Der Polizeibericht am Neujahrstag

Polizeibericht+++ 455 Einsätze in Dortmund und Lünen +++ Unruhiger Jahresbeginn für die Feuerwehr Gevelsberg +++ Mehrere Einsätze in der Silvesternacht in Ennepetal +++ Bundespolizei verzeichnet ruhigen Jahreswechsel +++ Ruhige Silvesternacht für die Feuerwehr Herdecke +++ Wetter – Jahreswechsel verlief ruhig +++ 

455 Einsätze in Dortmund und Lünen

Dortmund – In der Sylvesternacht wurden im Zeitraum von 18:00 Uhr bis 06:00
Uhr im Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund (Dortmund und Lünen)
455 Einsatze bearbeitet; 127 davon ereigneten sich im Bereich der
Polizeiinspektion 3 (Lünen). Die Anzahl der polizeilichen Einsätze
bewegt sich damit auf einem mit dem Vorjahr vergleichbaren hohen
Niveau.
Schwerpunktmäßig fielen dabei Einsätze im Zusammenhang mit
Körperverletzungsdelikten (56), Sachbeschädigungen (23),
Eigentumsdelikten (12), Ruhestörungen (35), Hilfeersuchen/ Hilflose
Personen (25) und Bränden (27) an.

Unruhiger Jahresbeginn für die Feuerwehr Gevelsberg
Gevelsberg – Am Neujahrstag, den 01.01.2014 genau um 00:00
Uhr, war die Ruhe für die Feuerwehr Gevelsberg vorbei. An der Hagener
Str. wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet. Daraufhin wurden neben der
hauptamtlichen Wache alle drei Löschzüge der Feuerwehr Gevelsberg
auch über Sirenen alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus,
dass ein Feuerwerkskörper auf einem Flachdach gebrannt hatte. Er
wurde vor Eintreffen der Feuerwehr von Anwohnern gelöscht. Nur fünf
Minuten später wurde brennendes Buschwerk an der Haßlinghauser Str.
gemeldet. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr notwendig, das
Feuer war vor Eintreffen gelöscht worden. Um 00:12 Uhr wurde dann ein
Kellerbrand an der Mittelstr. gemeldet. Beim Eintreffen stellte sich
heraus, das im rückwärtigen Bereich eines Wohn und Geschäftshauses
die Fassade Feuer gefangen hatte. Teile der Außenverkleidung wurden
entfernt und Glutnester abgelöscht. Weiterhin wurde die Fassade
mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel dazu wurde noch
ein Gartenlaubenbrand an der Merkurstr. gemeldet. Zum Glück
bestätigte sich diese Meldung nicht, so das die Feuerwehr nicht mehr
tätig werden mußte, und das  letzte Fahrzeug um 02:00 einrücken
konnte. Unschöne Begleiterscheinung am Rande: Auf  der Anfahrt zu den
Einsätzen wurden die Einsatzfahrzeuge mit Feuerwerksraketen
beschossen und mit Böllern beworfen.

Mehrere Einsätze in der Silvesternacht in Ennepetal
Ennepetal – In der Silvesternacht muss die Feuerwehr
Ennepetal in der Zeit von 23:09 Uhr bis 01:06 Uhr mehrere Kleinbrände
im Stadtgebiet abarbeiten. Sowohl in der Hochstraße, Goethestraße,
Mittelstraße, Königsfelder Straße und Kölner Straße galt es
brennendes Buschwerk, Hecken oder Mülleimer abzulöschen. Im Einsatz
war die hauptamtliche Wache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und
der Löschzug Milspe / Altenvoerde mit einem Löschgruppenfahrzeug. Die
Anfahrt zu den Einsätzen gestaltete sich dabei teilweise wie ein
Slalomparcour, da Bürger, um Raketen zu Starten, an vielen Stellen
leere Flaschen auf den Straßen stehen hatten.

Bundespolizei verzeichnet ruhigen Jahreswechsel
Dortmund – Hagen – Bochum – Essen – Gelsenkirchen – Recklinghausen
– Die Silvesternacht und der Neujahrsmorgen verliefen im
Bereich der Personenbahnhöfe des Ruhrgebiets relativ ruhig und
friedlich. Neben mehreren Körperverletzungsdelikten und
Sachbeschädigungen trieben Taschendiebe ihr Unwesen im Bereich der
Personenbahnhöfe des Ruhrgebiets. Gleich neun Mal entwendeten sie
ihren Opfern Geldbörsen und Smartphones.

Auf Grund eines Feueralarms heute Morgen (01. Januar) im
Dortmunder Hauptbahnhof, gegen 02:30 Uhr, wurden Teile des Bahnhofs
und angrenzende Restaurants durch die Bundespolizei und Deutsche Bahn
AG kurzzeitig evakuiert. Die Dortmunder Feuerwehr ermittelte, dass
eine Alarmschleife der Brandmeldeanlage, vermutlich durch einen
Feuerwerkskörper, aktiviert wurde.

Zu einer Bedrohung von Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG kam es
heute Morgen (01. Januar) im Essener Hauptbahnhof. Im Rahmen der
Durchsetzung eines Hausverbotes gegen einen 31-jährigen Essener
zückte dieser ein Teppichmesser und bedrohte zwei Mitarbeiter des
Sicherheitsdienstes der DB AG. Diese konnten den Essener überwältigen
und der Bundespolizei übergeben. Es wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Bedrohung eingeleitet. Das Teppichmesser wurde sichergestellt.

Einen Einsatz des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei aus
Düsseldorf verursachte gestern Abend (31. Dezember) ein 21-jähriger
Mann aus Recklinghausen, als er mehrere sogenannter „Polenböller“ auf
dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs zündete. Einsatzkräfte der
Bundespolizei wurden auf den Mann aufmerksam, nachdem er aus einer
Personengruppe heraus, die in Deutschland nicht zugelassenen
Knallkörper zündete und sie in Richtung weiterer Personen auf dem
Vorplatz warf. Der Entschärfungsdienst der Bundespolizei entsorgte
die Knallkörper fachgerecht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen
Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Im Hagener Hauptbahnhof kontrollierten Bundespolizisten gestern
Abend (31. Dezember) einen 25-Jährigen polnischen Staatsangehörigen
nach einer Beförderungserschleichung. Bei der fahndungsmäßigen
Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann mit gleich zwei
Haftbefehlen gesucht wurde.

Die Staatsanwaltschaft in Frankenthal suchte den 25-Jährigen, weil
dieser noch eine Restfreiheitsstrafe von 82 Tagen zu verbüßen hatte.
Mit einem weiteren Haftbefehl wurde er zur Verbüßung einer
Restfreiheitsstrafe von 272 Tagen wegen gefährlicher Körperverletzung
gesucht. Bundespolizisten lieferten ihn in die JVA Hagen ein.

Ruhige Silvesternacht für die Feuerwehr Herdecke
Herdecke – Einen relativ ruhigen Jahresübergang erlebte die
Feuerwehr Herdecke. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mussten nur zu
drei Kleineinsätzen ausrücken.
Ein Heckenbrand neben einem Gebäude wurde um 0:14 Uhr aus der
Bahnhofstraße gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten Anwohner
das Feuer schon weitgehend gelöscht. Die Hecke wurde mit einer
Wärmebildkamera kontrolliert. Weiterhin wurde ein C-Rohr zu
Nachlöscharbeiten vorgenommen. Brandursache waren offenbar
Feuerwerkskörper. 14 Einsatzkräfte waren hier 30 Minuten mit zwei
Fahrzeugen im Einsatz.
Ein entlaufener Hund sollte sich um 1:05 Uhr auf der Dortmunder
Landstraße befinden. Polizei und Feuerwehr rückten aus. Es konnte
kein Hund gefunden werden. Daher wurde der Einsatz abgebrochen.
Einsatzdauer 30 Minuten.
Ein brennender Papierkorb wurde um 2:21 Uhr gemeldet. An der
Bushaltestelle Hengsteyseestraße brannte dieser. Die Feuerwehr rückte
mit einem Tanklöschfahrzeug aus. Vor Ort wurde der Inhalt des
Mülleimers entleert und mit einem C-Rohr abgelöscht. 6 Kräfte waren
30 Minuten im Einsatz.
Die Anfahrt zur ersten Einsatzstelle gestaltete sich schwierig.
Personen standen mitten auf der Straße um das neue Jahr zu feiern.
Auch beim Heranfahren der Einsatzfahrzeuge mit Sonderrechten
schafften einige Bürger keine freie Bahn. Dies kostet gerade bei
einem Notfall wertvolle Zeit.

Wetter – Jahreswechsel verlief ruhig
Wetter (Ruhr) (ots) – Einen ruhigen Jahreswechsel konnte die
Feuerwehr Wetter verzeichnen, lediglich zwei kleinere Einsätze
mussten abgearbeitet werden.
Der Löschzug Alt-Wetter wurde um 0:16 Uhr zur Schöntaler Str.
gerufen, dort hatte ein Altkleidercontainer aus unbekannten Gründen
Feuer gefangen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr schafften es
Anwohner das Feuer mit Wasser einzudämmen. Die ehrenamtlichen Kräfte
öffneten den Container und löschten letzte Glutnester, der Inhalt des
Containers ist aufgrund des Feuers nicht mehr zu gebrauchen. Der
Einsatz endete für die sieben ehrenamtlichen Kräfte um 0:50 Uhr.
Für die Löschgruppe Wengern ging es um 0:19 Uhr zum Merianweg.
Dort hatte eine Feuerwerksrakete, aus Unachtsamkeit des Besitzers,
eine ca. zwei Meter hohe Hecke entzündet. Diese musste unter
Atemschutz abgelöscht werden und die sieben ehrenamtlichen Kräfte
konnten diesen Einsatz um 1:20 Uhr beenden.
Bei beiden Einsätzen hat die Polizei Ihre Ermittlungen
aufgenommen.

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