(Wetter/Ruhr) Zweite Bläserklasse freut sich über neue Instrumente

Liebevoll und ganz vorsichtig trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Instrumente zum Fototermin, denn am Mittwoch stand die offizielle Übergabe der Instrumente für die zweite Bläserklasse am Geschwister Scholl Gymnasium an. Mit Beginn dieses Schuljahres kann am Geschwister-Scholl-Gymnasium bereits zum zweiten Mal ein neues Musikprofil angeboten werden: In einer sogenannten „Bläserklasse“ erlernen Schülerinnen der 5. und 6. Klasse das Spielen eines Blasinstrumentes. Die Schüler erhalten ein Leihinstrument sowie wöchentlichen Instrumentalunterricht und bilden schon mit den ersten Tönen ein Klassenorchester, das zweimal pro Woche im regulären Musikunterricht probt. „Die Vernetzung der Schulen im Bereich Sport, wirtschaft und Berufsorientierung wird heute immer wichtiger. Die Bläserklasse ist in dieser Hinsicht ein Vorzeigeprojekt im Bereich Schule und Kultur“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Und Schulleiter Gerald Becker setzte hinzu: „Das ist insbesondere für unseren Ganztag ein ganz wichtiges Angebot.“ Maßgeblich unterstützt wird dieses ambitionierte Projekt durch den Förderverein des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sowie von der Sparkasse BlaeserklasseWetter, die durch eine großzügige Spende in Höhe von 20.000 Euro die Anschaffung eines Großteils des Instrumentariums ermöglicht hat. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium kooperiert bei diesem Projekt mit der Musikschule Wetter, die in einer zusätzlichen Wochenstunde den Instrumentalunterricht durchführt.  Die Idee für dieses Projekt wurde vor Start der ersten Bläserklasse im vergangenen Schuljahr von Beginn an von Bürgermeister Frank Hasenberg erheblich mitgetragen und unterstützt. Im gemeinsamen Orchesterspiel können sowohl bislang musikferne Schüler als auch Schüler mit musikalischer Vorbildung wertvolle neue Erfahrungen machen. Dabei soll der pädagogische Nutzen nicht auf die Musik beschränkt bleiben: Die Bläserklasse fordert und fördert Teamgeist, Verantwortungsübernahme und Konzentrationsfähigkeit und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Besonders wichtig bei der Realisierung war allen Beteiligten, dass auch Eltern, die sich den monatlichen Beitrag in Höhe von 29 Euro nicht leisten können, ihre Kinder anmelden können. Hier würden Förderverein und Musikschule die monatlichen Beiträge übernehmen. Der monatliche Elternbeitrag wird für die Bezahlung der Lehrer der Musikschule sowie für die Versicherung und Wartung der Instrumente und eine Rücklage für Neuanschaffungen verwendet. Die Schülerinnen und Schüler haben mittlerweile begeistert die ersten Töne auf den neuen Instrumenten hervorgebracht.

 

 

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