Stellungnahme von HAGEN AKTIV zum „Wegbrechen der Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe“

am

„Mit großer Besorgnis hat die Ratsfraktion Hagen Aktiv heute die Mitteilung des Oberbürgermeisters  zur Kenntnis genommen, dass im Haushalt der Stadt Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe fehlen.

Dass nun trotz eines auf mittlerweile 510 % gestiegenen Hebesatzes die Gewerbesteuereinnahmen rückläufig sind, gibt der Fraktion Anlass zu großer Sorge. Hagen Aktiv hatte bereits in den damaligen Beratungen im HSP zum Haushalt 2012/2013 vor möglichen Konsequenzen aus der „Erhöhungsorgie“ gewarnt.

Es nützt, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gronwald, der Stadt nichts, gegenüber der Haushaltsaufsicht mit hohen Gewerbesteuerhebesätzen zu „glänzen“, wenn diese tatsächlich zu einem niedrigeren Steueraufkommen führen. Der Exodus von Alt-Unternehmen und das Ausbleiben von Neuansiedlungen, die für die gute Hagener Infrastruktur nicht jeden Preis bereit sind zu zahlen, seien für die Stadt möglicherweise viel teurer, vor allem langfristig betrachtet.

Gronwald sieht für die weiteren Haushaltskonsolidierungen als eine Gegenmaßnahme das dringende Erfordernis, durch eine bessere Struktur der Hagener Verwaltung, vor allem durch mehr Einsatz von IT und E-Government, diese effizienter zu gestalten und dabei gleichzeitig den Service zu verbessern.

„Die Einnahmequelle Gewerbesteuer unterliegt allerdings extremen Schwankungen. Deshalb wird es in letzter Konsequenz zu einer Neuordnung der kommunalen Finanzstruktur kommen müssen“, so Gronwald abschließend.

Hagen, den 15.08.2014″

2014-08-15 PM HAGEN AKTIV zum „Wegbrechen der Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe“

Mit großer Besorgnis hat die Ratsfraktion Hagen Aktiv heute die Mitteilung des Oberbürgermeisters  zur Kenntnis genommen, dass im Haushalt der Stadt Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe fehlen.

Dass nun trotz eines auf mittlerweile 510% gestiegenen Hebesatzes die Gewerbesteuereinnahmen rückläufig sind, gibt der Fraktion Anlass zu großer Sorge. Hagen Aktiv hatte bereits in den damaligen Beratungen im HSP zum Haushalt 2012/2013 vor möglichen Konsequenzen aus der „Erhöhungsorgie“ gewarnt.

Es nützt, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gronwald, der Stadt nichts, gegenüber der Haushaltsaufsicht mit hohen Gewerbesteuerhebesätzen zu „glänzen“, wenn diese tatsächlich zu einem niedrigeren Steueraufkommen führen. Der Exodus von Alt-Unternehmen und das Ausbleiben von Neuansiedlungen, die für die gute Hagener Infrastruktur nicht jeden Preis bereit sind zu zahlen, seien für die Stadt möglicherweise viel teurer, vor allem langfristig betrachtet.

Gronwald sieht für die weiteren Haushaltskonsolidierungen als eine Gegenmaßnahme das dringende Erfordernis, durch eine bessere Struktur der Hagener Verwaltung, vor allem durch mehr Einsatz von IT und E-Government, diese effizienter zu gestalten und dabei gleichzeitig den Service zu verbessern.

„Die Einnahmequelle Gewerbesteuer unterliegt allerdings extremen Schwankungen. Deshalb wird es in letzter Konsequenz zu einer Neuordnung der kommunalen Finanzstruktur kommen müssen“, so Gronwald abschließend.

Hagen, den 15.08.2014

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s