Brandmeldeanlage zum Üben

Foto: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto: Ev. Stiftung Volmarstein

(10:45 Uhr) Wetter (Ruhr) Die Evangelische Stiftung Volmarstein übergab der Feuerwehr Wetter eine Brandmeldeanlage zu Übungszwecken. Axel Peitz, Brandschutzbeauftragter der Stiftung, baute gemeinsam mit der Herstellerfirma Bosch eine Übungswand mit den aktuellen Brandmeldern, die in der Stiftung verwendet werden.

„Seit Jahren arbeiten wir eng mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein zusammen“, betonte Thomas Brandt, Leiter der Feuerwehr Wetter. „In der Stiftung leben Menschen, die besonders hilfsbedürftig und oft nur mit zwei Leuten zu retten sind. Da müssen wir bestmöglich vorbereitet sein.“ Auf der Übungswand sind nicht nur alle Typen von Brandmeldern montiert. Auch eine komplette digitale Brandmeldeanlage mit Bedienfeld für die Feuerwehrleute ist vorhanden. Damit können die Einsatzkräfte in der Feuerwache den Erstfall üben. „Die Bedienfelder sind in ganz Deutschland einheitlich“, erklärte der Stadtbrandinspektor. „Auf dem Bedienfeld können wir sehen, wo Brandmelder ausgelöst wurden und wie sich der Brand entwickelt.“ Früher mussten die Löschgruppen vor Ort in den Einrichtungen der Stiftung an den Brandmeldeanlagen geschult werden. „Diese Übungswand können wir hier in der Wache einsetzen und ohne viel Aufwand in andere Wachen transportieren. Das ist eine echte Hilfe“, betonte Thomas Brandt.

In sieben Häusern der Stiftung, unter anderem in der Klinik, wurden neue Brandmeldeanlagen installiert. Axel Peitz: „Wir haben einen langfristigen Kooperationsvertrag mit der Firma Bosch und hohe Sicherheitsstandards in der Stiftung.“ Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiterschaft sind fester Bestandteil des Bildungskonzeptes der ESV. Die enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehrleuten in Wetter liegt dem Brandschutzbeauftragten am Herzen. Mit den Löschgruppen werden einmal pro Jahr Übungen vor Ort durchgeführt, um unter realistischen Bedingungen (z.B. mit Unfalldarstellern) vor Ort in den Einrichtungen der ESV verschiedene Notfallszenarien zu erproben. Außerdem gibt es monatliche Begehung der Häuser der Stiftung mit der freiwilligen Feuerwehr, damit die Löschgruppen die Räumlichkeiten gut kennenlernen. Auch Thomas Brandt betonte: „Es ist wichtig, dass wir die gleiche Sprache sprechen. Deswegen pflegen wir den guten Austausch und die kurzen Wege.“

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