Fusion der Hagener Krankenhäuser (Kommentar)

Der Kommentar
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(20:41 Uhr) (Dietmar Laatsch) Hagen/Westf. – Also ein Großklinikum soll Hagens Versorgung zukünftig gewährleisten. Es sind zu viele Betten vorhanden? Das ist eine Frage der Sichtweise. Wenn man nicht gerade ins Krankenhaus muss, reichen sie wohl die Betten. Ist man auf ein Bett angewiesen wird es schwierig. Dann kann eine Aufnahme, auch im Notfall, schon einmal ein paar Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Die Suche nach einem freien und geeigneten Bett eingeschlossen. Mit dem demographischen Wandel kann viel erklärt und begründet werden. Das Hauptproblem ist und bleibt, dass Gesundheitsversorgung zu einem Wirtschaftsfaktor geworden ist, der längst den Patienten und das Personal im Stich lässt. Viel zu frühe Entlassungen, Fallpauschalen, Kosten-Nutzen-Analyse. Der Druck zu sparen, Gewinnoptimierung, das bringt auch überfordertes Pflegepersonal mit sich. Leistungsgerechte Bezahlung ist auch hier immer seltener gewährleistet. Wenn nun 2014 die Katholischen Träger und das AKH fusionieren wäre zu wünschen das damit auch wieder optimalere Bedingungen für alle Beteiligten entstehen.  Die Hagener Häuser mögen medizinisch auf sehr gutem Stand sein. Baulich gibt es deutliche Abstriche. Ein neues schickes und übersichtliches Klinikum ist hierauf die richtige Antwort.

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