Wetter (Ruhr): Wahlbüro im Rathaus öffnet am 26. August

ENKreis150Wetter (Ruhr) – Am 22. September wird in Wetter gleich doppelt gewählt: Neben der Bundestagswahl findet in Wetter auch die Bürgermeisterwahl statt.

Wer am 22. September keine Zeit hat, sein Kreuzchen in einem der Wahllokale zu machen und gerne vorab wählen möchte, kann seine Stimme per Briefwahl abgeben. Das Briefwahlbüro im Rathaus, Kaiserstraße 170, ist ab Montag, 26. August, geöffnet. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden zwischen dem 23. August und dem 1. September verteilt. Alle Bürgerinnen und Bürger können vom dann 26. August bis zum 20. September im Sitzungssaal des Rathauses direkt wählen oder Briefwahl beantragen. Briefwahlanträge können mit der Wahlbenachrichtigungskarte oder per Mail an wahlamt@stadt-wetter.de gestellt werden. „Wir schicken die Wahlunterlagen an jeden Ort der Welt“ so Marc Alexander Ulrich vom Wahlamt, „auch an das Urlaubshotel.“ Eine frühzeitige Antragstellung hilft dabei, die Wahlbriefe auch rechtzeitig wieder nach Wetter zu befördern. Neu in diesem Jahr: Als besondere Dienstleistung für alle Berufstätigen ist das Wahlbüro an Donnerstagen bis 20 Uhr geöffnet. „Wir wollen damit das Angebot für die beruflich oder familiär zeitlich beanspruchten Familien verbessern“, so Justiziar Ulrich. Dafür bleibt das Wahlbüro am Freitagvormittag geschlossen. Nur am letzten Freitag vor der Wahl, dem 20. September, ist das Wahlbüro zusätzlich von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Fragen zur Wahl können per Mail an das Wahlamt oder per Telefon (02335 840171) gestellt werden.

Informationen zur Briefwahl:
Wer kann per Briefwahl wählen?

Jeder Wahlberechtigte, der in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist, kann sein Wahlrecht durch Briefwahl ausüben, wenn er einen Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins stellt.

Wie wird der Antrag auf Briefwahl gestellt?

Am besten per Mail. Die Erteilung eines Wahlscheines kann schriftlich bei der Stadt Wetter (Ruhr), Wahlamt, Kaiserstraße 170, 58300 Wetter (Ruhr), wahlamt@stadt-wetter.de, Fax: 02335 840119, beantragt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig. Menschen mit Behinderungen können sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen. Der Antragsteller muss Familiennamen, Vornamen, Geburtsdatum und seine Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist.

Wann und wo wird der Antrag auf Briefwahl gestellt?

Wahlberechtigte, die per Briefwahl wählen wollen, sollten den Antrag auf Wahlschein und Briefwahlunterlagen so frühzeitig wie möglich bei der Gemeinde ihres Hauptwohnortes stellen. Sie müssen hierzu nicht den Erhalt der Wahlbenachrichtigung abwarten. Briefwahlunterlagen können bis zum Freitag vor der Wahl (20. September 2013) bis 18 Uhr beantragt werden. In bestimmten Ausnahmefällen können Wahlschein und Briefwahlunterlagen auch noch bis zum Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden, insbesondere, wenn bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung der Wahlraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann.

Wann kann man mit dem Eingang der Briefwahlunterlagen rechnen?

Die Briefwahlunterlagen können erst nach endgültiger Zulassung der Wahlvorschläge, das heißt nach Druck der Stimmzettel ausgegeben oder versandt werden. Dies erfolgt etwa vier Wochen vor der Wahl.

Wann müssen Wahlbriefe abgesandt werden?

Der Wahlbrief muss unbedingt rechtzeitig mit der Post abgesandt oder direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgegeben werden. Er muss bei der zuständigen Stelle spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da um 18 Uhr die Wahl endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Später eingegangene Wahlbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Übersendung per Post sollte der Wahlbrief in Deutschland spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abgesandt werden, um den rechtzeitigen Eingang sicherzustellen. Briefwähler können ihren Wahlbrief auch direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgeben oder abgeben lassen. In jedem Fall trägt der Wähler das Risiko, dass der Wahlbrief rechtzeitig eingeht. Die Briefwahl sollte sofort nach Erhalt der Briefwahlunterlagen durchgeführt und der Wahlbrief sofort danach an die auf dem Umschlag abgedruckte Anschrift abgesandt oder dort abgegeben werden. Holt der Wahlberechtigte persönlich die Briefwahlunterlagen ab, so kann er seine Stimme auch an Ort und Stelle in der Gemeindebehörde abgeben.

Wer zahlt das Porto?

Der Wahlbrief muss bei Übersendung per Post innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nicht frankiert werden. Im Ausland muss der Wahlbrief ausreichend frankiert werden. Die Kosten hierfür trägt der Briefwähler.

Wann hat das Briefwahlbüro im Rathaus geöffnet?

Das Briefwahlbüro im Sitzungssaal des Rathauses, Kaiserstraße 170, ist ab dem 26. August, montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15 Uhr, und donnerstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Am Freitag (20. September) vor der Wahl hat das Briefwahlbüro von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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