Aylienz feiern das Jubiläum des beliebten P-Weg-Marathons mit ihren Siegen

Vom 04. Bis zum 06.September jährte sich in Plettenberg zum 10. Mal das Großereignis P-Weg-Marathon, eine in der Mountainbike- und Läufer-Szene sehr beliebte und als besonders stimmungsvoll bekannte Sportveranstaltung. Während noch am Samstag den Läufern, Walkern und Wanderern das Feld auf den 21 Kilometern, 42 Kilometern oder …

… sogar 73 Kilometern überlassen wurde, gingen am Sonntag rund 1200 begeisterte Mountainbiker an den Start, einige von ihnen mit noch leicht müden Beinen, weil sie tags zuvor auch die Laufstecke nicht ausgelassen hatten und somit in die einzigartige Kombi-Wertung aufgenommen wurden. Unter den Bikern mischten auch wieder zahlreiche Mitglieder des Hagener Mountainbikevereins Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen auf den vorderen Rängen mit. Um 9:00 Uhr wurden unter großem Jubel und einer beispielhaften Moderation des P-Weg-Teams zunächst die Lang- und Mittelstreckenfahrer auf die 93 Kilometer mit 2600 Höhenmetern bzw. die 74 Kilometer mit 2000 Höhenmeter geschickt. In zunächst neutralisiertem Tempo ging es für Lukas Müller, Martin Erlewein, Wido Weide und Werner Hausknecht von den Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen in eher gemächlichem Tempo die ersten 1,5 km hinter dem Führungsfahrzeug aus der Plettenberger Innenstadt hinaus. Mit Freigabe der Strecke explodierte das Feld und sofort ging es mit Vollgas in den ersten Anstieg, der wie jedes Jahr die ersten Fahrer, die hier zu schnell angingen, an ihre Grenzen brachte. Eine Stunde später folgte dann der Start der Kurzdistanz, 45 km mit immerhin noch 1200 Höhenmetern, vertreten durch die Aylienz Marius Matuscewski und Markus Maliga, die trotz des leicht nebelig-nieseligen Wetters und den nur 13 Grad die technischen Abfahrten genau so zu schätzen wussten wie die unvergleichbare Stimmung bei diesem Marathon. Der Streckenrand war gesäumt von Zuschauern, die volksfestartig die Sportler feierten und jeden Einzelnen auch die knackigsten Anstiege hinaufschrien. Lukas Müller knüpfte an seine Erfolge der laufenden Saison an und konnte sich direkt nach dem Start auf die Langdistanz in der sich schnell bildenden, 8-Fahrer-starken Führungsgruppe etablieren. Taktisch ging er auch dieses Rennen an, nahm zwischenzeitlich etwas Tempo raus, nutzte wechselseitiges Windschattenfahren mit den anderen Rennteilnehmer der Spitze. Den Bergsprint über ein 200 Meter langes Teilstück entschied er für sich und wurde auf den letzten 4 Kilometern dann noch einmal von besonderem Ehrgeiz gepackt, als er das Trikot eines Trainingskollegen vor sich erspähte. Schließlich erreichte er das Ziel auf dem Plettenberger Maktplatz nach 4:08 h als 5. der Gesamtwertung und 1. Sieger seiner Altersklasse in der Elitewertung mit einem unglaublichen Vorsprung von 30 Minuten. Trotz der Vielzahl der bisher bestrittenen Wettkämpfe ist Müller voll des Lobes für gerade diese Veranstaltung in Plettenberg: „Die Stimmung an der Strecke und im Ziel ist einfach der Wahnsinn. Überall im Wald stehen Zuschauer und Streckenposten, die einen anfeuern. Das hat man so bei keinem anderen Rennen. Nächstes Jahr bin ich auf alle Fälle wieder am Start in Plettenberg. Ich freue mich jetzt schon drauf“ ließ er nach seinem überragenden Sieg verlauten.  Seine Vereinskollegen auf der Langdistanz erzielten ebenfalls Bestzeiten. Nach dem langen, geschätzten und sehr technischen Zick-Zack-Trail nach Plettenberg hinunter flogen Werner Hausknecht nach 4:57 h als 21. seiner Altersklasse, somit 47. der Gesamtplatzierung und Wido Weide nach 4:19 h als 8. AK-Sieger und 18. der Gesamtwertung ins Ziel. Martin Erlewein, unterwegs auf der Mitteldistanz, war ebenfalls voll des Lobes für diesen immer wieder gerne besuchten Marathon. Wegen seines Trainingsrückstandes hätte er sich zwar laut eigenen Angaben in diesem Jahr auf der Kurzdistanz wohler gefühlt, trotzdem habe der P-Weg wieder jede Menge Spaß gemacht. Er finishte nach 4:23 h als 15. seiner Altersklasse. Auf der Kurzdistanz freute sich Markus Maliga, dass er nach drei Jahren seiner alten Form wieder näher kam und das Rennen nach 2:23 h als 34. seiner Altersklasse beenden konnte. Und auch Marius Matuscewski als P-Weg-Neuling fuhr eine sehr gute Zeit mit 2:14 h als 121. der Gesamtwertung, insbesondere weil er sich aufgrund seiner schlechten Startposition im letzten Block gerade am Anfang des Rennens zunächst behaupten und durch die Massen kämpfen musste. Als Fazit bleibt, wie in jedem Jahr, eine hervorragend gelungene Veranstaltung, stolze Radfahrer und viel Lob an die Organisatoren von Plettenberg.

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