Die Geschichte vom Soldaten

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Hagen – Zum Ende der Ausstellung Weltenbrand laden das Osthaus Museum Hagen und das Kulturbüro der Stadt Hagen am Freitag, 8. August, um 18 Uhr zu „Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinski und Charles-Ferdinand Ramuz ein. Die halbszenische, durch Textrezitationen ergänzte Suite aus …

… dem Wandertheater von 1917 entstand als Kooperation des NRW KULTURsekretariats mit dem 1. Deutschen Stromorchester und wurde bereits in Mönchengladbach und Recklinghausen aufgeführt. Die Geschichte vom Soldaten ist eigentlich überall dieselbe: früh aufstehen, entschlossen marschieren, tapfer schießen, elend erschossen werden. Je nach nationaler Gesinnung, örtlicher und/oder zeitlicher Bewertung, ist er Held, Mörder, Befreier, Feind, Trauma-Patient oder Krüppel. Am Ende wird er mit allerlei Orden, Denkmälern und Geschichtsbüchern überhäuft – tot oder lebendig. Dann, wenn die Politik ihn wankelmütig verlässt oder die öffentliche Meinung ihn in Verbitterung stürzt, ist und bleibt er doch das, was er immer war: ein gutes Geschäft. In alten wie in neuen Zeiten. Und so ist die Erfolgsgeschichte des Soldaten noch lange nicht zu Ende.  Der Eintritt ist frei.

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