Glatter Einser für das Phoenix-Nachwuchskonzept

am

Die Beko Basketball Bundesliga hat Phoenix Hagen für seine außerordentliche Jugendarbeit ausgezeichnet. Als „sehr guter Nachwuchsstandort“ wurden die Feuervögel in die Silber-Kategorie eingestuft. Mit Bamberg, Berlin und Oldenburg erhielten deutschlandweit nur drei Standorte eine bessere Bewertung. Das dezentrale Hagener Nachwuchskonzept basiert auf einem breiten Fundament an Kooperationsvereinen  und Schul-Projekten. Mit der BG Hagen, dem TSV Hagen 1860, NOMA Iserlohn, Boele-Kabel, den Lüdenscheid Baskets, den Hertener Löwen und den Schwelmer Baskets sind sieben Klubs mit mehr als 1.600 aktiven Basketballern Partner von Phoenix Hagen im Bereich der Nachwuchsförderung. In 33 Schul-AGs spielen jede Woche rund 500 Kinder Basketball. Und im Rahmen der „kinder+Sport Basketball Academy“ waren in der Saison 2013/2014 unter dem Strich 832 Kids am Ball. „Wir freuen uns sehr über diese tolle Auszeichnung. Mein Dank geht an unsere Kooperationsvereine, an unsere Partner und  – stellvertretend für die vielen herausragenden Mitarbeiter – an die Verantwortlichen Matthias Grothe und Kosta Filippou, die unermüdlich und kreativ an unserem Projekt arbeiten“, sagt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann, der auch Geschäftsführer der gGmbH ist. Die gGmbH als 100%ige Tochter der Phoenix Hagen GmbH ist unter anderem für die Phoenix Hagen Juniors (U19-Bundesliga NBBL) und die Phoenix Hagen Youngsters (U16- Bundesliga JBBL) verantwortlich, organisiert aber auch den Damen- und den Cheerleader-Bereich. „Wir hoffen, dass wir durch diesen Erfolg weitere Sponsoring-Partner für unseren Jugendbereich finden, denn bislang wird dieser finanziell massiv vom Bundesligabereich unterstützt“, so Herkelmann. In der Spielzeit 2013/2014 wurden insgesamt 14 Klubs für ihre Jugendarbeit ausgezeichnet – was Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer positiv in die Zukunft blicken lässt: „Unsere Klubs betreiben die Nachwuchsarbeit hoch professionell, mit viel Herzblut und einem beträchtlichen finanziellen Engagement. Das ist nicht selbstverständlich, aber sie erachten die Talentfindung und -ausbildung als notwendig. Insofern freue ich mich sehr, dass die Zahl der ausgezeichneten Vereine erneut gestiegen ist.“ 2012/2013 erhielten elf Teams eine Auszeichnung, Phoenix Hagen wurde damals in die Bronze-Kategorie eingestuft. Anhand eines abgestuften Punktesystems, das ein Expertengremium festgelegt hatte, wurden für die vergangene Saison folgende Kriterien zugrunde gelegt:

  • der sportliche Unterbau des Profiteams im Nachwuchsbereich,
  • die Qualität und Quantität der im Nachwuchsbereich arbeitenden Trainer,
  • die sportmedizinische / -psychologische Betreuung ihrer Nachwuchsspieler,
  • die Trainingsbedingungen,
  • die Organisation im Nachwuchsbereich,
  • die schulischen Betreuungsbedingungen,
  • das Engagement zusammen mit Schulen (insbesondere Schul-AGs),
  • die allgemeine Konzeption.

Dotiert sind die Auszeichnungen mit 18.000 Euro (Gold), 12.000 Euro (Silber) und 6.000 Euro (Bronze).

Die Auszeichnungen im Überblick:

Gold („Vorbildlicher Nachwuchsstandort“): Brose Baskets, ALBA BERLIN, EWE Baskets Oldenburg.

Silber („Sehr guter Nachwuchsstandort“): FRAPORT SKYLINERS, Phoenix Hagen, MHP RIESEN Ludwigsburg, Mitteldeutscher BC, FC Bayern München, ratiopharm ulm.

Bronze („Guter Nachwuchsstandort“): Telekom Baskets Bonn, Basketball Löwen Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, Artland Dragons, WALTER Tigers Tübingen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s