Schwarzbuch Waffenhandel – wie Deutschland am Krieg verdient

icon20136006002.png(14:00 Uhr) Deutschland ist der drittgrößte Waffenhändler der Welt. Hochmoderne Rüstungsgüter gehen in Länder wie Saudi Arabien und Bahrein, in denen es um die Menschenrechte schlecht bestellt ist. Am Mittwoch, dem 3. Juli, ist der Experte Jürgen Grässlin in Hagen zu Gast und liest aus seinem neuerschienenen Buch „Schwarzbuch Waffenhandel – wie Deutschland am Krieg verdient“. Es ist seine einzige Lesung im Ruhrgebiet. Die Veranstaltung findet im AllerWeltHaus statt und beginnt um 19.30 Uhr. Eingeladen haben amnesty international, HAGENER FRIEDENSZEICHEN, der Arbeitskreis Nahost, Hagen und das Netzwerk Friedenssteuer. Der Eintritt ist frei. Jürgen Grässlin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Waffenhandel. Er enthüllt in seinem Buch die Praktiken der verschiedenen Bundesregierungen auf diesem Sektor und die Rolle von Konzernen und Banken. Als kritischer Daimler-Aktionär prangerte er immer wieder auf Aktionärsversammlungen die Rüstungspolitik des Konzerns an, er hat Länder besucht, in die die Schnellfeuergewehre von Heckler&Koch geliefert werden und hat dort die Opfer dieser Waffen getroffen. Er ist unter anderem Sprecher der „Aktion Aufschrei“, einem Bündnis, das sich für eine Begrenzung und schärfere öffentliche Kontrolle bei Rüstungsexporten einsetzt. Mit seinem Buch leistet er einen wichtigen Beitrag, um diese Forderung – gerade auch vor der Bundestagswahl im September 2013 – einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen.

 

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