Aufruf initiiert: Schulsozialarbeit dauerhaft finanziell absichern

Hagen -Reinhard Goldbach, Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales der Stadt Hagen, und Dolf Mehring, Leiter des Jugendamtes der Stadt Bochum, haben zusammen mit dem Landesjugendamt Westfalen-Lippe einen Aufruf initiiert, die Schulsozialarbeit finanziell auf Dauer als Regelangebot abzusichern.

Vertreter von 19 Jugendämtern tauschten sich am vergangenen Montag (22. September) in Bochum darüber aus, wie es nach der auslaufenden Förderung der Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket weiter gehen könnte. Zunächst erfolgte ein Bericht über den aktuellen Stand der Finanzierung der BUT-Schulsozialarbeit in den Kommunen. In der nachfolgenden engagierten Diskussion wurde der Aufruf „Schulsozialarbeit als Teil des Bildungs- und Teilhabepaketes“ erarbeitet. Dieser Aufruf richtet sich an alle Verantwortlichen in Bund und Land, alles dafür zu tun, um Schulsozialarbeit als Aufgabe der Jugendhilfe an Schulen finanziell auf Dauer als Regelangebot abzusichern.

Die Leitungen der Jugendämter in Westfalen-Lippe, die an diesem Termin nicht teilnehmen konnten, haben bis zum 2. Oktober die Gelegenheit, ihren Mitzeichnungswunsch unter dem Aufruf zu bekunden. Im Anschluss werden auch die Jugendamtsleitungen im Rheinland eingeladen, den Aufruf zu unterzeichnen.

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