Radweg – Lückenschluss: Offizieller Start der Maßnahme am Viadukt in Wengern gefeiert

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Groschek Enthüllung Leinwand

Wetter(Ruhr) – „Wir haben in Wetter für bestes Radfahrwetter gesorgt. Herzlich willkommen in unserem schönen Ortsteil Wengern“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Es war also alles bereitet für den symbolischen Start des Lückenschlusses für den Radweg „Von Ruhr zur Ruhr“, der am Freitag auf dem Viadukt in Wengern über die Bühne ging. Auf diesen Lückenschluss haben viele Fahrradfreunde seit Jahren sehnsüchtig gewartet. Es ist nicht nur ein Gewinn für die vielen Radtouristiker aus Nah und Fern,  sondern auch ein weiteres Highlight für den Freizeit- und Touristikwert unserer Stadt“, so Hasenberg weiter. Mit dem ersten Spatenstich für den Radweg auf der Trasse der früheren Elbschetalbahn zwischen Wetter und Gevelsberg durchbricht das Land NRW die 1.000 Kilometer-Schwelle in der Kategorie Radwege auf ehemaligen Bahntrassen. Daher hatte sich am Freitag, neben vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern und den Kindern des nahe am Radweges liegenden Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ auch jede Menge Prominenz angesagt. NRW – Verkehrsminister Michael Groschek richtete seine Begrüßungsansprache dann auch gleich an die Kita-Kinder: „Wir bauen viele Radwege in unserem schönen Land, damit die Menschen mehr Fahrrad fahren können und dadurch die Umwelt gesünder wird.“ Von den Kindern wollte er natürlich auch wissen: „Wer von euch kann denn schon Fahrrad fahren?“ Nach der großen Zustimmung lud er die Kindergartenschar spontan in die Landeshauptstadt ein: „Packt eure Räder ein und kommt zu mir nach Düsseldorf. Dann zeige ich euch, wie schön man da Radfahren kann.“ Das war allerdings noch nicht alles: „In den Herbst- oder Osterferien komme ich dann mit dem Rad nach Wengern und besuche euch. Dann könnt ihr mir zeigen, wie weit der Radweg schon vorangekommen ist.“ Anschließend ging es zum offiziellen Start der Baumaßnahme auf dem Viadukt. Allerdings fand der „Spatenstich“ ohne Spaten statt – stattdessen enthüllte Michael Groschek eine Leinwand, die mit einem großformatigen Bild schon einmal vorwegnahm, wie der Radweg aussehen wird, wenn er fertiggestellt ist. Für diesen ersten, 3,8 Kilometer langen Abschnitt des neuen Radweges von Wengern nach Silschede (Gesamtlänge 12 km) investiert das Land NRW fünf Millionen Euro. Michael Groschek: „Wir sind das Fahrradland Nummer 1 und wir bauen unseren Vorsprung weiter aus. Für die vielen Fahrradfreunde schaffen wir sichere und attraktive Radwege.“ Das landesweite, ausgeschilderte Radverkehrsnetz ist insgesamt 14.250 Kilometer lang.Ludger Siebert, Leiter der Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebes Straßenbau, ergänzt: „Normalerweise heißt es bei Bahnanlagen ja: Betreten verboten. Hier gilt das nicht, hier fordern wir die Menschen auf, die Bahntrasse zu nutzen.“ Neben dem Land und dem Landesbetrieb Straßenbau ist bei dieser Maßnahme die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW mit im Boot. „In NRW ist ein Netz aus Bahntrassenradwegen entstanden, das allen Generationen ein besonders komfortables und sicheres Fahrradfahren ermöglicht. Wenn also künftig Radfahrer auf der asphaltierten Strecke zwischen Wetter und Gevelsberg in die Pedale treten, setzen sie eine Verkehrsgeschichte fort, die bis an den Beginn des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht“, so Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für NRW.

Hintergrund: Der rund zwölf Kilometer lange neue Rundweg auf der Trasse der einstigen Elbschetalbahn macht den Rundkurs „Von Ruhr zur Ruhr“ komplett. Dieser etwa 50 Kilometer lange Rundkurs verbindet auf ehemaligen Bahntrassen die Städte Hattingen, Sprockhövel, Gevelsberg, Wetter-Wengern und Witten-Bommern. In Wengern schließt die Strecke durch den Ausbau künftig an den RuhrtalRadweg an.

Gruppenbild (v.li.): Ludger Siebert (Landesbetrieb Straßenbau, Regionalniederlassung Südwestfalen), der 1. stellv. Bürgermeister der Stadt Gevelsberg Axel Mertins, Sabine Kelm-Schidt (stellv. Landrätin),Verkehrsminister Michael Groschek,  Thomas Lennertz, Geschäftsführer der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG), Bürgermeister Frank Hasenberg, MdL Prof. Dr. Rainer Bovermann, Winfried Pudenz (Hauptgeschäftsführer Landesbetrieb Straßenbau, Rainer Latsch, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für NRW 

 

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