Öffentliche Führungen im Kunstquartier Hagen

2014-03-27 12.44.21
© TV58.de

Führung durch die Ausstellungen Susan Hefuna und Bernd Schwarzer am Sonntag, 14. September 2014 um 11.15 Uhr im Osthaus Museum:
Zwei sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten prägen die Ausstellungsräume im Osthaus Museum: Wo der eine Farbe dicht an dicht setzt, lässt die andere in reduzierten Arbeiten das Aufscheinen und Durchscheinen zum Erlebnis werden. Gemeinsam ist Bernd Schwarzer und Susan Hefuna, dass ihre Werke den Blick öffnen für …

… internationale Bezüge über Deutschlands Grenzen hinaus.
Der Düsseldorfer Bernd Schwarzer ist ein begnadeter Maler, Zeichner und Plastiker. Zu seinem 60. Geburtstag werden ca. 50 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus vier Jahrzehnten gezeigt. Drei Themengruppen (Erster Weltkrieg, Religiöse Bilder, sowie Deutschland- und Europabilder) und sein spezifischer Umgang mit Farbe entsprechen Schwarzers Ideal als gesellschaftlich wirkender Künstler.
Die 1962 geborene deutsch-ägyptische Künstlerin Susan Hefuna zeigt 110 Arbeiten auf Papier aus den letzten 20 Jahren sowie eine Wandskulptur aus Bronze. Darin drückt sich sowohl das deutsche wie auch das ägyptische Erbe der in beiden Ländern lebenden und arbeitenden Künstlerin aus. Kulturübergreifende Codes ermöglichen intellektuelle und emotionale Brückenschläge.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Führung im Riemerschmid Haus
Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, 14. September 2014, um 15.00 Uhr  durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt und mit der Realität verglichen werden.
Die Teilnahmegebühr von 7 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

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