Herbstworkshop in Kooperation mit Hagener Künstler

ESM 3Herbstworkshop in Kooperation mit dem Hagener Künstler Nuri Irak am kommenden Samstag, den 26. Oktober
Die Wahrnehmung durch Verfremdung schärfen, das ist das Motto des Herbst-Workshops im Rahmen der Ausstellung „Vogelfrauen, Papierkorb-Kinder & Co.“ im Jungen Museum des Osthaus Museums. Nach einem Rundgang durch das Museum entstehen aus Abbildungen von Meisterwerken der Künstler Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Emil Nolde, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff und vielen mehr mit Witz und Ironie kolorierte Collagen – neue Meisterwerke werden geschaffen!
Termin:  Samstag, 26. Oktober 2013 von 11:30 bis 13:30 Uhr im Jungen Museum im Osthaus Museum am Museumsplatz 1 (Navi – Adresse: Hochstraße 73) in Hagen. Maximal 12 Personen, das Teilnahmeentgelt beträgt 5 € pro Person, inklusive Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Anmeldung erforderlich unter: 02331-207 2740 oder per e-mail unter:kunstfuehrungen@stadt-hagen.de.

Öffentliche Führung im Osthaus Museum: Transfer Korea am Sonntag, den 27. Oktober

Das Osthaus Museum Hagen zeigt bis zum 12. Januar 2014 unter dem Titel „Korea Transfer“  Kunstwerke von deutschen und koreanischen Künstlern.

Skulpturen aus Keramikbruch wie wuchernde Körperorgane, Fotocollagen als paradiesische Wunschzimmer, material- und gedankenübergreifende Stillleben und Masken, und außergewöhnliche Geschichtsbilder: Eine äußerst vielfältige Kunstszene hat sich im fernen Südkorea bereits seit längerer Zeit in Bewegung gesetzt – im Osthaus Museum Hagen sind einige Werke davon zu sehen!
Die Ausstellung „Transfer: Korea-NRW“ öffnet ein neues Kapitel in der Auseinandersetzung mit ästhetischen Positionen von heute. Vier koreanische Künstler treten mit vier deutschen in einen transkulturellen Dialog: Seoung Won Won, YeeSookyung, Na Hyun und Kira Kim für die koreanische Seite und Luka Fineisen, Erika Hock, Seb Koberstädt und Juergen Staack für die deutsche. Sie präsentieren eigens für diese Ausstellung geschaffene Beiträge: Installationen, architekturbeeinflusste Raum-Modelle, abstrakte Skulpturen und Raum-Skulpturen stehen den Kunstwerken aus Korea gegenüber.

Der Dialog der Kulturen der Welt ist für das Osthaus Museum Hagen programmatisch und gehört zur Tradition des Hauses. Denn die Vermittlung von zeitgenössischer Kunst im Kontext der internationalen Strömungen wird hier im Sinne seines Gründers Karl Ernst Osthaus fortgeführt. Als das Museum 1902 als Folkwang Museum Hagen, dessen Nachfolgeinstitut das heutige Osthaus Museum ist, eröffnete, galt es als das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst.

In genau diese Tradition passt das vom NRW Kultursekretariat Wuppertal ausgerichtete Projekt „TRANSFER: KOREA –NRW“ ohne Frage. Denn eine der Kernaufgaben des Osthaus Museums ist es heute, ein internationales Netzwerk zu erweitern und zu pflegen und so mit interkultureller Kompetenz Projekte zu initiieren.
Es ist seit 1990 der neunte Transfer, bei dem über den Zeitraum von 2011 bis 2013 ein Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus Südkorea und aus NRW mit Arbeitsaufenthalten in den jeweiligen Gastländern stattfand. Es ist aber der erste Transfer mit einem außereuropäischen Land und zeigt daher besonders spannende kulturelle Kontraste und Korrespondenzen auf.

Der Einblick in die zeitgenössische Kunst Koreas bietet die Möglichkeit, sich mit einer teils fremden, teils aber auch vertrauten Ästhetik zu beschäftigen. Korea ist uns in dieser globalisierten Welt nicht so fremd, wie man beim ersten Gedanken an das Land meinen würde. Technische Produkte wie Handys und Autos haben bereits viele Jahre einen festen Platz in unserem gesellschaftlichen Leben. Und auch in der Kunst gibt es schon lange einen informellen Bezug zu Süd-Korea: Durch Nam June Paik, den wohl bekanntesten Vertreter der Video-Kunst, der von 1979 an als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf in NRW sehr präsent war.

Eine öffentliche Führung in dieser Ausstellung startet am kommenden Sonntag, den 27. Oktober  um 11:15 Uhr im Osthaus Museum am Museumsplatz 1 (Navi – Adresse: Hochstraße 73) in Hagen.  Zusätzlich zum regulären Eintrittspreis wird ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, es kann aber nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden.

An diesen beiden Tagen wird ein kollektives Kunstwerk entstehen. Zu Gast im Jungen Museum ist zur Zeit der „Wolpertinger“, den der Hagener Künstler Zsolt Deák mit Menschen mit Behinderungen in der kreativen Werkstatt von Bethel.regional geschaffen hat. Aus den unterschiedlichsten Fundstücken (gerne auch mitgebrachte Dinge) wird ein neues Fabelwesen entstehen, das in Gesellschaft mit dem „Wolpertinger“ den Besuchern im Jungen Museum gezeigt wird.
Der zweitägige Kurs findet am Samstag, den 2. November und Sonntag, den 3. November 2013, jeweils von 11:30 bis 13:30 Uhr im Jungen Museum im Osthaus Museum am Museumsplatz 1 (Navi – Adresse: Hochstraße 73) in Hagen statt. Maximal 12 Personen, das Teilnahmeentgelt beträgt für den Kurs 10 € pro Person, inklusive Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Anmeldung erforderlich unter: 02331-207 2740 oder per e-mail unter: kunstfuehrungen@stadt-hagen.de.

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