Schockanrufe – Vorbereitung zum Enkeltrickbetrug

DortmundDortmund – Bei der Polizei in Dortmund wurden gestern mehrere Anzeigen erstattet, die alle einen sogenannten „Schockanruf“, als mögliche Vorbereitungshandlungen zu einem darauf folgenden Enkeltrickbetrug zugrunde liegen hatten.

Demnach wurden am Nachmittag, in der Zeit von 14:45 – 18:00 Uhr,
vier ältere Dortmunderinnen angerufen (alle zwischen 74 und 85 Jahren
alt), denen ein Horrorszenario geschildert wurde: Im Telefongespräch
wurde ihnen jeweils erläutert, dass die Tochter einen Unfall gehabt
hätte und man nun von den Seniorinnen dringend Geld zur Behandlung
überwiesen bzw. ausgehändigt bekommen müsste.

Glücklicherweise kam es in keinem der Fälle zu einer Geldübergabe.
Entweder wurde das Gespräch durch den Anrufer abgebrochen oder aber
die Angerufenen erkundigten sich bei den Angehörigen über deren
Wohlergehen. Ein sogenannter Enkeltrickbetrug kam also dank des
vorbildlichen Verhaltens der potenziellen Opfer nicht zustande.

Die Polizei Dortmund rät in solchen Fällen: –    Nehmen Sie sich
einen Zeugen zu dem Gespräch wenn möglich. –    Informieren Sie sich
erst im Verwandtenkreis, ob es allen gut geht. –    Stellen Sie gezielt
Fragen zur Familie, die nur tatsächliche Verwandte beantworten
können. –    Beenden Sie das Gespräch und informieren die Polizei. –
Achten Sie auf eine Telefonnummer im Display und notieren Sie diese.
–    Lassen Sie sich in keinem Fall zu einer Geldübergabe überreden!

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