Informationsstand des Umweltamtes bei „Hagen karibisch“

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Hagen – Auch das Umweltamt der Stadt Hagen wird am Samstag, 7. Juni, von 12 bis 16 Uhr mit einem Infostand im Rahmen von „Hagen karibisch“ auf dem Friedrich-Ebert-Platz vertreten sein. Im Fokus steht dabei unter anderem die Klimapartnerschaft mit der jamaikanischen Stadt Portmore.

Die Klimapartnerschaft soll konkrete Projekte vor Ort in Jamaika und Hagen mit Zielen, Maßnahmen und den erforderlichen Ressourcen auch im finanziellen Bereich für Klimaschutz und Klimaanpassung erarbeiten. An dem Infostand werden Mitarbeiter des Umweltamtes und Stipendiatinnen des Kommunalprojektes informieren.

Mit dem Projekt möchten die beiden Kommunen sich gemeinsam längerfristig im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung engagieren. So ist bereits eine PV-Anlage und Unterrichtsmaterial zur Berufsschülerausbildung zum Solarteur mit Hilfe eines Bundesförderprogramms umgesetzt worden. Es soll für die Bevölkerung dort ein anschaulicher Klimaschutzpark mitten in der Stadt initiiert werden. Im Rahmen des Schulaustausches sind bereits das TGH und eine Schule in Portmore einbezogen. Ein Expertenaustauschprogramm mit staatlicher Unterstützung läuft zurzeit. Eine Expertin im Klima- und Katastrophenschutz und zwei deutsche Studentinnen arbeiten momentan in Hagen und am Ende des Jahres auf Jamaika.

Drei Expertinnen sind zurzeit in das Programm während der Nordphase in Hagen eingebunden und verschaffen sich zunächst einen Überblick über die Umwelt- und Klimamaßnahmen in Hagen (Überflutungsschutz, Bodenerosion und Küstenschutz bis hin zu Recycling und erneuerbaren Energien). Sie haben ebenfalls ein Klima-Stadtführer Projekt für Hagen initiiert, welches sie auch in Portmore umsetzen wollen. Dieses Vollzeitpraktikums und findet in Hagen von April bis Juni 2014 statt. Während der Phase auf Jamaika geht es aber hauptsächlich um das Thema Katastrophenmanagement. Die Südphase auf Jamaika werden die Stipendiatinnen zwischen September und Dezember verbringen.

Während der Zeit in Hagen sind die Teilnehmenden für Projekte zum Beispiel bei „Hagen Karibisch“ in Bezug auf die Ausbildung zur/m Klima-Stadtführer*in dabei.

Bei dem Projekt der ASA-Kommunal Expertinnen zur Durchführung von Klima-Stadtführungen geht es um Zusammenhänge von Klimawandel und eigenen Verhaltensweisen im Alltag. Ziel einer Klima-Stadtführung ist es, dass die Teilnehmer*innen erfahren, welchen CO2-Abdruck im Schnitt durch Ernährung, Energieverbrauch, Mobilität oder durch den Kauf von Konsumgütern in der Atmosphäre hinterlassen wird – und wie dieser reduziert werden kann. An bestimmten Orten in Hagen, dem Hauptbahnhof, der Elektroautoladestation, dem AllerWeltHaus und der Bibliothek wird dann bei der Stadtführung aufgezeigt, wie man ein klimafreundliches Leben direkt in die Tat umsetzen kann.

Die Ausbildung zur/m Klimastadtführer*in wird von Teamer*innen der BUNDjugend durchgeführt und findet im Rahmen des Klimaschutzmanagements des Umweltamts und in Kooperation mit ehrenamtlich Engagierten der Stadt Hagen statt. Am Wochenende vom 20. bis zum 22. Juni werden die Methoden, um die Inhalte an junge Menschen und an Erwachsene zu vermitteln, im AllerWeltHaus kostenlos angeboten. Teilnehmer können anschließend in Hagen als Klimastadtführer*innen aktiv werden.

Die Kommunikation von gesellschaftlichen Themen findet auf Jamaika in erheblichen Maße auch durch Musik, traditionell durch den Reggae und Liedertexte, statt. Auf dem „Hagen-Karibisch“-Fest darf deshalb natürlich auch eine solche Band nicht fehlen. Es spielt für die Bürgerinnen und Bürger am Samstag ab ca. 12.30 Uhr für gut zwei Stunden auf dem Friedrich-Ebert-Platz die Band: Rasta Pacey feat. Hector Morton and Friends
(Rasta Pacey, Marc Reece, Hector Morton, Modestus und Jojo Boedecker)

Der jamaikanische Sänger Rasta Pacey trat über Jahre hinweg in Jamaika auf, bis ihn die Musik nach Europa und schließlich nach Deutschland brachte. Es ist dieser „Soul“, dieses nicht näher zu definierende „Feeling“, welches seinen Gesang auszeichnet. Sein Repertoire besteht neben berühmten Reggae-Songs beispielsweise von Bob Marley auch aus gängigen Soul-Hits und eigenen Kompositionen.

Begleitet wird er heute von der Band Hector Morton and Friends. Hector Morton kam 1993 aus Ghana nach Deutschland. Sein Spitzname lautet „Crazy Drummer“. Alle Musiker sind mit verschiedenen Projekten seit Jahren live und im Studio unterwegs und haben weltweit auf unterschiedlichsten Bühnen und Festivals gespielt, wie bspw. dem Summerjam oder dem Montreux Jazzfestival.

 

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