Ennepe-Ruhr-Kreis – Glänzende Bilanz vom Vorjahr nicht ganz gehalten

Polizei EN

Ennepe-Ruhr-Kreis – Polizei EN zweit beste Behörde bei der Verkehrsunfallbekämpfung in NRW Am heutigen Tag, kurz nach der landesweiten Veröffentlichung durch MIK Jäger, stellten Kreisdirektorin Iris Pott und der neue Leiter der Direktion Verkehr, Polizeioberrat Dirk Happe, der Öffentlichkeit die Zahlen zur Verkehrsunfallentwicklung 2013 vor. „Zwar können wir die
hervorragenden Unfallzahlen aus dem Jahr 2012 im zurückliegenden Jahr
nicht halten, aber bei den Maßnahmen und Tätigkeiten zur
Verkehrsunfallbekämpfung sind wir in NRW die zweit beste Behörde,“
eröffnete Kreisdirektorin Iris Pott die diesjährige Pressekonferenz.
„Mit 6475 Unfällen hatten wir 176 mehr als im Vorjahr. Die Unfälle
mit Personenschäden stiegen um 54 auf 559, bei denen 51 Personen mehr
verletzt wurden als 2012. Somit liegen wir wieder auf dem Niveau des
Jahres 2011. Dieser Anstieg stellt uns natürlich nicht zufrieden.
Auch nicht der Anstieg von vier auf sechs getötete Personen. Unser
Bestreben ist, immer besser zu werden.“ Polizeioberrat Dirk Happe
analysierte anschließend die unterschiedlichen Unfälle in den
einzelnen Kommunen unter der Beteiligung von Kindern, Fußgänger,
Zweiradfahrern  und jungen Erwachsenen, die überproportional an den
Unfällen beteiligt sind. Die Verunglücktenhäufigkeit der 18-24
jährigen im Bezug auf 100000 Einwohner lag 2013 bei 697. Bei dem Rest
der Verunglückten im EN-Kreis (außer Witten) bei 296. Bei über 20 %
ist die Ursache der Verkehrsunfälle in dieser Altersklasse bei nicht
angepasster Geschwindigkeit zu suchen. Ein weiteres Problem stellen
die Unfallfluchten mit über 20% Anteil an den Gesamtunfällen dar. POR
Happe wies noch einmal darauf hin, dass die Folgen einer
Unfallflucht, bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis führen kann und
forderte die Bürger zu einem besseren Meldeverhalten der
Verkehrsunfälle gegenüber der  Polizei auf. Zukünftig werden nach wie
vor erkannte Verkehrsverstöße konsequent verfolgt. Die
Geschwindigkeitskontrollen werden verstärkt, auch mit der
Zielrichtung Motorradfahrer, durchgeführt. Es stehen aber auch
verschiedene Präventionsveranstaltungen für das Jahr 2014 auf dem
Programm der Polizei EN, z.B. der Saisonauftakt für Motorradfahrer am
27.04.2014 an der Glörtalsperre in Breckerfeld, die Verkehrserziehung
für Kinder mit Hilfe der Verkehrspuppenbühne, oder die Crash-Kurs
Veranstaltungen für Fahranfänger an den Schulen und Berufskollegs.
Wichtig wird auch die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Erkennbarkeit
im Verkehr, insbesondere in der dunklen Jahreszeit. „Die Gefahr,
Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, ist im Bereich der Polizei EN
auch im Jahr 2013 deutlich geringer als im Landesdurchschnitt. Aber
wir wollen noch besser werden,“ resümierte POR Happe zum Ende seines
Vortrags.

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