Phoenix legt Berufung gegen Dorris-Sperre ein

Phoenix150(21:02 Uhr) Hagen/Westf. – Mark Dorris ist von Dirk Horstmann, Spielleiter der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), aufgrund einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler“ mit einer Sperre für drei Pflichtspiele sowie einer Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro belegt worden. Der Guard von Phoenix Hagen war am Sonntag im dritten Playoff-Spiel gegen die Brose Baskets von Schiedsrichter Toni Rodriguez in der Spielpause zwischen der 1. und 2. Spielperiode disqualifiziert worden. In der Urteilsbegründung heißt es,  Dorris habe dem Bamberger Karsten Tadda einen Kopfstoß mit Hinzunahme beider Hände in dessen Brustkorb versetzt. Diese Handlung wertete der Spielleiter als „Tätlichkeit“.

Phoenix Hagen hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt und ein Eilverfahren beantragt.  „Dirk Horstmann hat entschieden, wie er entscheiden musste. Der Schiedsrichter ist bei seiner Darstellung der Situation geblieben, das war entscheidend“, sagt Hagens Geschäftsführer Oliver Herkelmann. „Unsere Zeugen bestätigen mit ihren Aussagen allerdings die TV-Bilder. Aber uns ist schon klar, dass dieses Mittel dem Spielleiter nicht zur Verfügung steht. Darum geht auch keinerlei Vorwurf an ihn.“ Herkelmann hofft nun auf eine schnelle Überprüfung des Urteils: „Wir sind uns nach wie vor sicher, dass wir im Recht sind. Dafür zu kämpfen, sind wir unserem ganzen Verein und insbesondere Mark Dorris schuldig, der immer ein untadeliger Sportsmann war.“

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