CDU Hagen zuversichtlich ins Wahlkampfjahr 2014

FotoNeujahrsempfang 2014

12:33 Uhr – Hagen – (CDU Hagen) Gut gelaunt, mit leidenschaftlichen Reden und guter Stimmung ist die Hagener CDU ins neue Jahr gestartet. Eingeladen vom CDU-Kreisvorsitzende Christoph Purps und dem Vorsitzenden der Ortsunion Mittelstadt, Tobias Fischer, hatten Wolfgang Bosbach MdB, Oberbürgermeister Jörg Dehm und Cemile Giousouf MdB auf dem traditionellen Neujahrsempfang der Partei einen Blick zurück auf die Höhen und Tiefen des vorangegangenen Jahres geworfen.
„Zu den Erfolgen und glücklichen Ereignissen gehört zweifelsfrei der Erfolg
bei der Bundestagswahl im September“, wie sich Purps freut. Hier gelang es
der CDU-Kandidatin Cemile Giousouf, ein Mandat für die CDU zu erringen.
„Viele haben am Anfang meiner Kandidatur kaum eine Chance für mich gesehen,“
wie sie nach knapp mehr als hundert Tagen im Amt berichtete. „Heute spreche
ich als Abgeordnete zu Ihnen, ein Erfolg der tollen Arbeit der
ehrenamtlichen Mitglieder in meinem Wahlkampf. Wir haben klare
Überzeugungen, diese werden sich am Ende durchsetzen“, so Giousouf.
Neben den erfreulichen Dingen habe Purps aber auch weniger Glückliches
erlebt. Dazu hätten insbesondere die Kampagnen gegen Oberbürgermeister Jörg
Dehm gehört. „Es liegt nahe, das schnell vergessen zu wollen. Damit würden
wir uns aber der Chance berauben, aus der Erfahrung zu lernen, stärker zu
werden und daran zu wachsen“, wie Purps resümiert. Rückblickend dankte der
Kreisvorsitzende deshalb insbesondere Jörg Dehm herzlich für dessen
herausragenden Leistungen und bedauerte, dass dieser zur OB-Wahl 2014 nicht
mehr antreten wird: „Du hast sehr sehr viel für unsere Stadt erreicht. Dabei
war Dir auch vor unpopulären Entscheidungen zur Haushaltssanierung nicht
bange. Die Menschen in der Stadt haben das sehr viel positiver aufgenommen
als ein Teil der Hagener Politik!“
Für den Kreisvorsitzenden ist die Marschrichtung 2014 indes klar: „Seien es
OB-, Kommunal- oder Europawahl: Die CDU vertritt klare Werte, was uns von
vielen Mitbewerbern abhebt. Wir werden nicht den Fehler einer ehemaligen
Volkspartei machen und uns im internen Pöstchen-Streit verlieren.“ Natürlich
werde es bei Personalentscheidungen immer auch Diskussionen oder interne
Wahlen geben, wie Purps zugesteht. Das liegt aber in der Sache selbst. Wir
werden nicht vergessen, dass Politik dienenden Charakter hat. Es geht nicht
um uns – es geht um unsere Heimatstadt. Wir werden ein Bild entwickeln, wie
wir unsere Stadt in 10 Jahren sehen wollen. Dieses Bild werden wir zum Leben
erwecken und den Menschen anbieten.“
In dasselbe Horn stießen auch Jörg Dehm und Cemile Giousouf. Beide riefen
die Partei zu Geschlossenheit im anstehenden Wahlkampfjahr 2014 auf. Jörg
Dehm erinnerte noch einmal daran, dass es die Geschlossenheit gewesen sei,
die die CDU 2009 zu ihrem überragenden Ergebnis geführt habe. Würde die
Partei daran anknüpfen, könne sich dieser Erfolg wieder einstellen.
Der Ehrengast und erfahrene Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach gab den
Anwesenden noch mit, im Wahlkampf rhetorisch bescheiden zu sein, um
glaubwürdig zu bleiben, ehe er in einem erfrischenden Parforce-Ritt durch
die aktuelle Themenvielfalt die Gäste in seinen Bann zog. In Mittelpunkt
seiner Ausführungen standen die Flüchtlingspolitik und die Energiewende.
Dabei kritisiert Bosbach die aktuelle Debatte um die angebliche Abschottung
der Bundesrepublik in Zuwanderungsfragen. Stattdessen wünscht er sich die
nötige internationale Anerkennung für die bereits gezeigte Bereitschaft
Deutschlands, mehr Flüchtlinge aufzunehmen als Italien, Griechenland,
Spanien und Portugal zusammen. Darüber hinaus fordert er eine vernünftige
Umsetzung der Energiewende ein und warnt vor Experimenten auf dem
Energiemarkt. Nach der Abschaltung der Atomkraftwerke könne man 2020 nicht
noch aus der Kohleverstromung aussteigen. Strom müsse auch künftig bezahlbar
bleiben.

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