Aidshilfe stellt neue Kampagne in der Innenstadt vor

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(v.l.n.r.): Dina Budaiwi (Vorstand AH Hagen), René Röspel (MdB, SPD), Kathrin Vogler (MdB, Die Linken), Sven Söhnchen (Vorstand AH Hagen) – Foto: Muna Budaiwi

Hagen – Die Aidshilfe Hagen, Rene Röspel (MdB) und Kathrin Vogler (MdB)präsentieren am Samstag in der Hochstraße 130 anlässlich des 30. Jubiläums der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) die Kampagne „Wussten Sie eigentlich?“. Überraschende und pointierte Claims wie „AIDS ist auch nicht mehr, was es mal war“, „Mit HIV kann man fliegen“ oder „Heroin kann Leben retten“ machen neugierig und sorgen für Gesprächsstoff. Am Samstag beteiligen sich zahlreiche Aidshilfen bundesweit an einem Aktionstag zur Jubiläumskampagne. „Die Kampagne soll Menschen direkt ansprechen und ihnen wichtiges Wissen über HIV vermitteln, das viele bisher noch nicht erreicht hat“, sagt Dina Budaiwi von der Aids-Hilfe Hagen. Und weiter, „genau das setzen wir schon immer bei unseren Aktionen in die Tat um“. Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen. Es gibt viel zu erfahren und zu diskutieren. Wir laden alle daher alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, uns immer zu besuchen oder unsere Infostände zu frequentieren. Im November haben wir sogar wieder zwei Tage der offenen AIDS-Hilfe.

Die Deutsche AIDS-Hilfe lenkt mit der Jubiläumskampagne „Wussten Sie eigentlich?“ den Blick auf den Wandel des Lebens mit HIV in den letzten Jahren und Jahrzehnten sowie auf Herausforderungen der Gegenwart. Die Kampagne soll neue Einsichten vermitteln, der Diskriminierung von Menschen mit HIV entgegenwirken und der HIV-Prävention dienen“, sagt Ratsmitglied Sven Söhnchen und Vorstand der Hagener AIDS-Hilfe.

„Wussten Sie eigentlich?“ heißt die Kampagne, weil viele Schwierigkeiten im Bereich mit HIV mit Unwissenheit zu tun haben – teilweise auch mit Ignoranz.

Auf http://www.aidshilfe.de/30 erzählen zehn Menschen ihre Geschichte, die das jeweilige Thema illustriert: Carsten zum Beispiel ist Flugbegleiter und musste nach der HIV-Diagnose um seinen Job fürchten.

Christian hat lange verdrängt, dass er Aids hatte, und steht heute wieder voll im Leben. Und Britta hat dank dem Medikament Diamorphin – pharmazeutisch erzeugtem Heroin – zurück inden Alltag gefunden. „Wer diese Geschichten gelesen hat, wird über vieles anders denken“, ist sich Kathrin Vogler (gesundheitspolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag) sicher. „Auch in der AIDS-Hilfe Hagen ist man sich dessen gewiss und vertritt schon lange die Interessen der Menschen mit HIV“, ergänzt Rene Röspel, der schon in seinen kommunalpolitischen Jahren besonders die Jugendarbeit der AIDS-Hilfe in den Focus der politischen Aufmerksamkeit rückte. Kampagnenstart in Hagen ist der Fototermin vor dem Plakat in der Hochstraße. Weitere Aktionen in Hagen (Tage der offenen AIDS-Hilfe 28. Und 29. November) sowie Ballettgala und diverse andere Aktionen runden das Programm in diesem Jahr ab.

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