B236: Vorerst keine Sperrungen mehr im Tunnel Wambel

Verkehr(straßen.nrw). Pünktlich zu Weihnachten gibt es im B236-Tunnel Dortmund-Wambel keine spezielle Bausstellen-Verkehrsführung mehr, diese wird im Moment schrittweise abgebaut. Seit 13 Monaten wird im B236-Tunnel Dortmund-Wambel die Sicherheitsausstattung erneuert und ergänzt. Auch die Sperrungen in der Nacht und am Wochenende sind für dieses Jahr vorbei. Bis der Tunnel komplett fertig ist, werden aber noch zwei Monate vergehen. Ende Februar werden alle „Gewerke“ fertig sein und der Tunnel Wambel ist dann sicherheitstechnisch auf dem neusten Stand der Technik. Die Baumaßnahmen umfasste die Lieferung und betriebsfertige Montage der gesamten betriebs- und verkehrstechnischen Ausstattung der Tunnelröhren, dem Betriebsgebäude sowie den Tunnelvorfeldern und Verkehrszeichenträger. Die umfangreichen Arbeiten betrafen folgende Bereiche: Verkehrsleittechnik, Tunnelüberwachung, Selbstrettung und Notversorgung. Die Kosten zur Erhöhung der Sicherheitsausstattung im Tunnel betragen insgesamt 8,2 Millionen  Euro.
In den nächsten Wochen werden noch folgende Arbeiten durchgeführt: Fertigstellung der Außenanlagen im Bereich der Tunnelportale (Bankette herstellen, Schutzplankenarbeiten, Herstellen der Beschilderung) sowie Arbeiten an der Schaltanlage im Betriebsgebäude. Bis der Tunnel endgültig fertig ist, kann es dennoch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zudem sind im nächsten Jahr noch drei Vollsperrungen geplant. Diese sind am 8. Januar, 14. Januar und 15. Januar jeweils ab 20 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen um 5 Uhr.

Hintergrund:

Der Tunnel Dortmund-Wambel wurde 1994 in Betrieb genommen und besteht aus zwei parallel laufenden zweistreifigen Röhren (Richtungsverkehr), die in offener Bauweise errichtet wurden. Die Ost- und Weströhre haben beide eine Länge von 1.420 Meter; die Durchfahrtshöhe beträgt mindestens 4,68 Meter. Wegen der im Tunnel vorhandenen Ein- und Ausfahrstreifen, variieren die Breiten im Bereich der beiden Tunnelportale. Die lichte Weite im Tunnel beträgt 13,20 Meter. Das Betriebsgebäude ist 900 Meter hinter dem Südportal als Sattelgebäude auf dem Tunnel, mit Zugang zum Tunnel, für das Wartungspersonal (kein Notausgang), aufgebaut.

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