Zum letzten Mal: „Die Großherzogin von Gerolstein“

Foto: theaterhagen
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Am 2. Juli 2013 findet die letzte Vorstellung der Operette „Die Großherzogin von Gerolstein“ statt. „Und die Moral von der Geschicht’: das was man liebt, das kriegt man nicht“. Das zumindest muss die lebenslustige Großherzogin des fiktiven Kleinstaates Gerolstein feststellen. Den schmucken Gefreiten Fritz hätte sie gerne, aber der interessiert sich nicht für sie, sondern denkt nur an seine Verlobte. Das ändert sich auch nicht, als sie ihn vom einfachen Soldaten zum Oberbefehlshaber der Armee ernennt und damit den bisherigen Fadenziehern im Kleinstaat mächtig auf die Füße tritt.

Der Komponist Jacques Offenbach, der „Mozart von Paris“ schuf mit diesem Werk ein eigenes Genre: Die „Offenbachiade“ wurde zeitweilig zum Synonym für Operetten schlechthin, oder jedenfalls die Besten des Fachs. In der Inszenierung von Roman Hovenbitzer wird zudem deutlich: Das fiktive „Gerolstein“ mit seiner verkrusteten politischen Klasse, in der alle hemmungslos nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind ist von hohem Wiedererkennungswert, damals wie heute.
 
Die Großherzogin von Gerolstein
Operette in drei Akten
Musik von Jacques Offenbach, Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Zum letzten Mal am 2. Juli 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus
 
Karten unter 02331 207-3218 oder www.theater.hagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.
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