Hagener Jusos freuen sich über Vertretung im Stadtrat

Hagen – Die Jusos Hagen freuen sich darüber, dass mit Muamer Andelija, Kevin Niedergriese, Nesrin Öcal und Dennis Schrötter gleich vier Jusos auch als Vertreter der Jugend in den Rat der Stadt Hagen eingezogen sind.

„Ein Erfolg, der uns als Jugendorganisation der SPD vor allem deshalb besonders stolz macht, weil es allen vier Kandidaten gelungen ist über einen sehr engagiert geführten Wahlkampf ihren Direktwahlkreis zu gewinnen,“ so die Juso-Vorsitzende Nesrin Öcal. Die gemeinsam erfolgreich umgesetzte Verjüngung der SPD-Ratsfraktion ist für die Jusos Hagen ein wichtiger und richtiger Schritt hin zu einer breiteren Beteiligung aller gesellschaftlichen Personengruppen. „Junge Menschen haben ausgehend von ihren Interessen und Bedürfnissen häufig einen ganz eigenen Blick auf unsere Stadt. Die Sichtweise junger Menschen kann nun unmittelbar, direkt und für alle gewinnbringend in die Meinungsbildungsprozesse der Stadtpolitik eingebracht werden,“ führt Nesrin Öcal aus. „Insgesamt ist mit Blick auf die neue SPD-Ratsfraktion eine gute und gesunde Mischung festzustellen, die große Identifikationsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger bietet“, findet Nesrin Öcal. Die Jusos Hagen stellen fest, dass es der SPD gelungen ist, mit der neuen Fraktion ein Spiegelbild der Gesellschaft darzustellen. „Insbesondere freuen wir uns sehr darüber, dass mit Muamer Andelija und Nesrin Öcal zwei Ratsmitglieder mit Migrationshintergrund in unseren Reihen sind“, unterstreicht Ratsherr und Juso-UBA Sprecher Dennis Schrötter und führt weiter aus: „Daran ist abzulesen, dass die SPD es ernst meint mit der Partizipation aller Menschen und nicht bloß leere und schön klingende Worthülsen zu Wahlkampfzwecken verwendet.“ Denn gerade mit Blick auf CDU und Grüne suchen wir trotz großer Versprechen auch im Jahre 2014 noch immer nach einem Ratsmitglied mit Migrationshintergrund. Besonders die Konservativen bleiben hinsichtlich ihrer Fraktion ihrem Ideal treu, die Dinge vornehmlich auf dem status quo zu erhalten. Bei der CDU-Fraktion ist kaum ein neues Gesicht zu sehen, keines ihrer Mitglieder ist unter 30 aber gleich 65 Prozent über 50.  Nesrin Öcal empfindet den „daran abzulesenden Mangel an Beweglichkeit und Veränderungswillen der CDU besorgniserregend. Denn der größte Teil dieser Vertreter trägt doch für die vergangenen 20 Jahre in Hagen politische Verantwortung.“  Es gelte deshalb zu verhindern, dass der Jamaika-Ex-Genosse und „gefährlich beliebige Erik O. Schulz diesen Zustand krönt.“ Die Jusos Hagen werden sich jedenfalls bis zur Stichwahl weiterhin engagiert für Horst Wisotzki einsetzen, damit ihre Fraktion auch den Oberbürgermeister stellt.

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