Hagener Forschungsdialog der FernUniversität

Hagen –  Im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität finden folgende Veranstaltungen statt: …

06.10.2014 – Vortragsreihe „Fakultätskolloquium Mathematik und Informatik“

„Tuning of Hyper-Parameters in Machine Learning Problems“

Öffentliches Fakultätskolloquium Mathematik und Informatik am 6. Oktober 

Über „Tuning of Hyper-Parameters in Machine Learning Problems“ spricht Prof. Dr. habil. Andreas Fischer vom Institut für Numerische Mathematik der TU Dresden am Montag, 6. Oktober, ab 17 Uhr in der Reihe Fakultätskolloquium Mathematik und Informatik. Die Veranstaltung im Seminargebäude der FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, ist öffentlich. Die Veranstaltungsreihe findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt.

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06.10.2014 – Vortragsreihe „Europäische Verfassungswissenschaften“

„Staatsbürgerschaft“ als primäres Signum politischer Zugehörigkeit

Vortrag „Kämpfe um Zugehörigkeit in der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts“ 

In seinem Vortrag „Staatsbürgerschaft. Kämpfe um Zugehörigkeit in der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts“ am Montag, 6. Oktober, vertritt Prof. Dr. Dieter Gosewinkel (Freie Universität Berlin) die These, dass das primäre Signum politischer Zugehörigkeit in der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts die „Staatsbürgerschaft” ist. Die öffentliche Veranstaltung in der Reihe Europäische Verfassungswissenschaften findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität in Hagen statt. Veranstaltet wird sie vom Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften. Beginn ist um 18 Uhr im AVZ-Gebäude, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, 1. OG, Raum B118 (Kleiner Senatssaal).

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  • 20. Oktober 2014 

„TAT-ORT Nachhaltigkeit: Erfolgreiche Fälle aus der Praxis“ beim 6. infernum-Tag

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zeichnet infernum als „Ort des Fortschritts“ aus 

Um „Nachhaltigkeit“ dreht sich der 6. infernum-Tag am Montag, 20. Oktober, in der FernUniversität in Hagen. Das interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) ist ein gemeinsames Angebot des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und der FernUniversität unter dem Dach der Fraunhofer Academy. Im Rahmen der Veranstaltung zeichnet die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze infernum als „Ort des Fortschritts“ aus. Damit werden Vordenkerinnen und Vordenker aus NRW geehrt, die Ökonomie, Ökologie und Soziales zu Innovationen verbinden. Das Publikum ist anschließend eingeladen, mit der Ministerin und hochrangigen Expertinnen und Experten aus dem Weiterbildungsbereich über „Für Nachhaltigkeit und Fortschritt: Weiterbildung interdisziplinär“ zu diskutieren.

Nachhaltigkeit – kaum eine politische Rede, kaum eine wissenschaftliche Publikation, kaum ein Zeitungsartikel, der heutzutage noch ohne die Nennung des Begriffs auskommt. Doch mitunter kommt das Gefühl auf, dass er im Grunde alles und gleichzeitig nichts besagt. Der infernum-Tag zum Thema „TAT-ORT Nachhaltigkeit: Erfolgreiche Fälle aus der Praxis“ füllt den Begriff mit Inhalt. Interessante Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden zu den Möglichkeiten der Umsetzung von Nachhaltigkeit in verschiedenen Kontexten vortragen und gemeinsam mit dem Publikum diskutieren.

Der dritte Teil des infernum-Tages, der als Veranstaltung im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität läuft, gilt den infernum-Absolventinnen und -Absolventen: Nach der Vorstellung einer herausragenden Masterarbeit des letzten Jahres werden die besten von ihnen ausgezeichnet.

Veranstaltungsort ist das Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen.

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  • 21.10.2014 – Vortragsreihe „Forum Philosophicum“

Begriff und Sein bei Kant und Hegel

Veranstaltung im Forum Philosophicum der FernUniversität 

„Der Streit um die hundert Taler“: Unter diesem Titel geht es am Dienstag, 21. Oktober, im Forum Philosophicum der FernUniversität in Hagen um „Begriff und Sein bei Kant und Hegel“. Referent ist Prof. Dr. Héctor Ferreiro, Pontificia Universidad Católica Argentina, Buenos Aires. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 bis 3. Das Forum Philosophicum ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Philosophie im Rahmen des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität.

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  • 22. und 23.10.2014  

Kultfilm über „Heimat“: Regisseur Edgar Reitz kommt nach Hagen

Am 22. Oktober zeigt die FernUniversität „Die andere Heimat“, am 23. nimmt der Regisseur an einem Podiumsgespräch teil 

„Fernweh“ ist aus der Alltagssprache nicht wegzudenken, schon gar nicht aus Tourismuskatalogen und Reisebroschüren. Gleichzeitig ist das Wort kaum in andere Sprachen zu übersetzen. Zum Auftakt einer mehrtägigen kulturwissenschaftlichen Tagung zum „Fernweh“ an der FernUniversität in Hagen wird am Mittwoch, 22. Oktober, ab 18 Uhr der 230-minütige Film „Die andere Heimat. Chronik einer Sehnsucht“ von Edgar Reitz öffentlich gezeigt. Am 23. Oktober nimmt der vielfach ausgezeichnete Regisseur in Hagen an einem Podiumsgespräch ab 20 Uhr teil. Zu beiden Veranstaltungen unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität sind Interessierte herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist jeweils das FernUni-Seminargebäude, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen.

Mit dem Film „Die andere Heimat“ setzte Edgar Reitz 2011/2012 seine fast 60 Stunden umfassende Filmreihe „Heimat“ fort, die vom Publikum wie von Kritikern gelobt und vielfach preisgekrönt wurde. Darin geht es um die Auswanderungswelle aus dem Hunsrück nach Brasilien im „Vormärz“ vor 1848.

Auch an der kulturwissenschaftlichen Fachtagung „‚Fort von hier, nur fort von hier!‘ Fernweh von 1830 bis zur Gegenwart“ vom 23. bis 25. Oktober, mit dem Filmvorführung und Podiumsdiskussion im Zusammenhang stehen, können Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Veranstalter ist das Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität.

Ausführliche Informationen: http://e.feu.de/fernuniilm

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  • 22.10.2014 – Veranstaltungsreihe „Lesewelten – Bibliothek, Ausstellung, Wissenschaft“

„…mehr vorwärts als rückwärts schauen…“ – Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933 – 1945

Eröffnungsveranstaltung zur gleichnamigen Ausstellung der Universitätsbibliothek

 

16.000 bis 19.000 deutschsprachige Exilanten fanden zwischen 1933 und 1945 in Brasilien Zuflucht, der prominenteste war wohl Stefan Zweig. Mit Vorträgen und einer Lesung unter dem Titel „Träume noch jede Nacht, jeden Tag von dem Land“ wird am 22. Oktober die Ausstellung „‚…mehr vorwärts als rückwärts schauen…‘ – Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933 – 1945“ in der Bibliothek der FernUniversität in Hagen eröffnet. Die Eröffnungsveranstaltung und die Ausstellung richten sich an alle Interessierten, nicht zuletzt an alle Schülerinnen und Schüler in Hagen und Umgebung. Der Eintritt ist frei.

Lesung und Vorträge zur Eröffnung 

Um 18 Uhr beginnt am 22. Oktober eine Führung durch die umfangreiche Ausstellung im Veranstaltungsraum der Universitätsbibliothek, Universitätsstr. 23, 58097 Hagen. Eine Stunde später referiert Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933 – 1945 der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), im TGZ-Gebäude, Raum Ellipse (EG), Universitätsstr. 11, über die Entstehung und Entwicklung des deutschsprachigen Exils in Brasilien nach 1933. Richard Saringer und Dr. Peter Schütze stellen im Anschluss literarische Texte vor, die in Brasilien entstanden, und lesen Textauszüge und autobiografische Zeugnisse von Autoren wie Stefan Zweig und Ulrich Becher, die mit ihren in Brasilien entstandenen Texten das damals so fremd erscheinende Land höchst eindrucksvoll zu schildern wussten. Die Lesung trägt den Titel „Träume noch jede Nacht, jeden Tag von dem Land“.

Die Eröffnungsveranstaltung findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung e.V. und der Jüdischen Gemeinde Hagen statt.  

Die Ausstellung: Exilanten als Brückenbauer zwischen Deutschland und Brasilien 

In zehn Stationen dokumentiert die Ausstellung, die im Deutschen Exilarchiv 1933 – 1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main erarbeitet wurde, vom 22. Oktober bis zum 2. Dezember Werdegänge der aus dem NS-Machtbereich Geflüchteten, vor allem ihre Integration in die brasilianische Gesellschaft. Dargestellt werden die politischen Aktivitäten der Exilanten, der Aufbau jüdischer Gemeinden, die Entstehung ländlicher Siedlungen, aber auch die Propaganda der Auslandsgruppe der NSDAP, mit der die Geflüchteten konfrontiert wurden.

Einen besonders intensiven Einstieg in das Thema bieten die in der Ausstellung präsentierten Filminterviews. In ihnen werden Exilanten und Nachgeborene nach ihrem Begriff von Heimat, nach dem Einfluss der europäischen Kultur und der Auswirkung des Exils auf die Gegenwart befragt. Das deutschsprachige Exil nach 1933 hat – dies zeigt die Ausstellung – erfolgreich als Brückenbauer zwischen Deutschland und Brasilien gewirkt. Es entstand ein wechselseitiger Kulturaustausch, der bis in die Gegenwart weiterreicht.

Wenige Monate vor seinem Suizid im Februar 1942 veröffentlichte Stefan Zweig das Buch „Brasilien – Ein Land der Zukunft“. Es ist eine Liebeserklärung an das Land, das Zweig als friedliches und tolerantes Gegenmodell zu Europa auffasste, dem Kontinent, der von den Nationalsozialisten blutig unterdrückt wurde. Stärker als der österreichische Autor Stefan Zweig fängt Ulrich Becher (1910 – 1990) die exotischen, afrikanisch und indianisch bestimmten Züge Brasiliens ein. Die Gedichte seines „Brasilianischen Romanzero“ schildern die üppige tropische Landschaft Brasiliens, afrikanisch bestimmte Kulte, den Karneval von Rio de Janeiro und die Armut in den Favelas der Stadt.

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23.10.2014 – Vortragsreihe „Colloquia Iuridica“

„Das eigenhändige Testament“ im Vergleich Europa und Lateinamerika

Riskante oder sichere Testamentsform? – Vortrag am 23. Oktober 

„Das eigenhändige Testament in Europa und Lateinamerika: eine riskante oder sichere Testamentsform?“ Antworten auf diese Frage gibt Prof. Dr. Karl August Prinz von Sachsen Gessaphe, am Donnerstag, 23. Oktober, in der Vortragsreihe Colloquia Iuridica der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen. Die Veranstaltung im AVZ-Gebäude, Raum B121 (Großer Senatssaal), Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, beginnt um 16 Uhr. Prof. Prinz von Sachsen Gessaphe ist Inhaber des Hagener Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung. Die Vortragsreihe findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der Hochschule statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, der Eintritt ist frei.

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03.11.2014 – Vortragsreihe Frauen und Männer im Gespräch

 

Welche Geschlechterbilder findet man in der Werbung?

Frauen und Männer im Gespräch: Vortrag in der FernUniversität am 3. November 

Mit einem alten – oder ewig jungen – Thema befasst sich Prof. Dr. Susanne Stark, Hochschule Bochum, am Montag, 3. November, in der Vortragsreihe Frauen und Männer im Gespräch: Welche Geschlechterbilder findet man in der Werbung? Herrschen nach wie vor überkommene Rollenschemata vor? Zu ihrem Vortrag ab 18 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen, sind alle Interessierten eingeladen. Er hat den Titel „Alte Geschlechterstereotypen oder neue Vielfalt – wie werden Frau und Mann heute in der Werbung dargestellt?“ Veranstalterin ist die Gleichstellungsstelle der FernUniversität in Hagen.

Ein altes – oder ewig junges – Thema: Welche Geschlechterbilder findet man in der Werbung? Herrschen nach wie vor überkommene Rollenschemata vor? Die Frau als einfache Hausfrau, immer um ihre Wäsche besorgt, als Mutter befasst mit der immerwährenden Kocharbeit für die Familie oder als erotische Verführerin – der Mann als weiser Ratgeber, energischer Geschäftsmann oder kluger Präsenter? Oder haben sich die alten Klischees verflüchtigt und sind neue Bilder, frei von geschlechterstereotypischen Kategorisierungen, inzwischen die Regel? Wer dominiert die Werbung, ist Handlungsträger, wer pflegt welchen Kleidungsstil, wer ist aktiv oder eher passiv? Frau oder Mann? Oder werden die Geschlechter gleichgestellt in Szene gesetzt? Diesen Fragen geht ein Forschungsprojekt nach, das von Oktober 2011 bis Mai 2012 an der Hochschule Bochum durchgeführt wurde.

Die Veranstaltungsreihe Frauen und Männer im Gespräch findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt.

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  • 03.11.2014 – Vortragsreihe „Europäische Verfassungswissenschaften“

„‚Legal Persons‘ in den USA und Europa“

„Soziologischer Blick auf historische und juristische Aspekte“ am 3. November 

In der Vortragsreihe Europäische Verfassungswissenschaften spricht Dr. Thomas Matys am Montag, 3. November, ab 18 Uhr über „‚Legal Persons‘ in den USA und Europa – Ein soziologischer Blick auf historische und juristische Aspekte“. Die Veranstaltung des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften findet im Gebäude AVZ, Raum B118, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, unter dem Label des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt. Gäste sind willkommen.

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  • 06.11.2014 

Mobile Learning Day X(tended) 2014 an der FernUniversität

Interessierte aus Wirtschaft und Hochschule am 6. November eingeladen

Der Mobile Learning Day ist eine jährlich an der FernUniversität in Hagen stattfindende Fachkonferenz rund um das Thema Mobile Learning. Auch in diesem Jahr lädt die Forschungsgruppe Mobile Learning unter Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt zum Mobile Learning Day X(tended) ein. Das Programm bietet dieses Mal verschiedene Blicke über den Tellerrand des mobilem Lernens. Einige der Themen sind Open Badges für mobiles Lernen, Mobile Learning im Kontext von Crowd Funding in Wissenschaft und Bildung, Wearable Computing, mobile Learning in Unternehmen, Cloud Computing und Datensicherheit. Interessierte aus Wirtschaft und Hochschule sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen, die unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs stattfindet.

Im Hauptvortrag von Prof. Mai von der Universität Duisburg-Essen geht es um Innovation und Digitalisierung, um Lehren und Lernen mit Technologien heute. Nach einer perspektivenreichen MLD X-Kontroverse zwischen Kritiker, Visionär und Realist wird zusammen mit den Besuchern der Tagung unter Anwendung von Apps ein Agenda Setting für die Trends der nächsten drei Jahre entworfen.

Veranstaltungsort ist am Donnerstag, 6. November, ab 9 Uhr das Seminargebäude der FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen.

Weitere Informationen: http://mlearning.fernuni-hagen.de/ .

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