Schwerpunkteinsatz der Polizei gegen Wallraser – Junggesellenfeier jäh beendet

Dortmund – Um erneut ein Zeichen insbesondere gegen illegale Rennen und
massivste Geschwindigkeitsverstöße auf dem Dortmunder Wallring zu
setzen, führte die Dortmunder Polizei in der Nacht vom 09. auf den
10.08.2014 einen Schwerpunkteinsatz durch. Ein Focus lag dabei auch
auf dem Gelände „Phönix-West“ in Dortmund-Hörde, wo es auch immer … … wieder zu Verkehrsverstößen zur Nachtzeit kommt. 
Insgesamt fertigten die Beamten sieben Anzeigen wegen
Geschwindigkeitsverstößen. Auf dem Wallring (überall auf 50 km/h
begrenzt) fuhren die Spitzenreiter zwei mal 89 km/h, einmal 95 und
einmal 97 km/h. Darüber hinaus musste ein Fahrer seinen Führerschein
wegen Trunkenheit abgeben, die Entnahme einer Blutprobe wurde durch
die Polizei angeordnet. 
Fünf Rotlichtverstöße, fünf mal erloschene Betriebserlaubnis wegen
nicht zulässiger Veränderungen an Krädern (im Bereich Phönix-West)
und weitere sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen
die Straßenverkehrsordnung, so die weitere Bilanz dieses Einsatzes. 
Im Rahmen der Geschwindigkeitsmessungen auf dem Wall fiel am
Samstag, in den Abendstunden, ein Trecker mit Anhänger auf, welcher
mit 17 km/h gemessen wurde. An sich nicht wirklich als Raser zu
bezeichnen, wäre da nicht die lediglich auf 6 km/h beschränkte
Zulassung des Fahrzeugs.Das Gespann wurde auf die Ruhrallee gelotst und dort angehalten.
Auf dem Anhänger: 25 ziemlich angeheiterte junge Männer, die bereits
den ganzen Tag im Rahmen eines Junggesellenabschiedes unterwegs war
und ordentlich gefeiert hatten.  Zum Abschluss wollte man noch das
Dortmunder Nachtleben genießen. 
Der Fahrer, ein 27-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel konnte für das
Führen dieses Gespannes weder einen gültigen Führerschein vorzeigen,
noch die erforderliche Genehmigung der Stadt Dortmund oder gar eine
gültige Zulassung für das Gespann und den Transport von Personen auf
dem Anhänger. So musste die Polizei die Weiterfahrt untersagen und
gegen den 27-Jährigen eine Anzeige fertigen. 
Ganz beendet war der Junggesellenabschied dann aber nicht. Der
(Noch-) Junggeselle und seine 24 Begleiter setzten den Ausflug zu Fuß
fort und beschlossen den Abend tatsächlich in der Dortmunder
Innenstadt.

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