Gemeinsam gegen Cyberkriminalität

dsc_1612_kooperationWiesbaden – Vertreter des neu gegründeten Vereins „German Competence Centre against Cybercrime e.V.“, kurz G4C, und BKA-Vizepräsident Jürgen Stock haben heute im Bundeskriminalamt Wiesbaden eine Vereinbarung über die Kooperation im Phänomenbereich Cyberkriminalität unterzeichnet. Für G4C unterschrieben die Vereinsvorstände Roland
Wolf (Commerzbank), Heiko Wolf (ING-DiBa) und Alexander Klotz
(HypoVereinsbank).

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit, die mit der Unterzeichnung der
Kooperationsvereinbarung formal besiegelt wird, steht die Optimierung
des Schutzes vor Cyberkriminalität. Der Verein G4C bildet ein in
dieser Form neuartiges operatives Zentrum, in dem die Mitglieder aus
der Wirtschaft in Kooperation mit dem BKA Maßnahmen zum Schutz vor
Cyberkriminalität entwickeln und Lösungen zu aktuellen und
zukunftsorientierten Themen im Phänomenbereich Cyberkriminalität
erarbeiten. Im Vordergrund steht dabei zunächst das Thema Betrug im
Online-Banking.

Das „German Competence Centre against Cybercrime“ ist ein
gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wiesbaden. Er wird seine Tätigkeit
in den nächsten Monaten aufnehmen. Derzeit wird der Verein von drei
Unternehmen aus der Finanzbranche getragen (Commerzbank, ING-DiBa und
HypoVereinsbank), die je ein Mitglied des Vorstands stellen. Die
Mitgliedschaft von Organisationen und Unternehmen auch aus anderen
Branchen sowie von weiteren Kompetenzträgern auf dem Gebiet der
Cybersicherheit wird angestrebt.

BKA-Vizepräsident Jürgen Stock: „Sicherheit im Internet kann nur
durch Kooperationen gewährleistet werden. Sie sind der Schlüssel, um
die in Unternehmen, Forschungsinstituten, Wirtschaft und Wissenschaft
vorhandene Fachkompetenz umfassender in die Bekämpfung der
Cyberkriminalität einzubeziehen. Der zeitnahe Austausch über neue
modi operandi ist entscheidend, um Täter möglichst schnell an der
Begehung weiterer Straftaten zu hindern.“

G4C begrüßt die Unterzeichnung als wichtigen Schritt: „Unser Ziel
ist der Aufbau und die Optimierung von Schutzmaßnahmen vor
Cyberkriminalität. Weil Cyberkriminalität ein weltumspannendes
Phänomen ist, ist das BKA als nationale Zentralstelle der Deutschen
Polizei mit seiner nationalen wie internationalen Vernetzung der
richtige Partner für den Verein“, erklärte G4C-Vorstand Roland Wolf.

Presseauskünfte erteilt die BKA-Pressestelle. Weitere
Informationen zu Cyberkriminalität, insbesondere zur aktuellen Lage
und Entwicklung, finden Sie unter http://www.bka.de. Informationen zum
Schutz vor Internetkriminalität und zur Internet-Sicherheit bieten
darüber hinaus die Informationsseiten des Programms Polizeiliche
Kriminalprävention unter http://www.polizei-beratung.de sowie des Bundesamts
für Sicherheit in der Informationstechnik unter
http://www.bsi-fuer-buerger.de.

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