88:78 gegen Gießen beim ersten echten Härtetest

Hagen – Zweites Spiel, zweiter Sieg. Phoenix Hagen schlug am Sonntagnachmittag das ProA-Team der GIESSEN 46ers in der Rundsporthalle Haspe vor 600 Zuschauern mit 88:78 (39:33). Dabei wechselten sich Licht und Schatten ab. Noch sind die Feuervögel nicht in der Lage, über eine längere Zeit konstant zu spielen.

„Das haben wir eigentlich jedes Jahr genau an diesem Wochenende. Wir haben unseren körperlichen Tiefpunkt nach harten Trainingswochen und zwei insgesamt sehr vollgepackten Tagen. Aber das ist so gewollt und ganz normal“, erklärt Trainer Ingo Freyer. Sein Team startete mit hoher Konzentration, führte schnell mit 25:11 (10.) gegen die Hessen, die krankheitsbedingt auf den Ex-Hagener Björn Schoo verzichten mussten. „Dann haben sich – wie am Vortag gegen Iserlohn – Nachlässigkeiten eingestellt. Insgesamt muss man sagen: Wir sind derzeit in der Lage, für zehn oder 15 Minuten konzentriert zu spielen. Aber das wird nach und nach besser, das wissen wir auch aus der Vergangenheit.“

Nach einem zwischenzeitlichen 55:60-Rückstand rappelten sich die Feuervögel gegen Ende noch einmal auf. „Wir haben sogar einen deutlicheren Sieg verspielt, weil wir in den letzten beiden Minuten unnötig Punkte abgegeben haben“, so Freyer. Mit seinem Team zeigte er sich nach dem 88:78-Sieg insgesamt zufrieden. „Es ist letztlich zu früh, um die Spieler zu beurteilen. Bei unseren alten Spielern ist das leichter. Sie wissen schon, was ich von ihnen erwarte. Aber auch die neuen Spieler sind auf einem guten Weg.“

Weitere Fortschritte sind sehr willkommen, wenn am nächsten Wochenende die Krombacher Challenge 2014 ansteht. Phoenix Hagen misst sich am 6. und 7. September in der heimischen ENERVIE Arena mit den Bayern, Bonn und Göttingen.

Phoenix Hagen: Bell (19/3), Gordon (17/2), Igbavboa (17, 8 Reb.), Nixon (13/2), Ramsey (10, 10 Reb.), Brown (5/1), Tolaj (5/1), Bleck (2), Khartchenkov, Geske, Keßen.

GIESSEN 46ers: Palm (23), Marhold (11), Bekteshi (10), Lischka (9), Polas Bartolo (9), DiLeo (8), Wells (8), Malu, Bilski.

106:77-Testspielsieg gegen NOMA Iserlohn

Phoenix Hagen hat das erste Testspiel auf die Beko BBL-Saison 2014/2015 gewonnen. Im Rahmen der Saisoneröffnung von NOMA Iserlohn besiegten die Feuervögel den ProB-Aufsteiger mit 106:77 (46:58).

Erst nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von Ingo Freyer auf Touren. 58 Gegenpunkte kassierten die Hagener in einer unkonzentrierten ersten Hälfte. „Da waren wir weder physisch noch psychisch da“, sagt Freyer. Weil die Kraft nach den harten Trainingswochen fehlte, wechselte Phoenix viel durch. „Das hat dann im zweiten Viertel nicht mehr funktioniert, da hatte Iserlohn einen Lauf.“

Nach dem Wechsel sollte es aber besser werden. „Ich habe die Jungs daran erinnert, was wir eigentlich spielen wollten“, so Ingo Freyer. Seine Spieler zogen insbesondere bei der Konzentration an und kontrollierten die Partie fortan planmäßig. Mit 60:19 ging die zweite Hälfte an Hagen, unter dem Strich endete die Partie 106:77.

Phoenix Hagen: Gordon (29/4), Igbavboa (17), Brown (14/4), Ramsey (14), Nixon (12/1), Bell (8), Khartchenkov (5/1), Tolaj (5), Bleck (2), Geske.

HAGENER FRIEDENSZEICHEN zum Antikriegstag 2014

Ausgerechnet am 1. September, dem traditionellen Antikriegstag, wird Kanzlerin Merkel im Bundestag eine Regierungserklärung zu Waffenlieferungen in den Irak abgeben und damit das Prinzip, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern, aufgeben. Das HAGENER FRIEDENSZEICHEN meint dazu: Waffen gibt es in der Region schon viel zu viele. Wichtiger wäre eine auf lange Sicht angelegte Strategie zur Lösung der Konflikte im Nahen Osten. Hier sollte Deutschland eine tragende Rolle spielen.

Der diesjährige Antikriegstag am 1. September steht im Zeichen blutiger Konflikte und Kriege. Angesichts der aktuellen Entwicklungen erklärt der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN: „Wir leiden darunter, dass es zu wenige Verantwortliche in der Welt gibt, die sich der De-Eskalation, der Entspannung, der Versöhnung verpflichtet fühlen.“ Kriege hätten nie Probleme gelöst, es komme darauf an, die Ursachen von Konflikten und Spannungen rechtzeitig zu bekämpfen.

Der Antikriegs- bzw. Weltfriedenstag ist vor dem Hintergrund zweier katastrophaler Weltkriege entstanden. Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN hält an diesen Erfahrungen fest und bekennt sich zu einer konsequenten Friedenspolitik. Unter anderem unterstützt der Verein die Aktion Friedensband des Forums Ziviler Friedensdienst. Am 6. September soll sich von der Siegessäule bis zum Kanzleramt unter dem Motto „Friedenspolitik statt Militäreinsätze“ eine Menschenkette bilden (nähere Informationen: http://www.bevor-es-zu-spaet-ist.de). Zugleich lädt der Verein ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung von „Arbeit und Leben“ mit dem Journalisten Andreas Zumach zum Thema „Mit Waffen Frieden schaffen!?“ am 11. September um 19 Uhr in der Villa Post.

Die Faktoren, die Kriege begünstigen (Armut, Mangel an Lebensgrundlagen, Kampf um Bodenschätze, wirtschaftliche Ausbeutung), sind in der Regel bekannt. Der Ruf einzugreifen erfolgt aber meistens erst dann, wenn es zum Ausbruch von sichtbarer Gewalt kommt. Und dann scheint der Einsatz militärischer Mittel und die Lieferung von Waffen als einzige Alternative. Konsequente Friedenspolitik würde bedeuten, Spannungen und sich abzeichnende Konflikte rechtzeitig zu bekämpfen. Die Friedenswissenschaften haben geeignete Methoden und Herangehensweisen entwickelt. Friedensfachkräfte arbeiten in vielen Ländern der Welt daran, dass Menschen friedlich zusammenleben können. Die deutsche Politik kann einen großen Beitrag zur Krisenbekämpfung leisten, wenn sie diese Potenziale ausbaut und nutzt.

Die UNO wird ihrer Rolle nicht gerecht. Gerade die gegenwärtige Situation zeigt die Schwäche dieser Organisation, die gegründet wurde, um Frieden und Menschenrechte weltweit zu sichern. Aber in ihrer gegenwärtigen Verfassung ist sie ein Spielball der gegensätzlichen Interessen der Großmächte. Eine Reform der UNO ist überfällig. Angesichts der Globalisierung wäre eine handlungsfähige Vertretung der Nationen und Völker, jenseits der ökonomischen und Machtinteressen von Staaten, ein wichtiger Schritt.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Hagen – Der DGB in Hagen ruft dazu auf sich an den anstehenden Aktionen zum Antikriegstag zu beteiligen. In seinem Aufruf „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus“ erinnern die Gewerkschaften an die historischen Daten für den Beginn des ersten und des zweiten Weltkriegs. Für Geschäftsführer Jochen Marquardt sind die aktuellen Entwicklungen besonderer Grund, den Wunsch nach Frieden deutlich zu machen. „Angesichts der schrecklichen Auseinandersetzungen in vielen Teilen der Welt sind wir alle gefordert, neue Wege für Konfliktlösungen zu finden. Vor allem unter Einbeziehung der UN müssen die bewaffneten Kämpfe beendet werden. Es gilt alle Anstrengungen für politische Lösungen zu unternehmen. Anstatt über die Ausweitung von Waffenlieferungen zu reden, gilt es Initiativen für die Ausweitung von Flüchtlingshilfen zu schaffen.“ Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! weiterlesen

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 40

Dortmund – Wie bereits berichtet, ereignete sich heute Morgen, auf der A 40 Dortmund in Fahrtrichtung Essen, zwischen den Anschlussstellen Kley und Lütgendortmund, ein tragischer
Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Ferrari lebensgefährlich verletzt wurde und eine Person auf dem Beifahrersitz verstarb. Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 40 weiterlesen

Polizeibericht am Sonntag

PolizeiberichtEinzeiler+++  Dortmund: Einbrecher festgenommen – zwei weitere flüchtig +++ Ennepetal: Alle Hände voll zu tun für die Feuerwehr Herdecke: Fünf
Einsätze seit Freitag +++ Hagen: Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung +++ Dortmund: Festnahme nach Handyraub +++ Hagen: Einbruch in ein Herrenbekleidungsgeschäft +++ Gevelsberg: Auffahrunfall durch Bremsversagen – Kind verletzt +++ Breckerfeld: Motorradfahrer bei einem Unfall leicht verletzt +++  Polizeibericht am Sonntag weiterlesen