11 Verletzte bei Großbrand in Wetter (Ruhr)

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Lagerhalle in Brand – Auch Einsatzkräfte verletzt

(18:00 Uhr) Wetter/Ruhr Ein Großbrand mit 11 verletzten Personen ereignete sich am Montagmittag in Wetter-Esborn. Ein Brand an einem Palletofen wurde der Feuerwehr gegen 11:38 Uhr aus der Straße „Am Overbeck“ gemeldet.
Bei Eintreffen brannte es in einer Lagerhalle für Metallstäube. An
der Einsatzstelle herrschte eine starke Rauchentwicklung. Sofort ließ
der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen und forderte auch
überörtliche Kräfte aus Witten, Gevelsberg, Herdecke und von der
Kreisfeuerwehrzentrale an.

Teilweise war das Dach der Halle schon durchgebrannt. Die
Brandbekämpfung wurde im Innenangriff unter Atemschutz mit mehreren
C-Rohren und über Drehleitern durchgeführt. Der Brand konnte relativ
schnell um 12:25 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Eine
Brandausbreitung auf benachbarte Bereiche wurde durch die Feuerwehr
verhindert. Abschließend wurde das Gebäude quergelüftet.
Einsturzgefahr an der Hallenkonstruktion kann nicht ausgeschlossen
werden. Die Standsicherheit der Halle muss nun geprüft werden.

Insgesamt wurden bei dem Großbrand 11 Personen verletzt.
Mitarbeiter des Unternehmens haben vor Eintreffen der Feuerwehr
versucht den Brand zu bekämpfen. Dies gelang ihnen nicht. 6
Mitarbeiter des Unternehmens wurden bei den Erstlöschmaßnahmen
verletzt. Diese wurden im Einsatzverlauf vom Rettungsdienst und von
Notärzten behandelt. Auch 5 Feuerwehrangehörige wurden während der
Brandbekämpfung verletzt. Eine schlagartige Änderung der Windrichtung
ist bei einigen hierfür die maßgebliche Ursache. Insgesamt wurden 6
Patienten den umliegenden Krankenhäusern zugeführt und 5 Personen
nach der Erstbehandlung wieder entlassen. Der Einsatzabschnitt
Rettungsdienst wurde neben den kommunalen Rettungsdiensten durch die
Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt.
Der leitende Notarzt sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst
waren neben einem Einsatzleitwagen ebenfalls an der Einsatzstelle.

11 weitere Personen (weitere Mitarbeiter und Anwohner) wurden in
der Anfangsphase des Einsatzes von dem Deutschen Roten Kreuz Witten
betreut. Ein benachbarter landwirtschaftlicher Betrieb unterstützte
mühevoll den Betreuungseinsatz und stellte neben den Räumlichkeiten
auch Verpflegung.

Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen an
der Einsatzstelle. Erst am späten Nachmittag konnte der Einsatz
beendet werden. Der Grundschutz des Stadtgebietes Wetter (Ruhr) wurde
durch die Löscheinheit Witten-Bommern der Freiw. Feuerwehr Witten
sichergestellt.

Es können keine Angaben zur Schadenursache und zur Schadenhöhe
gemacht werden. Dies übernimmt die ermittelnde Kriminalpolizei.

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