Versuchter Millionenbetrug in Attendorn verhindert

(13:49 Uhr) Attendorn – Am gestrigen Donnerstag konnte die Kriminalpolizei in Olpe in Zusammenarbeit mit Kollegen aus dem  Münsterland einen geplanten Kontoeröffnungsbetrug verhindern. Ein angeblicher Unternehmer aus der Türkei hatte vor kurzem bei einem 
Notar im Raum Münster vorgesprochen und dort von einem großen 
Geschäft mit einem mittelständischen Unternehmen aus dem Sauerland 
berichtet. Im Rahmen dieses Geschäftes solle ein Treuhandkonto 
eingerichtet werden bei einem Kreditinstitut in Attendorn, 
grundsätzlich ein durchaus üblicher Vorgang im internationalen 
Handel. Dem Notar wurde der Scheck einer weltweit operierenden Firma 
aus Attendorn vorgelegt, dazu ein Schreiben des Vorstandes eines 
örtlichen Kreditinstitutes, dass dessen Echtheit bescheinigte. Der 
Notar beauftragte einen Dienstleister, die Kontoeröffnung 
vorzunehmen. Da der Scheck auf die stolze Summe von 25 Millionen Euro
ausgestellt war, wurde die Revisionsabteilung der Bank informiert und
vorsorglich die Polizei in Olpe. Schnell stellte sich durch 
Nachfragen bei der Firma und der Bank in Attendorn heraus, dass 
sowohl der Scheck als auch das vorgelegte Bestätigungsschreiben 
gefälscht waren. Zwischenzeitlich war bereits der vermeintliche 
Unternehmer aus der Türkei unterwegs nach Deutschland und konnte 
zusammen mit drei Begleitern wegen des Verdachts der 
Urkundenfälschung und des versuchten Kontoeröffnungsbetruges am 
Donnerstagabend im Münsterland festgenommen werden, so dass ein 
Schaden letztendlich nicht eingetreten ist.

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