VfS gegen die Sportstätten-Nutzungsgebühr und für das Lennebad

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Stadt und Rat(VfS) Hohenlimburg – Der Verband für Sport (VfS) lehnt die von Kämmerer Christoph Gerbersmann geforderte Einführung einer Sportstätten-Nutzungsgebühr ab. Damit folgt der Zusammenschluss der Hohenlimburger Sportvereine einem einstimmigen Beschluss des Hagener Stadtsportbundes gegen diese Gebühr. „Es ist doch eindeutig ein falsches Signal, wenn Bürger unserer Stadt dafür bestraft werden, dass sie in unseren Vereinen Sport treiben“, argumentiert Mark Krippner als Vorsitzender des VfS. Dabei sei auch die ins Gespräch gebrachte Variante, nur erwachsene Sportler sollten zur Kasse gebeten werden, nicht akzeptabel. „Wenn erst einmal der Einstieg in die Nutzungsgebühr erfolgt ist, dann wird die Verwaltung auch in den kommenden Jahren keinen Halt vor einer Ausweitung machen“, erinnert Krippner an die zunächst moderate und dann immer weiter ausufernde Erhöhung der Hundesteuer. Sollte die geplante Erhöhung durchgesetzt werden, dann führe Hagen alle NRW-Kommunen an. Schon jetzt liege man im oberen Drittel.

Für den VfS, so Krippner, seien die Zusagen der Stadt nach wie vor bindend. Sowohl die Verwaltung als auch die zuständigen politischen Gremien hätten bei der Übernahme der Schlüsselgewalt durch die Vereine zugesichert, dass damit die Erhebung der Nutzungsgebühr für die Sportstätten vom Tisch sei. „Wir können gefasste Beschlüsse doch nicht jedes Jahr neu in Frage stellen.“

Das gelte auch für den Erhalt des Hohenlimburger Hallenbades. Dabei handele es sich um ein Stadtteilbad, das in erster Line von zahlreichen Wassersportvereinen und den Schulen genutzt werde. „Schon deshalb allein brauchen wir das Bad. Da spielt die geringe Besucherzahl beim öffentlichen Schwimmen eine untergeordnete Rolle“, so Krippner. Zumal in diesen Zeiten bereits ehrenamtliche Kräfte die Badaufsicht übernommen haben. Daher sei der Vorschlag, den Erhalt des Bades an eine bestimmte Besucherquote zu koppeln, völlig kontraproduktiv. „Wer so etwas fordert, der fordert die Schließung des Hohenlimburger Bades.“ Denn der Weg in eine aussichtslose Zukunft sei damit schon vorgegeben: Die Öffnungszeiten würden weiter reduziert, die Preise erhöht, die Wassertemperatur gedrosselt. „Investitionen finden nicht mehr statt und am Ende bleiben die Besucher ganz aus“, resümiert Krippner eine düstere Zukunft für die Sport- und Freizeitstätte.

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