DGB Hagen: fehlende Frühjahrsbelebung – Sommeraufschwung verhalten

DGB(19:50 Uhr) Weiterhin kritisch betrachtet der DGB die Entwicklung auf den Arbeitsmärkten der Region. Trotz leichter Rückgänge zum Vormonat ist kein ernsthafter Jobaufschwung in Sicht. In Relation zum Vorjahr bleiben die Zahlen erkennbar hinter den Erwartungen, denn in Hagen sind im Vorjahresvergleich fast 400 Menschen mehr ohne Beschäftigung. Mit besonderer Sorge blicken die Hagener Gewerkschaften auf die nach wie vor hohe Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger. Ein Ausweg aus dem Hartz-IV-System ist immer schwieriger zu finden.

DGB Regionsgeschäftsführer Jochen Marquardt verweist darauf, dass die Politik hier vollständig versagt: „Hier müssen dringend neue Wege eröffnet werden, um den Erwerbslosen gute und sozialversicherungspflichtige Arbeit anzubieten. Gleichfalls wird es immer wichtiger, dass der Schutz der Arbeitslosenversicherung ausgebaut wird. Immer mehr Menschen rutschen mittlerweile übergangslos ins Hartz-System, weil sie zum Beispiel als Leiharbeiter die erforderliche Rahmenfrist in 2 Jahren mindestens 12 Monate zu arbeiten nicht erreichen können.“

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