Festnahme nach Routinekontrolle durch Bundespolizei

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Wohnungseinbrecher im Zug als Trickdieb unterwegs

Eine 33-jährige Frau aus Iserlohn wurde in den frühen Nachtstunden (21.Januar) in der Regionalbahn Opfer eines Handtaschendiebstahls. Das Duo (24/24) wurde nach einer Routinekontrolle der Bundespolizei acht Stunden nach der Tat vorläufig festgenommen.

Nach Aussagen des Opfers setzten sich die Männer in der RB 93
direkt hinter ihre Sitzgruppe. Müde von der Arbeit schlief sie kurz
ein, bevor sie durch laute Rufe der Schaffnerin wach wurde, die beim
Halt des Zuges in Letmathe zwei flüchtenden Männern hinterherschrie.
Einer der Flüchtenden war im Besitz ihrer Handtasche. Den Diebstahl
zeigte sie bei der Polizei in Hohenlimburg an.

Eine Streife der Bundespolizei wurde am Dienstagmorgen auf zwei
Personen aufmerksam, die sich offensichtlich übernächtig in der
Empfangshalle des Hagener Hauptbahnhofes aufhielten. Es handelte sich
hierbei um einen marokkanischen und einen algerischen Staatsbürger,
die auf Verlangen keine ausreichenden Personaldaten vorzeigen
konnten.

Auf der Wache wurden die Sachen der zu Überprüfenden durchsucht.
Hierbei fanden die Beamten ein nicht den Männern gehörendes
Mobiltelefon und eine in der Unterhose des 24-jährigen Marokkaners
versteckte Kreditkarte, einer griechischen Bank, die ebenfalls nicht
mit den Personaldaten der beiden Männer übereinstimmte.

Weitere Ermittlungen führten zur Eigentümerin der aufgefundenen
Gegenstände. Die 33-Jährige Frau aus Iserlohn konnte das Mobiltelefon
und die Kreditkarte auf der Wache in Hagen ausgehändigt werden. Die
gestohlene Handtasche mit Reisepass, Führerschein Id- und EC-Karte
konnte zwischenzeitlich in Hohenlimburg aufgefunden werden. Was
fehlte waren 30,- Euro Bargeld.

Das Diebstahlsduo wurde wegen Taschendiebstahl angezeigt. Der
algerische Staatsbürger konnte nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen die Wache verlassen.

Der 24-jährigen Marokkaner, wurde im Dezember 2013 wegen
Wohnungseinbruch, gefährlicher Körperverletzung, und Widerstand, vom
Landgericht Hagen zu einer Freiheitstrafe von einem Jahr und sechs
Monaten verurteilt. Diese Strafe setzte das Gericht zunächst zur
Bewährung aus.

Inzwischen steht der 24-Jährige im Verdacht, nach seiner
Verurteilung in nur viereinhalb Wochen, drei weitere
Eigentumsdelikte, im Märkischen Kreis und in Köln begangen zu haben.

Für weitere Maßnahmen wurde der Festgenommene dem Polizeigewahrsam
der Polizei Hagen zur Verfügung der Staatsanwaltschaft überstellt.

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