Fair-ist-besser-Tage 2014

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Bananen und Textilien Produktsiegel weisen Weg zu gerechtem Warenkauf

VerbraucherzentraleHagen –  Lebensmittel und Textilien aus Fairem Handel – beides ist auch in den Hagener Geschäften erhältlich. „ Aber ohne Kenntnis der Siegel und Label sind sie für Verbraucher nur schwer zu erkennen!“ hat Umweltberaterin Ingrid Klatte der Verbraucherzentrale in Hagen festgestellt.Daher lädt sie zu Infotagen in die Beratungsstelle im Volkspark, Hohenzollernstr. 8 ein: Am Donnerstag, den 11. und Freitag den 12. September ab 10 Uhr während der Öffnungszeiten werden am Beispiel Bananen und Textilien die Siegel des Fairen Handels vorgestellt und alle Besucher zu Quizz und Kostproben eingeladen.

Seit vier Jahrzehnten wird die Idee, Kleinbauern, Plantagen- und Fabrikarbeitern in ärmeren Ländern durch gerechtere Produktions- und Handelsstrukturen einen sicheren Lebensunterhalt zu ermöglichen, durch den „Fairen Handel“ in die Tat umgesetzt. Seit zwei Jahrzehnten haben faire Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Kekse und Kakao auch ihren Stammplatz im Supermarkt. Blumen und Textilien aus gerechtem Handel sind inzwischen ebenfalls oft im Sortiment zu finden.
Doch die Flut an Siegeln wächst kontinuierlich. Damit sich Kunden im unübersichtlichen Dschungel der Label besser zurechtfinden, bietet die Verbraucherzentrale NRW in Hagen hierbei die nötige Orientierung während der diesjährigen Fairen Woche vom 12. bis 26. September – und zwar unter dem Motto „Fair ist besser“ zu folgenden Themen:
  • Lebensmittel : Bei Produkten des täglichen Bedarfs können sich Käufer am hellgrün-blauen Fairtrade Siegel auf schwarzem Grund orientieren. Auch die Erkennungszeichen und Schriftzüge der traditionellen Fairhandelshäuser wie Gepa, El Puente, dwp sowie die Produkte aus den Weltläden weisen Verbrauchern einen sicheren Weg zu fair gehandelten Waren.
  • Kleidung: Auch hier wächst vor allem im Internet der Markt an Modefirmen mit Pullovern, T-Shirts, Jacken, Hosen und Co., die unter sozialverträglicheren Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Um Textilarbeiterinnen und –arbeiter zu unterstützen und sich selbst vor Schadstoffen zu schützen, sollten Verbraucher Ausschau halten nach sozialökologischen Labeln – etwa nach GOTS und IVN best.
Weitere Informationen und kostenlose Flyer mit Tipps über Produkte aus Fairem Handel und sowie Übersichten über Label bei Lebensmitteln und Textilien erhalten Interessenten am Informationsstand der Verbraucherzentrale in der Hagener Beratungsstelle, Hohenzollernstr. 8 ( Im Volkspark) sowie im Internet unter www.vz-nrw.de/fairer-handel.

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