Polizei Hagen: „Verstehen und verstanden werden“

HagenHagen – Das Polizeipräsidium Hagen gab an diesem Donnerstag gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Stadt Hagen, der AWO Hagen-Märkischer Kreis, den Integrationsagenturen Nordrhein-Westfalen und der Polizeiseelsorge des Landes Nordrhein-Westfalen den Startschuss zu  einer behördlichen Veranstaltungsreihe zur Steigerung von interkultureller Kompetenz gegenüber Menschen mit türkischem Migrationshintergrund. Polizei Hagen: „Verstehen und verstanden werden“ weiterlesen

Veranstaltung informierte über familienbewusste Maßnahmen in der Pflegebranche

HagenHagen – Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pflegebranche ging es gestern bei einer Infoveranstaltung in der agentur mark. Das Projekt „Zukunft.Pflege“ und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region hatten Vertreter ambulanter und stationärer Pflegebetriebe eingeladen, sich über Möglichkeiten und Maßnahmen familienbewusster Personalpolitik zu informieren. Veranstaltung informierte über familienbewusste Maßnahmen in der Pflegebranche weiterlesen

Werke von Elisabeth Oelmaier im ZeitRaum

OelmaierIn den Beratungsstellen ZeitRaum und SichtWeise in der Dödterstraße 10 stellt derzeit Elisabeth Oelmaier einen Teil ihrer Werke aus. Die 1958 in Stuttgart geborene Künstlerin ist Heilpraktikerin, Diplom-Sozialpädagogin und Trainerin. Oelmaier beschreibt ihre Arbeit als „HeilArt“ – also als Heilkunst: das heißt einerseits, dass die Malerei für sie selbst heilend wirkt. Spezielle Lebensereignisse erfahren im Durcharbeiten über die Gestaltung eines Gemäldes über den „inneren Eindruck“ einen eigenen „Ausdruck“ im Außen. Regelmäßige Erfahrung mit Meditation, Energiearbeit, die „Arbeit mit inneren Bildern“ (nach der Methode Wildwuchs), wie auch die Anthroposophische Heilkunde fließen in die Kunst Elisabeth Oelmaiers ein. Werke von Elisabeth Oelmaier im ZeitRaum weiterlesen

Sport

Beko BBLWichtiges Heimspiel gegen WALTER Tigers Tübingen

Acht Tage nach dem großartigen 98:78 über die EWE Baskets Oldenburg steht die nächste Heimaufgabe für Phoenix Hagen an. Am Sonntag um 17 Uhr ist der Tabellenvorletzte WALTER Tigers Tübingen zu Gast in der ENERVIE Arena. Die Partie ist von immenser Bedeutung: Schließlich geht es darum, frühzeitig in der Saison ein solides Polster zum Tabellenkeller aufzubauen. Die Tübinger mussten die tragische Erkrankung von Nationalspieler Johannes Lischka verkraften, bei dem ein Tumor im Kopf diagnostiziert wurde. Die Operation vor sechs Wochen ist glücklicherweise gut verlaufen. Lischka ist inzwischen wieder im Training und plant ein Comeback noch in diesem Jahr, nach Möglichkeit schon am Sonntag in Hagen.  Zudem sind die Tigers in einen negativen Ergebnisstrudel geraten. Nach dem 88:83-Sieg in Braunschweig Anfang November gab es fünf Niederlagen, zuletzt ein 83:99 gegen Bremerhaven. Die Verantwortlichen reagierten und holten mit Aufbau-Routinier Branislav Ratkovica (6,2 Assists) und dem russischen Center Anatoly Kashirov im Saisonverlauf zwei ehemalige Tübinger zurück. Überhaupt ist der Kader namhaft besetzt. Und Trainer Igor Perovic kann sogar aus sieben Ausländern wählen! Mit den Guards Jonathan Wallace (ehemals FC Bayern) und Alex Harris sowie mit Forward Aleksandar Nadjfeji (Bonn, Berlin, Bayern) wurden im Sommer gestandene Spieler verpflichtet. Hinzu gesellt sich Bogdan Radosalvjevic vom FC Bayern, der als großes Center-Talent gilt. Guard Joshua Young und Power Forward Tyrone Nash sind bereits im dritten Jahr in Tübingen. Auch Flügelspieler Nils Mittmann und Center Robert Oehle verfügen über langjährige Erstligaerfahrung. Diese Tübinger sind wahrlich kein klassischer Vorletzter! Der Schuh drückt bisher – rein statistisch – vor allem in der Offensive. Die Tigers sind mit 69,1 Punkten im Schnitt das schlechteste Team der Beko BBL (41,6 % aus dem Feld – ligaweit Platz 17). Die Mannschaft punktet sehr ausgeglichen: Alex Harris (11,9 Punkte) und Jonathan Wallace (11,8) sind die besten Werfer. Die Offensivprobleme liegen wohl auch daran, dass sich die Mannschaft erst neu finden muss. Mit Vaughn Duggins, Reggie Redding und Kenneth Frease verließen drei der vier besten Werfer den Club vor Saisonbeginn – und mit Johannes Lischka fehlte der vierte zuletzt krankheitsbedingt. Phoenix-Coach Ingo Freyer ist eherr überrascht vom Tabellenplatz der Tübinger: „Das ist eigentlich eine gute Mannschaft, die derzeit ein paar Probleme hat und bislang wenig Spiele gewinnen konnte. Mit Ratkovica und Kashirov wurden nun kurzfristig zwei Schlüsselspieler nachverpflichtet. Dazu steht Johannes Lischka vor dem Comeback. Tübingen ist darum nur sehr schwer einzuschätzen.“ Verzichten musste Freyer im Training auf Mark Dorris, der sich gegen Oldenburg eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen hatte. „Wir müssen abwarten, wie sich die Sache bis Sonntag entwickelt“, so Freyer.

Heiß begehrt: Phoenix-Kalender und Fan-Trikots
Ab sofort gibt es den Monatskalender 2014 von Phoenix Hagen! Das DIN A3-Werk ist zum Preis von 12,50 Euro in der Geschäftsstelle an der Funckestraße sowie in der ENERVIE Arena bei den Heimspielen am Fan-Stand im Foyer erhältlich – und natürlich im Phoenix-Online-Shop unter www.phoenix-shop.de! Übrigens: Fan-Trikots mit Wunschbeflockung, die bis zum 19.12. in der Geschäftsstelle bestellt werden, können noch bis zum 23.12. abgeholt werden!

Verkehrsthemen aktuell

Crash-Versuch mit gesicherter Ladung "Winter" 07.05.2013Hohe Verletzungsgefahr durch fliegendes Wintergepäck

Der ADAC zeigt in einem Crashtest die verheerenden Folgen, wenn Gepäck auf der Fahrt in den Winterurlaub nicht richtig gesichert wird: Skier bohren sich in Rückenlehnen, Skistiefel treffen Köpfe, Insassen werden schwer verletzt. Ein ungesicherter Gegenstand, der eigentlich nur 20 Kilogramm wiegt, trifft dann bei einem Crash (Tempo 50) mit einer Wucht von bis zu einer Tonne auf. Im ersten Versuch klappten die ADAC Experten die Rückbank um und legten Skier, Helme, Skisstiefel sowie Koffer lose in den Stauraum. Die verheerenden Folgen: Nach dem Aufprall mit 50 km/h wird das gesamte Gepäck nach vorne geschleudert, trifft Fahrer und Beifahrer. Der Innenraum wird völlig demoliert. Die Sitze können nicht Stand halten, im gefährdeten Bereich der Lendenwirbel wird das dünne Schaumstoff-Polster durch die Skier so stark deformiert, dass es im Ernstfall zu schweren Wirbelsäulenverletzungen kommt. Beim zweiten ADAC Crash werden Koffer und Skier festgezurrt, die Skistiefel hinter dem Vordersitz im Fußraum verstaut. Das Ergebnis: Das Gepäck bleibt dort, wo es hingehört. Zwar ist die Rückenlehne der Rücksitzbank mit den schweren Koffern bereits an der Belastungsgrenze angekommen, aber Gefahr für die Insassen besteht nicht. Der ADAC empfiehlt für Urlaubsfahrten Autos mit Zurrösen zu nutzen und das Gepäck daran zu befestigen – auch den Skihelm. Beim Anbringen der Gurtbänder sollte auf eine gleichmäßige Spannung geachtet werden. Die losen Skistiefel am besten in den beiden Fußräumen hinter Fahrer und Beifahrer verstauen. Ein nicht gesicherter Gegenstand entwickelt im Crashfall bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h das 30- bis 50-fache seines Gewichtes an Wucht. Die Rücksitze sollten nicht grundsätzlich umgeklappt werden, sie können als schützende Trennwand dienen. Ungesicherte Ladung wird mit bis zu drei Punkten in Flensburg und bis zu 50 Euro Strafe geahndet. Außerdem kann es Probleme mit der Versicherung geben.

Verkehr

Sicher in den Winterurlaub – Damit der Skistiefel nicht zum Geschoss wird

Raus aus dem Alltag, rein in den Winterurlaub – eine feine Sache, die aber auch ungut ausgehen kann. In vielen Fällen denken die Autoreisenden beim Beladen zu wenig an ihre Sicherheit. Sperrige und schwere Gegenstände wie Ski, Rodel, Snowboard, Skistiefel oder Rucksack können, sofern nicht solide im Fahrzeuginneren verzurrt, bei Gewaltbremsungen oder einem Auffahrunfall schon bei mittleren Geschwindigkeiten zu lebensgefährlichen Geschossen werden. Bei einer abrupten Verzögerung aus 50 km/h würde bereits ein einzelner Skistiefel mit einer Wucht von gut 75 kg durch den Innenraum nach vorne schießen. Deshalb sollten Skistiefel am besten im Fußraum hinter den Vordersitzen Platz finden. Größeres Gepäck und insbesondere Schlitten, Snowboard und Ski müssen fest verzurrt werden. Für diese – und ähnliche Gegenstände – empfiehlt es sich, zur rückwärtigen Verstärkung der Vordersitz-Rückenlehne eine passend zugeschnittene Holzplatte zu verwenden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Rückenlehne durchschossen wird: Die hier auftretenden Kräfte sollte man nicht unterschätzen! Ansonsten gehören große und schwere Taschen/Koffer ganz unten in den Kofferraum oder werden direkt an der Sitzlehne verstaut. Bei geteilter Lehne Gepäckstücke so platzieren, dass sie die Teilung überdecken. Bei Kombis oder Vans nicht über die Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, wenn kein stabiles Trenngitter oder Netz angebracht ist. Am besten platziert man Ski und Snowboard in einer Dachbox, in welcher dann auch Stiefel und Stöcke Platz finden. Dabei sind die vom Fahrzeughersteller festgelegten Gewichtsgrenzen in der Bedienungsanleitung zwingend einzuhalten. Eine Dachbox sollte ohnehin mit möglichst leichtem Gepäck gefüllt werden, weil sie den Schwerpunkt und damit das Fahrverhalten des Autos besonders schnell nachteilig beeinflussen kann. Deshalb sollte das Gepäck in der Dachbox auch mit Spanngurten vor dem Verrutschen gesichert werden. Autofahrer sollten auch daran denken, ihre Fahrweise und Geschwindigkeit anzupassen und z. B. bei der Garageneinfahrt auf die Durchfahrtshöhe achten. Bei Fahrten in die Alpen- und in viele weitere Länder müssen in der kalten Jahreszeit die Bereifung gewechselt oder auch Schneeketten mitgeführt werden. Nähere ADAC Tipps über Verkehrsbestimmungen im Ausland finden Sie unter www.adac.de.