ADAC rechnet mit gut gefüllten Straßen zu Himmelfahrt

Vatertags-Ausflügler sollten Auto und Rad besser stehen lassen  

In den kommenden Tagen ziehen der Harz, das Steinhuder Meer und das Saale-Unstrut-Gebiet wieder zahlreiche Ausflügler an, die den bevorstehenden Feiertag und das Wochenende für einen Kurzurlaub nutzen. Allerdings sorgen sie gemeinsam mit Pendlern schon ab Mittwochnachmittag für volle Straßen – und das über die Landesgrenzen von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hinaus, so die Verkehrsexperten des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. In einigen Bundesländern ist Freitag, 10. Mai, offiziell schulfrei und auch in Österreich ist Himmelfahrt ein offizieller Feiertag.    Betroffen sind in Niedersachsen die Autobahnen 2 und 7, in Sachsen-Anhalt die Autobahnen 9 und 14 sowie die folgende Strecken:

• A 1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck
• A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
• A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hannover – Würzburg – Füssen
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 19 Dreieck Wittstock – Rostock
• A 24 Berlin – Hamburg
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein

Am Sonntag muss dann auf allen Strecken mit Behinderungen durch den Rückreise-Verkehr gerechnet werden.

Himmelfahrt ist außerdem beliebt für sogenannte Vatertags-Touren. In vielen Regionen sind neben Autofahrern und Motorradgruppen auch zahlreiche Fahrradfahrer unterwegs, so der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.
Zusätzlich sind an Himmelfahrt vor allem in ländlichen Gegenden und rund um beliebte Ausflugsziele häufig Fußgängergruppen mit Bollerwagen, langsam fahrende Trecker mit Anhängern und Kutschen auf Tour. Für Autofahrer heißt dies: erhöhte Aufmerksamkeit.

Außerdem raten die Verkehrsexperten des Regionalclubs trinkfreudigen Vatertags-Ausflüglern ihr Auto oder das Fahrrad stehen zu lassen. Alkoholfahrten können teuer werden: Wer mit 0,5 oder mehr Promille am Steuer von der Polizei bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle erwischt wird, bekommt 500 Euro Strafe, vier Punkte in Flensburg und muss den Führerschein mindestens einen Monat abgeben.
Aber auch schon eine geringe Menge Alkohol kann schon den Führerschein kosten. Autofahrer, bei dem nach einem Unfall mindestens 0,3 Promille gemessen werden, müssen sechs Monate auf das Fahren verzichten. Zusätzlich gibt es eine saftige Geldstrafe.

Wer lieber das Auto stehen lässt und auf das Rad umsteigt, sollte bedenken, dass schon eine geringe Menge Alkohol den Gleichgewichtssinn stört und dadurch die Unfallgefahr steigt. Außerdem können auch Radfahrer ihren Führerschein verlieren, wenn sie alkoholisiert von der Polizei kontrolliert werden und nicht mehr fahrtüchtig sind.

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