Anhaltende antisemitistische Äußerungen – Hagener durch Bundespolizei in Gewahrsam genommen

(Foto: TV58.de)(15:45 Uhr) Ein 29-jähriger Mann aus Hagen machte in den frühen Morgenstunden (20. Juni) durch lautstarke anhaltende antisemitistische Äußerungen, in beschämender Art, auf sich selbst aufmerksam. Beamte der Bundespolizei beendeten auf dem Vorplatz des Hagener Hauptbahnhofes die Schreierei des betrunkenen Mannes und nahmen ihn in Gewahrsam. Vor dem Hauptbahnhof schrie der 29-Jährige in anhaltender Art und Weise antisemitistische Äußerungen in Richtung einer anwesenden Personengruppe. Diese inhaltlich nicht betroffene Gruppe musste das Geschreie mit anhören, machte aber auch keine Anstalten den Mann zu beruhigen. Auch die Aufforderung einer Streife der Bundespolizei, die Handlungen des Schreiers einzustellen, brachten zunächst keinen Erfolg. Aus diesem Grunde wurde der Schauplatz des polizeilichen Handelns auf die Dienststelle der Bundespolizei verlegt.

Auf der Wache schlug die Abneigung des Mannes um und richtete sich nun gegen die Beamten. Diese wurden als „Göbbels Schergen“ und Scheissbullen bezichtigt. Gegen den Hagener, der mit 2,54 Promille deutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, wurden Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung eingeleitet. Erst als sich der 29-jährige beruhigt hatte wurde er aus dem Gewahrsam der Bundespolizei entlassen.

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