SPD informiert sich über Rauchwarnmelder

Gesetzesneuregelung für sicheres Wohnen
Rauchwarnmelder(11:18 Uhr) Hagen/Westf. – „Die Einführung der Rauchwarnmelderpflicht ist ein guter Tag für die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Hagens Landtagsabgeordneter Hubertus Kramer (SPD). Mittlerweile sei jeder vierte Haushalt in NRW damit ausgestattet. Aber immer noch beklage man NRW-weit jedes Jahr 50 Brandopfer, die an Rauchgasen sterben und durch den Einsatz von Rauchwarnmeldern vielleicht noch leben könnten.
Kramer hat die gesetzlich neugeregelte Rauchwarnmelderpflicht gemeinsam mit Vertretern der Hagener SPD in der vergangenen Woche zum aktuellen Anlass genommen, sich bei der städtischen Wohnungsgesellschaft ha.ge.we über die Thematik vor Ort zu informieren. So konnten ha.ge.we-Geschäftsführer Dr. Marco Boksteen und sein technischer Prokurist Ernst Uhing neben Kramer die heimischen SPD-Politiker Timo Schisanowski (Parteivorsitzender), Uschi Metz (stv. Vorsitzende), Mark Krippner (Fraktionsvorsitzender) und Wolfgang Jörg (MdL) in einer ha.ge.we-Immobilie in der Elmenhorststraße auf Emst begrüßen.
Jeder kennt sie und weiß um ihre Sicherheit: Rauchwarnmelder können im Brandfall Leben retten und lassen Bewohner sicherer schlafen. Um die Sicherheit von Hausbewohnern zu erhöhen, hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen am 20. März 2013 eine gesetzliche Regelung für die Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern beschlossen. Für bestehende Wohnungen gibt es eine Nachrüstpflicht bis zum 31.12.2016.
Die städtische Wohnungsgesellschaft ha.ge.we wollte nicht auf das Inkrafttreten dieser Regelungen warten, sondern „unseren Bewohnern schon frühzeitig die größtmögliche Sicherheit gewährleisten“ erklärt ha.ge.we-Geschäftsführer Dr. Boksteen. Daher entschied man sich dazu, alle 5.245 von ihr bewirtschafteten Wohnungen mit insgesamt 18.000 Rauchwarnmeldern auszustatten. Schon im Jahr 2008 hat die ha.ge.we mit dem flächendeckenden Einbau in ihrem gesamten Wohnungsbestand begonnen.
Dabei hat die ha.ge.we bewusst alle Räume außer Bad und Küche mit Rauchwarnmeldern ausstatten lassen. So soll verhindert werden, dass im Ernstfall ein Brand mit Rauchgasentwicklung in einem ungenutzten Raum zu spät erkannt und Schäden verursachen werden. Da in Wohnzimmern erfahrungsgemäß die meisten Wohnungsbrände entstehen, sind auch diese mit Warnmeldern ausgestattet.
Das neue Landesgesetz sieht vor, dass die Eigentümer verpflichtet sind, Rauchwarnmelder einzubauen, während die Mieter für Pflege, Wartung und Batteriewechsel zuständig sind. „Aus Fürsorge für unsere Mieter haben wir schon vor der gesetzlichen Pflicht Rauchwarnmelder eingebaut. Und wir haben uns bewusst dafür entschieden, sowohl den Einbau, als auch Wartung und Pflege selbst durchzuführen, beziehungsweise einen Dienstleister damit zu beauftragen. Die Sicherheit unserer Mieter war uns das wert“, so der technische Prokurist der ha.ge.we Ernst Uhing.
„Wir wollen nicht nur über die neugeregelte Rauchwarnmelderpflicht informieren, sondern auch für den zeitnahen Einbau der Technik werben. Denn im Ernstfall können Rauchwarnmelder Leben retten“ fasst Parteivorsitzender Timo Schisanowski das Meinungsbild der SPD-Vertreter nach dem Vor-Ort-Termin zusammen.
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