NRW: Polizei löst Rechtsrock-Konzert auf

(11:01) Herne / Dortmund – Wie bereits berichtet, löste die Polizei Dortmund gestern Abend, um kurz vor 23:00 Uhr, ein Rechtsrock-Konzert in der Juliastraße in Herne auf.
  Nachdem der Einsatzort der Polizei durch umfangreiche
Aufklärungsmaßnahmen ermittelt wurde, umstellten zunächst rund 150
Einsatzkräfte das Veranstaltungsgelände in Herne, eine Eventhalle in
der Juliastraße.

Die Veranstaltung, ein Solidaritätskonzert für eine verbotene
Vereinigung, bei dem insgesamt drei rechte Bands (aus
Nordrhein-Westfalen, aus Schleswig-Holstein und aus Bayern)
angekündigt waren, wurde aufgelöst um weitere Verstöße gegen das
Vereinsgesetz zu verhindern.

Alle anwesenden Personen (ca. 300) wurden einzeln überprüft und
erhielten jeweils einen Platzverweis. Bei dem Zugriff kam es zu
Widerstandshandlungen und einem verletzten Besucher.

Insgesamt herrschte bei den  Konzertteilnehmern eine latent
aggressive Stimmung. Der ebenfalls in der Halle anwesende
stellvertretende Landesvorsitzende der Partei „Die Rechte“
bezeichnete die Veranstaltung als Parteiveranstaltung.

Die polizeilichen Maßnahmen vor Ort dauerten bis gegen 04:00 Uhr
in die Morgenstunden an.

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