Bochum/Köln/ Altenkirchen:  Bundespolizeihubschrauber mit Wärmebildgerät – Bundespolizei nimmt Graffitisprayer in Bochum fest

Bochum/Köln/ Altenkirchen –  Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten Einsatzkräfte der
Bundespolizei, heute Morgen (12. Juni), zwei Graffitisprayer
festnehmen. Die beiden Farbschmierer hatten sich an einer, auf Grund
des Unwetters am Pfingstmontag liegengebliebene S-Bahn, zu schaffen
gemacht. Die Bundespolizei setzte einen Hubschrauber mit Wärmebildgerät ein und konnte zwei Männer festnehmen. Einer hatte sich auf einer Gartenlaube versteckt.
Ein aufmerksamer Zeuge, der zwei Personen beim Besprühen des Zuges beobachtet hatte, …

… informierte gegen 03:15 Uhr die Polizei.
Einsatzkräfte der Polizei Bochum sperrten daraufhin den Bereich um
die „gestrandete“ S-Bahn ab. Weil das Gelände an der Bahnstrecke
teilweise durch die Vegetation dicht bewachsen war, wurde ein
Bundespolizeihubschrauber angefordert. Diese konnten mittels
Wärmebildgerät eine Person auf dem Dach einer Gartenlaube
lokalisieren. Bundespolizisten nahmen daraufhin einen 29-jährigen
Kölner, der bereits wegen Graffitistraften polizeibekannt ist,
vorläufig fest.
Eine weitere Person konnte ebenfalls durch den Hubschrauber,
abseits der Strecke, auf dem Boden liegend, in einem Gebüsch geortet
werden. Auch er wurde nach kurzer Flucht festgenommen. Bei dem Mann
handelte es sich um einen 25-Jährigen aus Wallmenroth (Landkreis
Altenkirchen).
Beide Personen wurden zur Wache der Bundespolizei am Bochumer
Hauptbahnhof gebracht. Nach den erforderlichen polizeilichen
Maßnahmen wurden sie entlassen.
Gegen die selbsternannten „Lackkünstler“ wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die
entstandene Schadenshöhe an der S-Bahn muss der zuständige Fachdienst
der Bahn noch ermitteln.
Da sich noch weitere „gestrandete“ Züge auf Bahnstrecken im
Ruhrgebiet befinden, setzt die Bundespolizei auch dort gezielt auf
die Überwachung aus der Luft, sowie mit Bundespolizeistreifen am
Boden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an diesen Zügen machen,
werden gebeten die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer
0800 6 888 000 zu informieren.

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