Der Polizeibericht am Donnerstag

+++ Arbeitsreicher Feiertag für die Bundespolizei im Ruhrgebiet +++ DO: Raubversuch – minderjährige Täterin festgenommen +++ HA: Betrunkener Autofahrer hatte seinen Führerschein bereits vor neun Jahren abgeben müssen +++

Arbeitsreicher Feiertag für die Bundespolizei im Ruhrgebiet

Körperverletzungen- Raub- und Graffitidelikte
beschäftigten Bundespolizisten

Auf einen Arbeitsreichen
Feiertag (09. Mai) der bereits schon in den Abendstunden des 08. Mai
begann, blickt die Bundespolizeiinspektion Dortmund zurück. Unter
anderem mussten Bundespolizisten im Bereich der Hauptbahnhöfe
Dortmund und Essen zu mehreren Körperverletzungsdelikten ausrücken.
Im Bereich Dortmund beschäftigen die Beamten zusätzlich noch eine
Festnahmen sowie zwei Graffitistraftaten, bei denen Bundespolizisten
zwei Täter vorläufig festnehmen konnten.

Bereits gestern Abend (08. Mai) wurden Bundespolizisten zu einer
Bäckerei im Hauptbahnhof Essen gerufen. Dort hatte gegen 18:40 Uhr
ein 64-jähriger Essener zwei Backwaren mit seinen verschmutzten
Händen aus der Auslage entnommen und sie anschließend wieder zurück
gelegt. Durch einen 34-Jährigen Backshop Mitarbeiter wurde er darauf
hingewiesen, dass die Waren nun unverkäuflich seien und er die beiden
Backwaren zahlen müsse. Der 64-Jährige sah dies anders, beleidigte
alle anwesenden Mitarbeiter und schlug beim verlassen des Geschäfts
dem 34-Jährigen mit der Faust an den Hals. Bundespolizisten nahmen
den Tatverdächtigen noch im Hauptbahnhof vorläufig fest und leiteten
gegen den mit 2,2 Promille erheblich alkoholisierten Mann
Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung ein.

Gegen 22:00 Uhr gestern Abend (08. Mai) gerieten ein 18-jähriger
Recklinghäuser und ein 26-jähriger Dortmunder auf dem Vorplatz des
Hauptbahnhofs Dortmund aneinander. Ersten Ermittlungen zufolge soll
der Dortmunder Reisende auf dem Vorplatz belästigt haben, was der
18-Jährige zum Anlass nahm auf ihn einzuschlagen. Hierdurch ging der
26-Jährige zu Boden und schlug mit dem Kopf auf auf, wodurch er eine
Verletzung am Hinterkopf sowie eine Blutige Lippe davontrug.
Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen
Körperverletzung gegen den Recklinghäuser ein. Die Ermittlungen
Dauern an.

Heute Morgen (09. Mai) gegen 01:45 Uhr besprühten bislang
unbekannte Tatverdächtige einen abgestellten Personenzug im
Hauptbahnhof Dortmund auf einer Fläche von circa 35qm mit Lackfarbe.
Es entstand ein Sachschaden von circa 2000,- Euro.

Gegen 01:50 Uhr wurde der Bundespolizei durch Bahnmitarbeiter
Griffitisprayer im Bereich der Abstellgruppe des Hauptbahnhofs
Dortmund gemeldet. Mehrere Bundespolizisten näherten sich aus
verschiedenen Richtungen und stellten zwei Sprayer fest, welche dabei
waren einen Personenzug mit Lackfarbe zu besprühen. Als diese die
Beamten bemerkten, versuchten sie zu Flüchten. Da bereits mehrere
Bundespolizisten aus einer zweiten Richtung zum Tatort eilten, liefen
die zwei 27 und 31-Jähriger Tatverdächtige den Beamten direkt in die
Arme und wurden festgenommen. Bei ihrem Fluchtversuch verletzen sich
beide Dortmunder an Armen und Beinen, weil sie durch Dornenbüsche
flüchteten. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen
Sachbeschädigung eingeleitet. Es entstand ein Schaden von circa
1000,- Euro. Ob die beiden Sprayer auch für andere Graffitis im
Bereich des Hauptahnhofs verantwortlich sind, müssen weitere
Ermittlungen ergeben.

Um 02:30 Uhr zeigte ein 24-Jähriger Dortmunder einen Raub an. Der
Mann war im Bereich des Westenhellwegs/ Reinoldikirche durch einen
bislang Unbekannten ins Gesicht geschlagen worden. Anschließend
entwendete der Täter sein Mobiltelefon. Es wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Raubes eingeleitet.

Gegen 05:35 Uhr schlugen sich zwei 23-jährige Dortmunder in einem
Schnellrestaurant im Hauptbahnhof Dortmund. Bundespolizisten trennten
die beiden Streithähne und brachten sie zur Wache am Hauptbahnhof.
Ersten Ermittlungen zufolge ging es in dem Streit der beiden Männer
um eine Frau. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Heute Morgen konnten Bundespolizisten dann am Flughafen Dortmund
einen per Haftbefehl gesuchten 26-Jährigen bei der Einreisekontrolle
festnehmen. Der Rumäne wurde bei der Einreisekontrolle eines Fluges
aus Tirgu Mures (Rumänien) kommend grenzpolizeilich kontrolliert.
Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann mit einem Haftbefehl
der Staatsanwaltschaft München gesucht wurde. Das Amtsgericht München
hatte den Mann wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 270,- Euro
verurteilt. Weil ein Bekannter des Rumänen die Geldstrafe zahlte,
blieb ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von 14 Tagen erspart.

DO: Raubversuch – minderjährige Täterin festgenommen

An der Gegenwehr einer Dortmunderin und der
Unterstützung durch einen beherzten Zeugen scheiterte am heutigen
Tage, gegen 12:50 Uhr, der Versuch  einer 13-Jährigen, die Frau beim
Geldabheben an einem Bankautomaten um ihr Geld zu berauben.

Die 48-jährige Dortmunderin wollte zur angegebenen Zeit den
angeforderten Geldbetrag aus dem Geldautomaten nehmen, als ein aus
Duisburg stammendes Mädchen sie plötzlich wegschubste und versuchte,
das Geld zu greifen.  Als dies aufgrund der Gegenwehr der 48-Jährigen
zunächst nicht gelang, schlug die Minderjährige auf die Geschädigte
ein und entriss ihr das Geld.

In diesem Moment betrat ein 41-jähriger Mann aus Dortmund den
Vorraum der Bank und wurde von der Geschädigten auf die Situation
aufmerksam gemacht. Gemeinsam gelang es, die 13-Jährige festzuhalten
und der Polizei zu übergeben.

Bei dem Mädchen handelt es sich um eine rumänische
Staatsangehörige, die aufgrund verschiedener Vorfälle bereits in
Erscheinung getreten ist. Die Ermittlungen dauern an. Die 13-Jährige
wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer
Betreuungsstelle zugeführt.

HA: Betrunkener Autofahrer hatte seinen Führerschein bereits vor
neun Jahren abgeben müssen

Hagen (ots) – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sprachen
die Polizeibeamten im Stadtteil Haspe einen Chryslerfahrer aufgrund
seiner unsicheren Fahrweise an. Die Frage, ob er Alkohol getrunken
hätte, bejahte er und fuhr zur naheliegenden Polizeiwache auf einen
Kaufhausparkplatz. Die Beamten fuhren verdutzt hinterher und fragten,
warum er denn geflüchtet sei. Der Mann erwiderte, er sei schon mal
zum Parkplatz gefahren,  weil man ihn doch sowieso zur Wache wegen
der Blutprobe mitgenommen hätte. Auf seinen Führerschein
angesprochen, gab er an, seit neun Jahren keinen mehr zu besitzen.
Ein Arzt entnahm dem Neunundvierzigjährigen dann tatsächlich eine
Blutprobe. Die Weiterfahrt wurde dem Mann ausdrücklich untersagt.

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