DGB Hagen – Arbeitsmarkt bleibt hinter Erfordernissen

DGBDer Deutsche Gewerkschaftsbund in Hagen sieht die Arbeitsmarktlage in der Stadt kritisch. Die übliche Frühjahrsbelebung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Mit besonderer Sorge schauen die Gewerkschaften auf die Stellenangebote. Hier herrscht seit Monaten eine abnehmende Tendenz. Beim monatlichen Zugang an gemeldeten Stellen ist die Zahl in Hagen zwischen März und Mai des Jahres von 471 auf 361 gesunken. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Stellenangebotszugänge für den Mai um 39,5 Prozent gesunken. Für den Hagener DGB-Vorsitzenden Jochen Marquardt eine Entwicklung, die dringende Initiativen erforderlich macht. „Gefordert ist neben den Unternehmen vor allem auch die Politik. Wir brauchen dringend Impulse für mehr Wachstum und Beschäftigung durch die Politik. Dazu zählen endlich gesetzliche Maßnahmen für einen flächendeckenden Mindestlohn zur Stärkung der Kaufkraft und ein Ende der nationalen und internationalen Kürzungspolitik, die notwendiges Wachstum verhindert und sowohl wichtige Möglichkeiten von Importen begrenzt wie sie auch Exportmöglichkeiten einschränkt.“ Für Marquardt liegt es auf der Hand, dass ansonsten die konjunkturellen Schwierigkeiten zunehmen und Lösungen immer schwerer werden.

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