Weltfriedenstag am 1. September 2013

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Mehrgenerationenhaus150Hagen – Kinder brauchen Frieden. Zum heutigen Weltfriedenstag tritt der Arbeitskreis Kinderrechte erneut und mit großem Nachdruck dafür ein, dass Kinder in einer friedlichen Welt leben können. In Hagen gibt es diesen Arbeitskreis bereits seit mehreren Jahren. In ihm treffen sich regelmäßig der Kinderschutzbund, das Allerwelthaus, terre des hommes, UNICEF, eine Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Hagen sowie ein Medienvertreter, um durch verschiedene Projekte und eine Öffentlichkeitsarbeit die heimische Bevölkerung für die Kinderrechte und Friedensthematik zu sensibilisieren.

Weltfrieden – ein großes Wort, nicht zu greifen, eigentlich weit weg von Hagen, eingeordnet in Gebiete, in denen Kriege oder kriegsähnliche Zustände das Leben der Menschen bedrohen. Aber der Tag des Weltfriedens, er gilt auch in Hagen. Denn tatsächlich beginnen der Friede und das friedliche Miteinander in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Stadt. Gewalt hat viele Gesichter. Sie beeinträchtigt die gesamte Entwicklung des Kindes, hier wie überall und besonders in den Ländern der sogenannten Dritten Welt.

Kinder im Krieg will niemand sehen, weil der Anblick weh tut. Beschreibungen und Bilder in den Medien gehen unter die Haut. Wie lange schon wird beispielsweise das unermessliche Leid der syrischen Kinder gezeigt? Erschüttert fragt man sich, was wird aus Kindern, die so viel Gewalt und Rohheit täglich erleben?

Es ist unfassbar, dass Kinder in vielen Ländern sogar als Kindersoldaten gezwungen und missbraucht werden, Häuser und Dörfer zu überfallen und letztlich auch Menschen zu töten. Diese Kinder leiden ein Leben lang unter den Folgen ihres Handelns.

Für die Hagener ist dieses Thema naturgemäß weit entfernt, doch weghören und wegsehen ist keine Lösung. Ungerechtigkeit, Intoleranz, Fanatismus sind einige Ursachen für diese Zustände. „Viele Konflikte aber beruhen auf nackter Armut, und da können wir mit verantwortungsvollem Konsumverhalten durchaus etwas tun“, so formulierte es ein Mitglied des Arbeitskreises Kinderrechte. Wer beispielsweise auf Fair Trade Produkte achtet und sie kauft, unterstützt die Menschen in den ärmsten Gebieten unserer Erde. Ein menschenwürdiges Überleben kann gesichert werden, wenn sie für ihre Arbeit fair entlohnt werden. Eltern können ihre Kinder ernähren, zur Schule schicken, ihnen eine Ausbildung ermöglichen und infolgedessen ihnen auch eine gesichertere und friedlichere Zukunft geben.

Der Arbeitskreis Kinderrechte möchte jeden Einzelnen in Hagen aufrufen, seinen persönlichen Beitrag zu leisten, damit die Menschheit dem Weltfrieden ein Stück näher kommt.

„Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (Spruch aus Nordafrika). Aktiv im eigenen Umfeld für den Frieden eintreten und für eine gerechte Verteilung durch eigenes Handeln zu sorgen, gehört dazu.

Wer ein Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich melden bei Unicef (Telefon 589500), terre des hommes (Telefon 54196), beim Allerwelthaus (Telefon 21410) oder Kinderschutzbund (Telefon 3860890).

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