Ernst Uhing neuer Präsident der Architektenkammer NRW

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Der technische Leiter der ha.ge.we, Ernst Uhing, ist neuer Präsident der Architektenkammer NRW.

Hagen/Düsseldorf – Bei der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (ha.ge.we) ist man seit Samstag besonders stolz auf Dipl.-Ing. Ernst Uhing. Der technische Geschäftsleiter, seit 2000 als Architekt (BDB) für das Unternehmen mit 5200 Wohnungen tätig, wurde am Samstag im Düsseldorfer Medienhafen vor 200 Delegierten zum neuen Präsidenten der Architektenkammer NRW gewählt. Damit ist der 57-jährige Familienvater Kammer-Präsident für rund 31 000 Mitglieder aus verschiedenen Architekten-Verbänden. Ernst Uhing engagiert sich seit über 20 Jahren für seine Kollegen in der standespolitischen Arbeit – zunächst in der Vertreterversammlung, seit 2001 dann im Vorstand der Kammer und seit 2010 auch im Vorstand der Bundesarchitektenkammer. Der Diplom-Ingenieur gehört darüber hinaus zu den Gründungsmitgliedern der angeschlossenen Architektenakademie, der er nach seiner Wahl zum Präsidenten als Aufsichtsratsvorsitzender ebenso vorsteht wie dem Architekten-Versorgungswerk als Verwaltungsratschef. „Ich habe mich sehr über die Wahl und über das Vertrauen meines Vorgängers Hartmut Miksch gefreut, mit dem ich viele Jahre lang im Vorstand zusammengearbeitet habe und der mich als Nachfolger vorgeschlagen hat“, so Uhing. Schon während seiner Vorstandstätigkeit legte der zweifache Vater, der mit seiner Familie in Lüdenscheid lebt, ein besonderes Augenmerk auf den Wohnungsbau, auf Verwaltungsreformen, die Fort- und Weiterbildung und nicht zuletzt auf die Europapolitik. „Viele Dinge, die unser Arbeitsleben betreffen, werden eben nicht nur im Düsseldorfer Landesparlament, sondern in Berlin oder eben auch in Brüssel entschieden“. Darüber hinaus habe sich das Berufsbild seit seinem 1982 abgelegten Examen grundlegend verändert. Und dabei denkt der gelernte Bauzeichner nicht nur an das Verschwinden der Zeichentische aus den Architektenbüros. „Verwaltungsreformen wurden auf den Weg gebracht, die Honorarordnung geregelt, uns beschäftigen Haftungsfragen ebenso wie Sachverständigentätigkeit oder der Denkmalschutz.“
Dabei ist das Ehrenamt, das Ernst Uhing auch als Präsident bekleidet, ein Quell des Wissens. „Ohne meine Verbandstätigkeit hätte ich in meinem Beruf niemals so viel erreichen und umsetzen können“, ist sich der 57-Jährige sicher. „Verbandsarbeit mag zwar den Geruch von Theorie und Bürokratie haben, wir arbeiten aber für Praxis.“ Nach beruflichen Stationen in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst liegt dem Architekten bei der ha.ge.we aktuell das Planen und Bauen für die alternde Gesellschaft besonders am Herzen. „Der demographische Wandel ist für uns als Wohnungsgesellschaft seit 2005 das Brot- und Buttergeschäft. Wir müssen die Chancen im Wohnungsbau als auch in der Stadtentwicklung sehen und ergreifen“, so der Architekt, der nach seiner Wahl deutlich macht: „Meine Arbeit bei und für die ha.ge.we wird auch weiterhin ganz klar im Vordergrund stehen. Die Präsidentschaft ist ein Ehrenamt. Ich lebe da in klaren Zeitfenstern. Wenn sich das eine thematisch mit dem anderen verbinden lässt, dann ist es umso besser.“
Der ha.ge.we-Aufsichtsratsvorsitzende Mark Krippner gratulierte zur Wahl und versicherte: „Es ist ein Gewinn für unser Unternehmern, dass Herr Uhing ein Ehrenamt an so exponierter Stelle bekleidet.“ Ha.ge.we-Geschäftsführer Marco Boksteen ergänzte: „Wir können stolz darauf sein, einen so engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiter in unseren Reihen zu haben.“

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