SPD Hohenlimburg zum Lennebad: „Ignoranz wird bestraft“

HagenHagen-Hohenlimburg – Zwei Hallenbäder, die nur zirka 5000 Meter voneinander entfernt liegen, sind in die Jahre gekommen. Zwei Städte mit finanziellen Problemen überlegen zeitgleich, wie sie das ortsnahe Schwimmangebot in ihren Stadtbezirken Hohenlimburg und Letmathe trotzdem aufrechterhalten können. „Was liegt da näher, als über die Stadtgrenze miteinander zu reden?“, fragt sich SPD-Bezirksvertreter Mark Krippner. Die SPD-Hohenlimburg werde sich auch nach der Ablehnung ihres Antrags in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung nicht davon abbringen lassen auszuloten, ob im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Vorgehensweise entwickelt werden kann. Diese Gespräche, so heißt es in dem abgeschmetterten Antrag unmissverständlich, sollten nach allen Seiten offen geführt werden. „Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum man diese Chance nicht nutzen sollte“, ärgert sich Mark Krippner über die Ignoranz der Mehrheit der Bezirksvertreter.
Denn gerade den Hohenlimburger Kommunalpolitikern müsste doch nach dem vergeblichen Kampf um den Erhalt des Kirchenberg-Freibades bewusst sein, dass HagenBad in das Lennebad nicht mehr investieren wird. Rückstellungen für mittelfristige Investitionen gäbe es weder bei HagenBad noch bei der HVG. Darüber hinaus lasse sich die eingeforderte Steigerung der Besucherzahl pro Stunde bei immer weiter eingeschränkten Badezeiten und steigenden Eintrittspreisen schon gar nicht realisieren. „Wir stehen voll und ganz zum Lennebad, aber wir können doch die Realität, die in den kommenden Jahren unausweichlich auf uns zukommen wird, nicht ausblenden. Deshalb muss jede Gelegenheit genutzt werden, um den Bürgern auch weiterhin ein möglichst ortsnahes Angebot machen zu können.“ Dafür müsse es erlaubt sein, über den Tellerrand und damit über die Stadtgrenze hinaus zu schauen, zu diskutieren, abzuwägen, zu planen und vielleicht sogar zum Erfolg zu kommen. Dabei sei das Hauptziel, eine ortsnahe Schwimmmöglichkeit für Hohenlimburger und Letmather Bürger zu schaffen.
Wo sich wie in diesem Fall interkommunale Zusammenarbeit anbietet, müsse die Gelegenheit auch beim Schopf gefasst werden. Demokraten sollten immer miteinander sprechen können, zumal, wenn zwei Kommunen dabei noch Geld sparen können, so die Hohenlimburger SPD.

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