Bürger brachten Ideen zur Gestaltung des Dorfplätzchens ein

Wetter(Ruhr) – „Das Dorfplätzchen hat sich als geflügeltes Wort ja inzwischen in Wengern fest etabliert“ begrüßte Bürgermeister Frank Hasenberg kürzlich Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in der Elbschehalle. „Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass dieser Platz attraktiver wird und der Ortskern in Wengern weiter lebendig bleibt.“ Die Veranstaltung zum geplanten „Dorfplätzchen“ auf der Fläche zwischen der Sparkassenfiliale und Edeka in Wengern endete mit einigen interessanten Anregungen aus der Bürgerschaft. Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss hatte die Verwaltung Mitte Februar beauftragt, Gestaltungsmöglichkeiten zu prüfen und Planungsvorschläge zu entwickeln. Am Dienstag präsentierte Gerold Kalkowski vom Büro „Pesch & Partner“ in der Elbschehalle einen ersten groben Entwurf, basierend auf der Frage: Wie können wir diesen Bereich attraktiver gestalten? Kernpunkte waren dabei die Aufweitung eines Dorfplatzes auf der Edeka – Fläche, mehr Baumbestand, Rundsitzbänke, eine halbhohe Sitzmauer als Abgrenzung sowie neue Standorte für die Infotafeln. Gerold Kalkowski ging in seiner Präsentation auch auf verschiedene Varianten ein – etwa die Verkürzung der Stellplatzanlage vor der Sparkasse, die Erweiterung der östlichen Fußgängerbereiche zu Lasten der Fahrfläche oder die Verlegung der östlichen Bushaltestelle nach Norden. In der folgenden Diskussion kristallisierte sich allerdings heraus, dass die Bürger sich wünschen, die Bushaltestellen und Fußüberwege so zu belassen, wie sie sind. Wichtig war den Diskutanten vor allem, im Zuge der Gestaltung des neuen Dorfplätzchens möglichst wenig Parkplätze zu verlieren. So wünschten sich die Bürger den Platz etwas mehr nach Norden hin verlagert, um den Verlust von Stellplätzen auf der Edeka – Fläche zu minimieren. Auch sollte nach Ansicht der Anwesenden der Dorfplatz nicht direkt an den Fahrbahnbereich heranreichen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Auf große Zustimmung traf ein Vorschlag der Planer, die Nordstraße mit in die Überlegungen einzubeziehen. Hier kann sich das Büro „Pesch & Partner“ vorstellen, die Straße mit etwas mehr Grün attraktiver zu gestalten, etwa mit einem Baumpaar als Torsituation. Auch die Idee, mit einem großen Schild oder einer Infotafel deutlicher auf die große Attraktion der Ruhrtalbahn hinzuweisen. Baufachbereichsleiter Manfred Sell freute sich über die rege Teilnahme und Diskussionsfreudigkeit der Anwesenden: „Herzlichen Dank für ihre Ideen und Anregungen.“ Auf der Basis der am Dienstag geäußerten Ideen wird das Büro „Pesch & Partner“ nun einen detaillierteren Planungsentwurf entwickeln, der dann in der Politik und bei einem weiteren Bürgerinformationsabend vorgestellt werden wird. „Diesen Entwurf werden wir aber erst im nächsten Jahr präsentieren können“, so Sell.

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