Polizeibericht am Mittwoch

PolizeiberichtEinzeiler+++ Dortmund:  Handys am Steuer – Fahrradstreife kontrolliert Pkw Fahrer +++  Hagen: Blitzmarathon in Hagen +++ Ennepe-Ruhr-Kreis: Polizei EN zieht gemischte Bilanz nach dem 6.Blitz-Marathon +++ Hagen: Einbruch in Realschule Haspe Dortmund: Jugendlicher von Pkw angefahren – Unfallbeteiligter flüchtet– Polizei bittet um Hinweise +++ Dortmund: 24-Stunden-Blitzmarathon VI – Respekt vor dem Leben – „Ich bin dabei!“ Abschlussbilanz aus Dortmund +++ Bochum: Zwei Leichtverletzte nach Kollision mit drei Fahrzeugen +++ Wetter: Diebstahl in Einkaufszentrum +++ Herdecke:  Diebstahl auf Baustelle +++ Schwelm: Polizei warnt vor betrügerischen Haustürgeschäften +++ Wetter: Enkeltrickbetrüger wieder unterwegs +++  Witten:  Brutaler Ladendieb verletzt fünf Personen – Untersuchungshaft +++ Ennepetal – Raubüberfall scheitert +++  MK: Zwei Einbrüche angezeigt +++  Dortmund: Verkehrsunfallflucht – Eine Person leichtverletzt – Polizei sucht Zeugen +++ Bochum: Beute: 2 Euro! – Jugendliche berauben 11-jährigen Jungen +++ MK: Rüstiger Senior lässt sich nicht beklauen  +++  MK: Zwei Führerscheine in Gefahr +++  Dortmund: Champions-League-Fußballspiel Borussia Dortmund – Real Madrid +++ Essen – Duisburg:  Bundespolizei Bilanziert – friedliche An- und Abreise mit kleinen Ausnahmen +++ 



 Dortmund:  Handys am Steuer – Fahrradstreife kontrolliert Pkw Fahrer

 Nicht ganz alltäglich war das, was die Fahrradstreife der
Dortmunder Polizei am gestrigen Abend, 08.04.2014, um 18.10 Uhr, in
einer Verkehrskontrolle am Schwanenwall / Brüderweg in Dortmund –
Mitte feststellte: 
Ein 34-jähriger Pkw Fahrer fuhr auf dem Schwanenwall aus Richtung
Hauptbahnhof kommen in Richtung Ostwall. An einer Rot zeigenden Ampel
bremste der Dortmunder seinen Daimler Benz ab und hielt an. Zu diesem
Zeitpunkt hielt er ein Handy mit seiner linken Hand ans Ohr und
telefonierte augenscheinlich. Doch damit nicht genug: offenbar nicht ausgelastet mit
telefonieren, hielt er in der rechten Hand ein weiteres Handy, auf
dem er mit dem Daumen herum tippte.  Auch das Ansprechen durch einen Polizeibeamten lenkte ihn von seiner Tätigkeit nicht ab, er telefonierte immer noch. 
Nachdem der Dortmunder sein Telefonat dann doch beendete, räumte
er nach erfolgter Belehrung den Verstoß ein. 
Gegen den Multitasking affinen Mann wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. 

Hagen: Blitzmarathon in Hagen 

Hagen – Beim mittlerweile 6. landesweiten Blitzmarathon
haben sich die Hagener Autofahrer wieder verantwortungsbewusst
gezeigt. Dennoch sind in den letzten 24 Stunden gut 2,5 Prozent zu
schnell unterwegs gewesen. Gemessen wurden diesmal insgesamt 10598
Fahrzeuge und dabei 263 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Neben
den erhobenen Verwarnungs- und Bußgeldern gab es leider einen
traurigen Rekord auf der Voerder Straße. Hier wurde ein
Fahrzeugführer mit 94 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. 200 Euro
Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und 4 Punkte in Flensburg sind für ihn
fällig. Unterstützt wurde die Polizei, die an insgesamt 63
Messstellen tätig war, auch diesmal wieder von der Stadt Hagen. An
unterschiedlichen Gefahrenstellen im Bereich von Grundschulen waren
die Mitarbeiter des Ordnungsamtes präsent. Hier blieb es allerdings
überwiegend bei Verwarnungsgeldern. Vier „Messpaten“, Bürgerinnen und
Bürger, die der Polizei im Vorfeld Örtlichkeiten genannt hatten, an
denen ihrer Meinung nach zu schnell gefahren wird, begleiteten die
Polizisten bei ihren Messungen. Hinzu kamen 14 spontane
Bürgerbeteiligungen, die eine durchaus gute Resonanz auf den
Blitzmarathon wieder spiegelt. So zieht auch dieses Mal
Polizeihauptkommissar Christian Rosenbaum, Leiter des
Verkehrsdienstes, eine positive Bilanz des Einsatzes: „Der
angekündigte Blitzmarathon wird von den Verkehrsteilnehmern als gute
Aktion akzeptiert. Unsere flächendeckenden Geschwindigkeitskontrollen
werden wir weiterhin durchführen, denn jeder weniger gefahrene
Stundenkilometer rettet Leben!“ Wie wichtig der Hagener Polizei das
ist, wird bereits einen Tag nach dem 24 Stunden Blitzmarathon
deutlich, denn es wurde wiederum die Geschwindigkeit im Stadtgebiet
kontrolliert. Auffällig viele Autofahrer fielen dabei durch überhöhte
Geschwindigkeit auf. Schnellster war ein Fahrzeugführer mit
gemessenen 90 km/h bei erlaubten 50 km/h. Bei den Kontrollen äußerte
sich fast jeder zweite „Wieso blitzen Sie denn heute noch, der
Blitzmarathon war doch gestern?“ Die Hagener Polizei ist wichtig, das
die Botschaft des Blitzmarathon „Respekt vor Leben – Ich bin dabei!“
auch über den Aktionstag hinaus bewusst bleibt. So wird es auch in
Zukunft Geschwindigkeitskontrollen geben, nach dem Motto: „Bei uns
kann jeder Tag Blitzmarathon sein!“

 Ennepe-Ruhr-Kreis: Polizei EN zieht gemischte Bilanz nach dem 6.Blitz-Marathon

 Ennepe-Ruhr-Kreis  – Quote der Geschwindigkeitsüberschreitungen gestiegen Hatte der 6.Blitz-Marathon im Bereich der Polizei EN bis zum Nachmittag  noch verhalten
angefangen, stieg die Quote der Geschwindigkeitsüberschreitungen bis
zum Ende der 24 Stunden auf über 5,3 Prozent, also knapp ein Prozent
mehr, als beim Blitz-Marathon V im Oktober letzten Jahres. Insgesamt
hatte die Polizei EN beim sechsten landesweiten Blitz-Marathon 4981
Fahrzeuge gemessen und 265 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
„Tagessieger“ war ein Fahrzeugführer, der auf der Straße An der
Kemnade in Hattingen mit 94 km/h gemessen wurde, obwohl nur 50 km/h
erlaubt waren. Er muss nun mit einem Monat Fahrverbot, drei Punkten
in Flensburg und 160,-Euro Geldbuße rechnen. Ein weiterer
Fahrzeugführer kam in der 30 km/h Zone auf der Kaiserstraße in Wetter
ins Visier des Lasermessgerätes und muss bei einer vorwerfbaren
Überschreitung von 23 km/h 80,-Euro bezahlen und einen Punkt im
Verkehrszentralregister verbuchen. „Mit diesem Ergebnis sind wir
nicht zufrieden,“ äußerte sich Polizeioberrat Dirk Happe, Leiter der
Direktion Verkehr, „das Thema Geschwindigkeit wird uns nach wie vor
beschäftigen und wir werden weiterhin dagegen vorgehen.“ Bis zum
Nachmittag lag die Quote der Überschreitungen landesweit bei knapp
zwei Prozent und bei den letzten Blitz-Marathon`s insgesamt bei ca.
drei Prozent. Die Kreisordnungsbehörde verzeichnete 3590 gemessene
Fahrzeuge und 124 Geschwindigkeitsverstöße.


Hagen: Einbruch mit Festnahme

Hagen – Am Mittwoch, 09.04.2014, meldete ein Zeuge in den
frühen Morgenstunden auf der Wehringhauser Straße den Einbruch in ein
Geschäft für gebrauchte Computer. Der Polizei konnte weitere Zeugen
antreffen, die zusätzliche Angaben zum Tathergang machen konnte. Die
weiteren Ermittlungen führten schließlich zur Festnahme von zwei
Tatverdächtigen. Über die genaue Schadenshöhe können noch keine
Angaben gemacht werden, der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte
500 Euro. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Ermittlungen
dauern noch an. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei
zu melden. Tel.: 986 2066

Hagen: Einbruch in Realschule Haspe
 Hagen – Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht zum
Dienstag, 08.04.2014, in die Realschule Haspe ein. Sie hebelten ein
Fenster und diverse Türen auf. Nach bisherigen Erkenntnissen
entwendeten sie einen geringen Bargeldbetrag einer Schülerinitiative,
die einen Kioskbetrieb organisiert hatte. Der angerichtete
Sachschaden ist jedoch deutlich höher und wird bislang auf ca. 500
Euro geschätzt. Hinweise an die Polizei unter Tel.: 986 2066


Dortmund: Jugendlicher von Pkw angefahren – Unfallbeteiligter flüchtet
– Polizei bittet um Hinweise

Zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht eines
Fahrzeugführers kam es am gestrigen Dienstag, den 08.04.2014, 14.10
Uhr, auf der Ruhrallee in Dortmund.  Zur Unfallzeit befand sich ein 17-jähriger Dortmunder auf dem Gehweg der Ruhrallee in Höhe des Landesbehördenhauses. Er wartete an
der dortigen Fußgängerampel auf Grünlicht für Fußgänger. Als die
Ampel grün zeigte, betrat er die Fahrbahn. Während in der rechten-
und mittleren Fahrspur die Fahrzeuge vor der Lichtzeichenalge
standen, fuhr in der linken Fahrspur bei Rotlicht ein grüner
Kleinwagen weiter. Im letzten Moment erkannte der Jugendliche die
Gefahr. Nach seinen Angaben war es nur seiner schnellen körperlichen
Reaktion zu verdanken, dass er von dem Pkw nicht voll erfasst wurde. Der Pkw hielt einige Meter hinter der Fußgängerampel an und der unbekannte Fahrer nahm für einen Moment Blickkontakt zum jungen Dortmunder. Dann entfernte er sich mit seinem Fahrzeug in Richtung Wall.   Äußerlich unverletzt zeigten sich später dann schocktypische Reaktionen beim 17-Jährigen, die sich durch Schwindelgefühl und Zittern bemerkbar machten. Von dem Flüchtigen ist bekannt, dass er ca. 26 Jahre alt sein soll. Er hatte braune, mittellange lockige Haare und einen Dreitagebart. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen älteren, türkisfarbenen Kleinwagen handeln, möglicherweise ein Fiat. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 1 unter der Rufnummer 132-1121.

Dortmund: 24-Stunden-Blitzmarathon VI – Respekt vor dem Leben – „Ich
bin dabei!“ Abschlussbilanz aus Dortmund  

Um 06:00 Uhr heute morgen endeten für die Dortmunder Polizei die
Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen des landesweiten Blitzmarathons
VI. 
Über 200 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten gemeinsam mit
14 städtischen Bediensteten die Autofahrer in den Stadtgebieten
Dortmund und Lünen. Wie beim ersten bundesweiten Blitzmarathon wurde
dieses Mal neben den städtischen Geschwindigkeitsüberwachungen auch
ein Fokus auf die hunderte Kilometer des Autobahnnetzes im
Regierungsbezirk Arnsberg gelegt. Auf Dortmunder Straßen kontrollierten die Beamtinnen und Beamten etwa 10.000 Fahrzeuge. In 354 Fällen missachteten die Fahrzeugführer
die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Bei der vorherigen Aktion waren
es noch 655. Dieses Mal fielen erfreulicherweise keine Raser auf,
denn in Dortmund lag kein Geschwindigkeitsverstoß im Bereich eines
Fahrverbotes. Die unrühmlichen Spitzenreiter liegen im
Bußgeldbereich. Innerhalb geschlossener Ortschaft überschritt ein
Fahrzeugführer die erlaubte Geschwindigkeit in einer Tempo 30 Zone um
vorwerfbare 26 km/h. Bei erlaubten 50 km/h wurde ein PKW-Fahrer mit
vorwerfbaren 79 km/h erwischt. Zudem fielen 8 Autofahrer ohne
angelegten Sicherheitsgurt auf. 
Im Stadtgebiet Lünen meldeten die Einsatzkräfte 1.889
kontrollierte Fahrzeuge, von denen 38 Fahrer die vorgeschriebene
Geschwindigkeit nicht einhielten. Dabei überschritt ein Autofahrer
die Geschwindigkeitsvorgabe so deutlich, dass ihm ein Fahrverbot
droht. Bei erlaubten 50 km/h fuhr er innerhalb geschlossener
Ortschaft mit vorwerfbaren 94 km/h. 
Die Kontrollzahlen auf den Autobahnen wurden im Vergleich zum
Blitzmarathon am 10. und 11. Oktober 2013 deutlich gesteigert.
Gestern und heute Morgen wurden mit fast 70.000 gemessenen Fahrzeugen
mehr als doppelt so viele Fahrzeuge kontrolliert. Unter diesen waren
1.377 Fahrzeugführer, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit
überschritten. Rund 19 Raser werden sich eine kürzere oder längere
Zeit umweltschonend als Fußgänger oder Nutzer des öffentlichen
Personennahverkehrs fortbewegen. Trauriger Höhepunkt stellt hier ein
Autofahrer dar, der bei erlaubten 80 km/h mit vorwerfbaren 151 km/h
gemessen wurde. Darüber hinaus wurden 15 Personen festgestellt, die
den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Ein Fahrzeugführer
begründete den Verdacht unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
gefahren zu sein. 
Der Rückgang bei den festgestellten Geschwindigkeitsverstößen
sowie die geringe Anzahl an Fahrverboten in Dortmund und Lünen sind
ein Indiz dafür, dass in den Köpfen der Autofahrer angekommen ist,
wie gefährlich überhöhte Geschwindigkeit ist, und sie ihr
Fahrverhalten entsprechend angepasst haben. Um diesen Effekt auch
außerhalb des Blitzmarathons nachhaltig zu festigen, kontrolliert die
Polizei Dortmund weiterhin verstärkt die Geschwindigkeit. 
Raser und Drängler sowie die Senkung des Geschwindigkeitsniveaus
auf Bundesautobahnen bleiben ein Aufgabenschwerpunkt.

Bochum: Zwei Leichtverletzte nach Kollision mit drei Fahrzeugen

Bochum – Bei einem Auffahrunfall, der sich am 08. April auf
der Hattinger Straße 174, an der Einmündung „Vorm Kiwitt“ in Bochum
ereignet hat, sind zwei Personen leicht verletzt worden. Eine
35-jährige Bochumerin war gegen 07.40 Uhr, auf der Hattinger Straße
stadteinwärts unterwegs. Vor ihr fuhr ein 36 Jahre alter Bochumer in
seinem Wagen. Der Autofahrer hielt sein Fahrzeug vor der Einmündung
„Vorm Kiwitt“ an, da es einen Rückstau an der Ampel
„Friederikastraße“ gab. So wollte er einem weiteren Bochumer
Autofahrer (51) die Einfahrt auf die Hattinger Straße ermöglichen.
Die 35-Jährige bemerkte diesen Vorgang zu spät und fuhr dem Bochumer
auf. Danach touchierte sie noch das Fahrzeug des 51-Jährigen, welches
sich gerade im Einmündungsbereich Hattinger Straße/Vorm Kiwitt
befand. Durch den Zusammenstoß verletzten sich die Bochumerin und der
35-jährige Autofahrer leicht, ihre beiden Pkw waren nicht mehr
fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der 51-jährige Mann blieb
unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Örtlichkeit
bis 09.45 Uhr gesperrt, der weitere fließende Verkehr wurde
abgeleitet. Busse und Bahnen konnten den Bereich im Schritttempo
passieren. Nun ermittelt das Verkehrskommissariat. 

 Wetter: Diebstahl in Einkaufszentrum

Wetter – Geldbörse entwendet Am 08.04.2014, zwischen 14.20
Uhr und 14.30 Uhr, hält sich eine 75-jährige Wetteranerin zum Einkauf
im Ruhrtalcenter an der Kaiserstraße auf. Dabei wird ihr unbemerkt
eine braune Geldbörse aus der Handtasche entwendet. In ihr befinden
sich Bargeld, Bank- und Krankenkassenkarten.

Herdecke:  Diebstahl auf Baustelle

Herdecke – Container aufgebrochen und Elektrowerkzeuge
entwendet In der Zeit vom 07.04.2014, 16.30 Uhr, bis 08.04.2014,
07.45 Uhr, hebeln unbekannte Täter auf einer Baustelle an der
Ladestraße das Vorhängeschloss eines Baucontainers auf. Sie entwenden
eine elektrische Schneidemaschine der Marke Stihl und einen
Winkelschleifer der Marke Bosch. 

Schwelm: Polizei warnt vor betrügerischen Haustürgeschäften

 Schwelm – Fassadenreiniger bieten ihre Arbeit zu deutlich
überhöhten Preisen an Am 08.04.2014, gegen 15.40 Uhr, wird eine
Funkstreifenwagenbesatzung von einem  Zeugen zu einer Anschrift am
Göckinghof gerufen. Er gibt an, dass zwei reisende Gewerbetreibende
einem Senior an der Haustür eine Fassadenreinigung zu deutlich
überhöhten Preisen angeboten haben. Die dann durchgeführten Arbeiten
seien außerdem nicht notwendig und unfachmännisch erbracht worden.
Die Arbeiter hätten das hohe Alter des Seniors ausnutzen wollen, um
ihn übers Ohr zu hauen. Angetroffen werden konnten ein 39-jähriger
Hallenser und ein 44-jähriger Mönchengladbacher. Beide gaben sich als
reisende Gewerbetreibende aus und konnten eine Reisegewerbekarte
vorweisen. Mit den Anschuldigungen konfrontiert, stritten beide ab
den überhöhten Preis gefordert zu haben. Beide erhielten einen
Platzverweis, dem sie nachkamen. Ferner wurde ein Strafverfahren
wegen Wucher und Betruges eingeleitet.

Wetter: Enkeltrickbetrüger wieder unterwegs

Wetter  – 81-jährige fällt nicht darauf rein Am 09.04.2014,
gegen 10.15 Uhr, erhält eine 81-jährige Wetteranerin einen
Telefonanruf von einer männlichen Person, die sich als ihr Enkel
ausgibt. Er gibt an sich in Köln eine Wohnung gekauft zu haben und
nun 40.000,-Euro benötigen würde. Die Seniorin nennt den Namen ihrer
Enkels, ob er am Telefon sei, was die bisher unbekannte Person
bejaht. Die 81-jährige erwidert, dass sie das Geld nicht habe,
beendet das Gespräch und benachrichtigt ihre Tochter, die wiederum
die Polizei informiert. 

Witten:  Brutaler Ladendieb verletzt fünf Personen – Untersuchungshaft

 Witten  – In den frühen Nachmittagsstunden des gestrigen 8.
April wurden Polizeibeamte zu dem am Haldenweg in Witten gelegenen
Supermarkt gerufen. 
Dort hatte eine Ladendetektivin gegen 14.25 Uhr beobachtet, wie
ein junger Mann Spirituosen und Wurstwaren in einen Rucksack
verstaute und damit den Kassenbereich passieren  wollte – ohne zu
bezahlen. 
Als die Angestellte den Dieb ansprach, schlug dieser die Frau
unvermittelt zu Boden. Drei Mitarbeiter hörten die Schreie der
Kollegin, eilten zu Hilfe und versuchten, den renitenten Kriminellen
festzuhalten. Auch auf diese Personen schlug der Mann mit seinen
Fäusten ein. Ein Polizeibeamter, der sich in seiner Freizeit in dem
Geschäft aufhielt, wurde auf die Situation aufmerksam und wies sich
mit seinem Dienstausweis aus. Völlig unbeeindruckt setzte der
20-Jährige seine Gewaltattacken fort, schlug weiter um sich und biss
den Beamten in die Brust. Letztlich gelang es, den Täter zu Boden zu
bringen und bis zum Eintreffen der Wittener Polizisten festzuhalten. 
Eine Rettungswagenbesatzung brachte eine Angestellte sowie den
Polizeibeamten zur ambulanten Behandlung in ein örtliches
Krankenhaus. Die drei anderen Supermarktmitarbeiter, zwei Frauen und
ein Mann, wollten selbstständig einen Arzt aufsuchen. 
Nach der Vernehmung im örtlichen Kriminalkommissariat 37 wurde der
einschlägig polizeibekannte 20-Jährige bei Gericht vorgeführt. Dort
ordnete ein Richter die Untersuchungshaft an. 

Ennepetal – Raubüberfall scheitert

Ennepetal  – Am 08.04.2014, gegen 14.00 Uhr, halten zwei männliche Jugendliche auf der Diestelkampstraße einen  14-jährigen Ennepetaler an. Einer von ihnen fordert den Jugendlichen zur Herausgabe seines Handys und seines Bargeldes auf. Als der Geschädigte erwidert, dass er kein Handy besitze und Bargeld holen wolle, lassen sie ihr Opfer gehen. Er verständigt die Polizei. Am Einsatzort werden der 13-jährige Haupttäter aus Witten und sein gleichaltrigen Begleiter aus Hattingen angetroffen und zur

Polizeiwache gebracht. Dort werden die Kinder in die Obhut ihrer
Erziehungsberechtigten gegeben.

MK: Zwei Einbrüche angezeigt

Lüdenscheid  – Einbruch in Lager Wefelshohler Straße
Unbekannte Täter entwendeten im aufgeführten Tatzeitraum 06.04.2014,
10:00 Uhr – 07.04.2014, 10:00 Uhr, ein Lasermessgerät aus einem
freistehenden Lagerraum an der Tatörtlichkeit, in dem sie eine
rückwärtig gelegene Fluchttür auf hebelten. Der hinterlassene
Sachschaden beträgt ca. 200,– Euor. Sachschaden: 200 Euro ohne
Täterhinweise.

Einbruch in Kindertageseinrichtung Kalver Straße In der Nacht vom
Montag zum Dienstag (07.04./08.04.2014)  verschafften sich bisher
unbekannte Täter auf bisher ungeklärter Weise Zutritt in die
Kindertageseinrichtung. Dort hebelten sie mehrere Schränke auf. Sie
entwendeten zwei Fotoapparate und flüchteten mitsamt der Beute in
unbekannte Richtung. Der hinterlassene Sachschaden beträgt ca. 250,–
Euro.

   Hinweise zu den Einbrechern nimmt die Polizei in Lüdenscheid
(Tel.. 9099-0) entgegen.

Dortmund: Verkehrsunfallflucht – Eine Person leichtverletzt – Polizei sucht Zeugen 

Dotmund – Zwei beschädigte Autos und ein leichtverletzter Fahrer, sind die
Bilanz einer Verkehrsunfallflucht von gestern, 8. April 2014, 23.00
Uhr, in Dortmund auf dem Königswall. 
Nach eigener Aussage, fuhr der Fahrer eines Fiat Punto, ein
39-Jähriger aus Dortmund, auf dem Königswall auf dem linken
Fahrstreifen in Richtung Westen. In Höhe des zukünftigen
Fußballmuseums, bog vor ihm ein auf dem rechten Fahrstreifen
fahrendes Auto in Richtung der dortigen Pkw-Stellplätze ab. Der
unbekannte Fahrer einer elfenbeinfarbenen Daimler Benz E-Klasse
wechselte daraufhin ruckartig den Fahrstreifen und fuhr links an dem
Abbieger vorbei. Der 39-Jährige bremste stark ab. Der hinter dem
Punto nachfolgende Fahrer eines Golfs, ein 20-Jähriger aus Dortmund,
konnte nicht mehr rechtzeitig halten und prallte gegen das Heck des
Punto.  Durch den Aufprall verletzte sich der 39-Jährige leicht. Der
Fahrer des Golfs blieb unverletzt. 
Der unbekannte Fahrer des elfenbeinfarbenen Daimlers setzte sein
Fahrt fort, ohne sich weiter um die Unfallfolgen zu kümmern. Zeugen
konnten das Fragment eines Dortmunder Kennzeichens, mit der
Buchstabenfolge DO-MV und unbekannter Ziffernfolge ablesen Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 2.000 Euro. Zeugen die den Unfallhergang beobachtet haben, weitere Hinweise auf das vollständige Kennzeichen, oder die Identität des flüchtigen Fahrers geben können, melden sich bitte bei Polizei Dortmund unter der Rufnummer 132 – 1121.

Bochum: Beute: 2 Euro! – Jugendliche berauben 11-jährigen Jungen

Bochum – Drei offensichtlich halbstarke Jugendliche haben am
08. April einen 11-jährigen Jungen am Bochumer Hauptbahnhof getreten,
geschlagen und beraubt. Das Kind befand sich gegen 13.10 Uhr am Hauptbahnhof am Kurt-Schumacher-Platz, als sich die drei Täter von hinten näherten. Einer trat den Jungen unvermittelt, die anderen beiden stellten sich vor ihn. Dann wiesen sie den 11-Jährigen an, mit ihnen in Richtung des Kiosk zu kommen. Dort hielten sie den Jungen fest, schlugen und drohten ihm, dann forderten sie seine Geldbörse. Hierbei zeigte ein Räuber ein Messer vor. Nachdem die drei Täter ihre Beute – zwei Euro! – erhalten hatten, gelange es dem Jungen, sich in die Vorhalle des Bahnhofs zu flüchten. Das kriminelle Duo entfernte sich in eine U-Bahn-Station. Die Täter konnten beschrieben werden. Demnach sollen alle etwa 14-15 Jahre alt, mit blauen Jeans und schwarzen Jacken sowie Baseball-Mützen bekleidet, gewesen sein.

1. Täter: blaue Baseball-Mütze, etwa 175 cm groß, trug das Messer  bei sich.

2. Täter: schwarze Baseball-Mütze, Jeans mit glänzendem Stoff,  etwa 170 cm groß.

   3. Täter (Wortführer): rote Baseball-Mütze, etwa 165 cm groß. 

Das ermittelnde Bochumer Kriminalkommissariat 31 bittet nunmehr um
Zeugen- und Täterhinweise. Wer kann sachdienliche Angaben zum
Geschehen machen? Unter der Rufnummer 0234/909-8105 (-3121 außerhalb
der Bürozeit) werden diese entgegengenommen. 

MK: Rüstiger Senior lässt sich nicht beklauen

 Iserlohn  – Am gestrigen Dienstag, 08.04.2014, gegen 11:45
Uhr, wurde der Geschädigte nahe seiner Wohnanschrift in der
Sundernallee von einer ihm unbekannten männlichen Person
(Beschuldigter) aus einem Pkw heraus angesprochen. Der Beschuldigte
bot dem 91-jährigen Geschädigten zwei Uhren zum Kauf an. Nach einem
kurzen Handel begab sich der Geschädigte in seine Wohnung, um Bargeld
zu holen. Er wies den Beschuldigten an, vor der Tür zu warten; der
Beschuldigte folgte ihm jedoch unaufgefordert in die Wohnung. Als der
Geschädigte seine Geldbörse geholt hatte, versuchte der Beschuldigte,
dem Geschädigten die Geldbörse aus der Hand zu reißen.

   Der 91-jährige rüstige Senior versetzte dem Beschuldigten
daraufhin einen Schlag auf die Hand und gab ihm, als der Beschuldigte
sich zur Flucht wandte, einen Tritt in das Gesäß. Der Beschuldigte
entfernte sich im Anschluss in Richtung eines silbernen Pkw.

   Personenbeschreibung:

   – ca. 1,70
   – ca. 45 Jahre
   – mittelbraune Haare
   – sprach Deutsch mit leichtem Akzent
   – blaugrauer Drillich-Anzug (Sakko und Hose zueinander passend)

   Pkw:

   – silberne Limousine
   – Frau auf Beifahrersitz

   Hinweise zum Täter bzw. der Frau und dem silbernen Pkw nimmt die
Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) entgegen.

MK: Zwei Führerscheine in Gefahr

Hemer – Die breitgefächerten Bekanntgabe des diesmaligen
Blitzmarathons in allen Medien hat zwei Fahrzeuglenker in Hemer
offensichtlich nicht erreicht. In den frühen Morgenstunden
(09.04.2013) wurden  sie im Hemeraner Stadtgebiet, also innerhalb
geschlossener Ortschaften (bei erlaubten 50km/h), mit 97 km/h (03:32
Uhr)und 90km/h (02:14 Uhr)geblitzt. Beide Fahrer müssen nun mit einem
Führerscheinentzug, dem Eintrag im Verkehrszentralregister in
Flensburg und einer empfindlichen Geldbuße rechnen. Ein weiterer
Fahrer war mit 76 km/h unterwegs und wird ebenfalls zur Anzeige
gebracht. Darüber hinaus erhalten sieben weitere Fahrer in Kürze ein
„Knöllchen“.

Dortmund: Champions-League-Fußballspiel Borussia Dortmund – Real Madrid 

Die Begegnung wurde im Dortmunder Signal Iduna Park vor insgesamt
65.890 Zuschauern, davon etwa 3.000 Gästefans, ausgetragen und endete
mit einem 2 : 0 Sieg aus Dortmunder Sicht.
Es wurden insgesamt neun Strafanzeigen aufgenommen, unter anderem
wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Diebstahls- und
Beleidigungsdelikten. Der Spielverlauf verlief ohne besondere Vorkommnisse

Essen – Duisburg:  Bundespolizei Bilanziert – friedliche An- und Abreise mit kleinen Ausnahmen
 Auch die Rückreisephase verlief im Zuständigkeitsbereich der
Bundespolizei friedlich. Trotz einer verspäteten Rückreisephase, die
aufgrund der unfreiwilligen Unterbrechungen und des Spielverlaufes im
Stadion entstand, konnte die Deutsche Bahn AG die beiden zusätzlichen
Züge rechtzeitig zum Essener Westbahnhof disponieren. Wie auch in der
Anreisephase, wurden im Rahmen der Abreise die beiden zusätzlichen
Züge sehr gut angenommen und waren voll ausgelastet. Weil es, auf
Grund der Masse der zurückreisenden MSV-Fans, im Bahnhof Essen West,
die Kapazitätsgrenze der Bahnsteige erreicht wurde, musste der
weitere Zufluss in die Haupthalle kurzfristig durch Einsatzkräfte der
Bundespolizei gestoppt werden. 
Mit weiteren Regelzügen traten auch die letzten Fans die Rückreise
nach Duisburg an. 
Auch das Glas- und Pyrotechnikverbot in den Zügen und in den
Bahnhöfen wurde weitestgehend beachtet. Nur kleinere Verstöße wurden
festgestellt und sollten aus Sicht der Bundespolizei den positiven
Einsatzverlauf im Bereich der An- und Abreise nicht trüben.  Die Bundespolizei leitete insgesamt 5 Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und Beleidigung ein. Die Ermittlungen dauern an.

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