Krombacher Challenge: Phoenix im Finale gegen Bonn

Phoenix Hagen hat das Finale um die Krombacher Challenge erreicht. Gegen die BG Göttingen siegten die Feuervögel letztlich klar mit 106:79 (59:43). Larry Gordon war mit 36 Punkten der überragende Mann auf dem Feld. Der Finalgegner am Sonntag heißt Telekom Bonn (81:76 gegen den FC Bayern Basketball).

Hagen musste auf den am Zeh verletzten Henry Dugat verzichten. Bei Göttingen fehlte Dominik Spohr, der im Training umgeknickt ist. Phoenix machte von Beginn an viel Druck und nutzte seine Vorteile bei Schnelligkeit und Athletik. Die BG hingegen punktete vornehmlich aus der Distanz: 15 Dreier (bei 36 Versuchen) fanden ihr Ziel. Gegen den Hagener Druck hatten die Gäste mit zunehmender Zeit aber verstärkt Probleme.

Nach einer 59:43-Führung zur Pause ließen es die Feuervögel langsamer angehen – vor allem in der Defensive. „Es ist normal, dass die Konzentration zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung nicht immer gleich hoch ist. Aber wir haben im dritten Viertel auch nicht gemacht, was abgesprochen war“, sagt Trainer Ingo Freyer. So verkürzten die Göttinger durch einen Dreier von Jermaine Mallett bis auf 65:61 (25.).

Doch Phoenix fing sich wieder,  legte defeniv zu und setzte sich im Schlussviertel Punkt um Punkt ab. Angeführt von Larry Gordon, hatten die Hagener nun alles Kontrolle. „Larry war der Spieler, der konstant über die gesamte Spielzeit präsent war. Darum hat er lange gespielt“, so Freyer. Den klaren 106:79-Erfolg wollt er aber nicht überbewerten: „Es war halt ein Vorbereitungsspiel, das wir analysieren werden. Schön zu sehen war die Einsatzfreude unserer Youngster.“

Am Sonntag um 14 Uhr findet das Spiel um Platz drei zwischen den Bayern und Göttingen statt; das Finale zwischen Hagen und Bonn beginnt um 16.30 Uhr.

Halbfinale #1:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 106:79 (59:43)

Phoenix Hagen: Gordon (36/4, 11 Reb.), Dorris (22, 8 Reb.), Bell (11/1), Khartchenkov (9/1), Wendt (9), Gregory (7, 8 Reb.), Ramsey (6), Bleck (4), Kruel (2), Fritze.

BG Göttingen: Godbold (12/3), Davis (12/2), Dunbar (11/1), Mallet (11/2), Lyanage (10/2), Kamp (10/1), Ruoff (9/3), Grimaldi (4), Raffington, Donkor.

Stationen: 14:7 (5.), 34:24 (10.), 47:31 (15.), 59:43 (20.), 65:61 (25), 80:67 (30), 89:76 (35.), 106:79 (40.).

Halbfinale #2:

FC Bayern Basketball – Telekom Baskets Bonn 76:81 (37:38)

FC Bayern Basketball: Delaney (18/1), Troutman (12), Bryant (10), Thompson (9), Greene (9/3), Hamann (7), Idbihi (5), Zipser (4), Marin (2), Valerien.

Telekom Baskets Bonn: Gaffney (16/2), McLean (15), Jordan (14/2), Brooks (13/3), Veikalas (11/1), McCray (4), Mangold (4), Koch (2), Wachalski (2), Wolf.

Stationen: 6:9 (5.), 15:15 (10.), 21:29 (15.), 37:38 (20.), 45:50 (25.), 53:60 (30.), 63:65 (35.), 76:81 (40.).

Zuschauer: 2.293

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