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Saisonauftakt – Polizei Dortmund ist auf die Fußballsaison 2014/2015 vorbereitet

 

Saisonauftakt – Polizei Dortmund ist auf die Fußballsaison 2014/2015 vorbereitet

Dortmund – Die Dortmunder Polizei unterstützt die Zielsetzung des Innenministers, an den nächsten Spieltagen mit einem maßvollen Kräfteansatz die Sicherheit der kommenden Fußballbegegnungen in Dortmund zu gewährleisten.

   Wir haben den Vorschlag konstruktiv aufgegriffen und setzen ihn in
den Einsatzplanungen um. Unsere Aufstellung zum 1. Spieltag steht.
Hierzu führt die Dortmunder Polizei auf unterschiedlichen Ebenen
Gespräche mit allen involvierten Netzwerkpartnern. Diese Netzwerke
gilt es quasi als Grundlagentraining für die Spiele zu nutzen und zu
intensivieren.

   In der Erprobungsphase des Erlasses, also bis zum 27.09.2014,
werden die Spielbegegnungen jeweils einzeln vorab betrachtet und
bewertet. Anhand dieser Einzelfallbetrachtung wird die Personalstärke
berechnet und wenn möglich nochmals reduziert. Immer unter
Berücksichtigung, den Fußball auch als ein solches Erlebnis zu werten
und keine Sicherheitseinbußen für den friedlichen Fan zu schaffen.

   Flankierend zur Personalreduzierung hat die Dortmunder Polizei ein
Intensivtäterkonzept als eine wichtige Handlungsoption für die
Polizei initialisiert. Ziel ist es, mehrfach auffällige Straftäter zu
erkennen und zu isolieren. So werden zukünftig die
kriminalpolizeilichen Sachbearbeiter die Ermittlungen zu ein und
demselben Straftäter zusammenführen, unabhängig davon, welchen
strafbaren Hintergrund diese haben.

   Die Ressourcen zu schonen war auch ein zentrales Thema in der
„Allianz für ein friedliches Fußballerlebnis“ die sich am 02.07.2014
zum ersten Mal unter der Federführung des Polizeipräsidiums Dortmund
traf.

   In der vergangenen Saison waren rund 102.000 Personalstunden für
Spiele mit Beteiligung der 1. und 2. Mannschaft von Borussia Dortmund
angefallen. Dies entspricht einer Jahresarbeitszeit von 64
Polizeibeamten. Dabei bewegen sich schon jetzt die Berechungen am
unteren Limit von wenigen hundert Kräften bis hin zu mehreren tausend
Polizisten bei Risikospielen (Zum Vergleich: BVB – Augsburg: wenige
hundert Polizeibeamte, BVB – FC Schalke 04: über 2000 Polizeibeamte).

   Derzeit registriert die Polizei einen erfreulichen Trend bei
Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen: Die Zahlen sind seit 3
Jahren rückläufig. (2011/2012: 747, 2012/2013: 596 und 2013/2014:
555). Eine Entwicklung, an deren Fortführung das eingerichtete
Netzwerk weiterarbeiten wird. Dabei ist allen Institutionen bewusst:
Ohne die Unterstützung der friedlichen Fans kommt kein vernünftiger
Spielzug zustande.

   „Wir wünschen dem BVB in allen drei Wettbewerben eine erfolgreiche
Saison 2014/2015 und auch der zweiten Mannschaft in Liga 3 viel
Erfolg. „Gemeinsam mit allen friedlichen Fans möchten wir den Fußball
als Erlebnis feiern“, so Polizeipräsident Gregor Lange. „Gegen
Gewalttäter und Störer jeglicher Art werden wir weiterhin konsequent
einschreiten. Dem Dialog mit friedlichen Fußballfans stehen wir immer
offen gegenüber.“

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