DO: 26-Jähriger dreht am Hauptbahnhof durch

Dortmund150(14:38 Uhr) Dortmund – Gestern Abend pöbelte ein 26-jähriger Mann zunächt  Reisende am Nordausgang des Hauptbahnhofs Dortmund an. Als Bundespolizisten ihn kontrollieren wollten, erklärte er den
Beamten, dass er Marihuana konsumiert und eine Scherbe verschluckt
habe. Als die Bundespolizisten den Mann mit zur Wache nehmen wollten,
griff er diese an, zerstörte die Brille eines Beamten und verletzte
ihn an den Augen.

Gegen 21:30 Uhr fiel Bundespolizisten der 26-jährige Berliner im
Bereich des Personentunnels am Nordausgang des Hauptbahnhofs auf,
weil er lautstark Reisende anpöbelte. Im Bereich des Nordausgangs
riss er dann an einem vorbeifahrenden Fahrzeug die Tür auf. Als die
Bundespolizisten den Mann im Bereich des Eingangs zur U-Bahn/ Kino
kontrollierten, erklärte er den Beamten, ohne Aufforderung, dass er
Marihuana konsumiert und eine Glasscherbe geschluckt habe. Weiter sei
er schon geraume Zeit durch Dortmund gelaufen.

Um dem Berliner zu helfen, wurde er aufgefordert sich mit den
Bundespolizisten zur Wache zu begeben. Jetzt rastete der 26-Jährige
komplett aus, schlug einem Bundespolizisten ins Gesicht und zerstörte
dabei die Brille des Beamten. Nur durch tatkräftige Mithilfe von drei
DSW 21 Mitarbeitern konnte der aggressive Berliner überwältigt und
gefesselt werden. Anschließend wurde er zur Wache gebracht. Dort
wurde ein Rettungswagen alarmiert.

Als Mitarbeiter des Rettungsdienstes den Mann untersuchen wollten,
versuchte er auch diese zu treten und zu schlagen. Da eine
Untersuchung auf Grund des aggressiven Verhaltens nicht möglich war,
wurde der 26-Jährige, unter Polizeibegleitung, in ein Krankenhaus
eingeliefert. Dort musste der Berliner für weitere Untersuchungen
vorerst bleiben. Ob er wirklich eine Glasscherbe verschluckt hatte,
ließ sich vorerst nicht klären.

Da ein Atemalkoholtest bei dem Mann negativ verlief, könnte das
Motiv seines Handelns im Konsum von Betäubungsmittel liegen.

Gegen den bislang polizeilich nicht in Erscheinung getretenen
26-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung,
Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Die Ermittlungen dauern an.

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