Sekundarschul-Anbau: Planungen vorgestellt, Arbeiten starten Ende Mai

Wetter(Ruhr) – Einen virtuellen Gang durch den Anbau der Sekundarschule konnten Eltern, Schüler und interessierte Bürger bei der gemeinsamen Sondersitzung des Schul- und Bauausschusses machen. Gunnar Ramsfjell vom Architekturbüro „HWR Architekten“, stellte in der Aula des Geschwister Scholl-Gymnasiums den aktuellen Stand der Planungen vor. Und die können sich sehen lassen: In dem kompakten, zweigeschossigen Anbau leichte (Metallfassade mit Glasfassade zur Gustav-Vorsteher-Straße hin) sind im Untergeschoß die Küche, die Mensa und das Forum untergebracht. Durch Raumtrenner kann das Foyer für verschiedene Schulzwecke entsprechend gestaltet werden. Über eine Treppe gelangen die Schüler in das Obergeschoss mit dem Selbstlernzentrum und den Lehrerarbeitszimmern. Die sogenannte „Seeterrasse“ mit Blick auf den Harkortsee bietet eine attraktive „Ruheinsel“ für Schüler und Lehrer. Eine Außentreppe führt wieder hinunter auf den Schulhof. Das Obergeschoss ist durch einen Verbindungsgang an den neuen Bau der Sekundarschule angeschlossen. Über einen rollstuhlgerechten Aufzug, der im Altbau der Schule am See neu installiert wird, ist der Anbau barrierefrei erreichbar. Der Haupteingang des Anbaus ist dem Schulhof zugewandt. Geplant ist auch ein direkter Zugang von der Gustav-Vorsteher-Straße zum Anbau, so Egbert Feuerstack vom Stadtbetrieb. Zum Lärm- und Sichtschutz soll noch eine dichte, etwa drei Meter hohe Hecke entstehen. In der großen Frischküche können täglich 450 Essen zubereitet werden, die Mensa ist mit ihren großen Glasfenstern auf die Gustav-Vorsteher-Straße hin ausgerichtet. Für Veranstaltungen der Schule ist im Forum des Anbaus eine Bestuhlung von rund 450 Plätzen möglich. Das 170 Quadratmeter große Selbstlernzentrum in der oberen Etage ist in zwei Areale aufgeteilt: „Schüler können dort recherchieren und Medien ausleihen, ein anderer Bereich ist für die Arbeit in Kleingruppen vorgesehen“, so Schulleiter Thomas Rosenthal. Die Bauarbeiten für den neuen Anbau beginnen Ende Mai, mit einer Fertigstellung rechnet Ramsfjell zum Ende der Sommerferien 2015. Mit dem Beginn der diesjährigen Sommerferien starten die Arbeiten im Altbau der Sekundarschule. Hier geht es vor allem um Brandschutz-Arbeiten. Die beiden Treppenhäuser im Alt- und Neubau der Schule werden „eingehaust“, zusätzliche Rauchschutztüren eingebaut. Das Treppenhaus im Neubau wird zudem bis auf das Flachdach weitergeführt, so dass von dort eine direkte Verbindung zum Treppenhaus im Altbau entsteht. Da die Brandschutzarbeiten besonders lärmintensiv sind, hat sich die Stadt Wetter (Ruhr) dazu entschlossen, die Schule am See nach den Sommerferien bis zu den Herbstferien „frei zu ziehen“ und die betroffenen Schüler auf andere Schulen im Stadtgebiet zu verteilen. „Wir haben in engster Abstimmung mit den Schulleitungen gehandelt und stellen zur Verfügung, was von den Schulen an Material benötigt wird“, erklärte Schulfachbereichsleiter Dr. Dietrich Thier. Die Kinder der Sekundarschule und vier Klassen der Realschule ziehen in Räumlichkeiten der Hauptschule. Die beiden zehnten Klassen der Realschule finden eine vorübergehende Heimat in zwei Räumen des Gymnasiums. Was die Baulärm – Belästigung durch die Errichtung des Anbaus angeht, gibt Ramsfjell Entwarnung: „Wir haben Erfahrung mit Arbeiten im laufenden Schulbetrieb. Wir haben dabei die Baumaßnahmen immer auf den Schulbetrieb abgestimmt, das heißt, dass wir etwa klausurintensive Zeiten von Baulärm freigehalten haben.“

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